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Freitag, 18. März 2016, 21:54

Episode 131 - Die Beerdigung, Part 1



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Wesselys Last Will" von Clara & Sponge



Lara's Adventure Tagebuch, Part 131


Wessely ist tot! Ich kann es nicht fassen. Noch während des Fluges nach Israel bekam ich diese traurige Nachricht, daß der langjährige Freund meiner Familie und Archäologiekollege meines Adoptivvaters gestorben sei. Es war nur eine kurze Mail, ich weiß noch nichts Näheres. Die Umstände werde ich später von seinem Sohn erfahren, der mich in Jerusalem erwartet. Und ich bin auch direkt zur anstehenden Beerdigung eingeladen worden. Nur meine Gefühle, sie wollen sich kaum mehr beruhigen...

Erst verliere ich meinen väterlichen Freund Graf von Krolock, dann muß ich dessen treuen Diener Koukol beerdigen, und nun wartet schon die nächste Beerdigung eines Freundes auf mich. Das ist kaum zu ertragen, momentan meint es das Schicksal nicht gut mit mir...

Inzwischen bin ich in meinem Hotel in Jerusalem eingecheckt und habe mir einen Mietwagen besorgt. Damit werde ich morgen zur Beerdigung fahren und danach den Sohn von Wessely treffen...

Morgen. Heute mache ich erst einmal gar nichts mehr, außer zu versuchen wieder ein wenig zu mir selbst zu finden...


Level 1: Wesselys Last Will

Mitten in Jerusalem, dieser beeindruckenden, wenn auch nicht wirklich friedlichen Stadt, wenn man die Lage in der Welt bedenkt. Sowohl politisch als auch religiös. Aber damit kann ich mich nicht aufhalten, ich habe meine ganz eigenen Bürden zu tragen - nicht weniger als die des gesamten Universums. doch zuerst steht nun eine weitere Beerdigung an, und ich muß mich auf diesen schweren Gang begeben...





Angekommen, der Friedhof ist hier ganz in der Nähe. Und es







Dann muß ich wohl mal. Überall wäre ich nun lieber, nur nicht schon wieder auf einer solchen traurigen Beerdigung...



Die Einladung, die ich vom Sohn bekommen hatte, und auf dem Friedhof möchte er sich heute auch mit mir treffen. bisher kannte ich nur seinen Vater, deshalb bin ich auf ihn gespannt...



Auf dem Weg zum Friedhof...





Es fängt an, ich komme gerade noch rechtzeitig. Deshalb trage ich heute auch ausnahmsweise dunkle Kleidung, dem traurigen Anlaß entsprechend. Dann will ich mal nähertreten...



Als Fremde in einem fremden Land halte ich mich dennoch lieber ein wenig im Hintergrund, aber so, daß ich alles mitbekomme. die Zeremonie verläuft traditionell und sehr einfühlsam...











Der offizielle Teil ist zu Ende, jetzt möchte ich einmal wenigstens näher heran an das Grab, um Wessely die letzte Ehre zu erweisen und um persönlich Abschied zu nehmen...



Die Schaufel nehme ich mal an mich...



Da ruht er also nun, der alte und gute Freund meiner Familie! Und ich habe ihn leider nicht noch einmal wiedersehen dürfen. Dann leb denn wohl, alter Freund, ich hoffe, Du hast den ewigen Frieden im Licht gefunden, wie du ihn dir nach gutem Leben verdient hast...



Der Tradition folgend schaufle auch ich zum letzten Abschied ein kleines bißchen Erde in das Grab hinab...



Das muß er wohl sein, der Sohn unseres Familienfreundes. Die Trauer steh auch ihm ins Gesicht geschrieben. Es ist eigentlich nicht der richtige Zeitpunkt, aber ich will ihn trotzdem direkt ansprechen. Einen günstigen oder richtigen Zeitpunkt nach einem solchen Todesfall gibt es sowieso nicht, also kann ich es auch gleich hinter mich bringen...



Hallo, ich nehme an, sie sind Mister Golberg Junior? Mein herzliches Beileid zu diesem Verlust! Ihr Vater war meiner Familie und mir stets ein guter Freund, und wir werden ihn vermissen...



Ich danke Ihnen, Miss Croft, mein Vater hat von ihrer Familie immer nur in den besten Tönen gesprochen. Unsere beiden Väter waren Freunde seit ihrer gemeinsamen Schulzeit und haben auch danach den selben Weg eingeschlagen. auch wenn sie sich dann nicht mehr so oft begegnet sind, weil jeder oft in einem anderen Teil der Welt unterwegs war...



Das ist wahr, aber eines hatten beide gemeinsam. Die Suche nach DEM bedeutsamsten Artefakt aller Zeiten, der Legende nach der heiligen Bundeslade. Und wie es scheint, so deutete jedenfalls der letzte Brief ihres Vaters an, hatte er nun noch eine konkrete Spur gefunden, die eine konkrete Expedition möglich machen sollte...



Richtig, Miss Croft, und genau das wurde ihm zum Verhängnis. Denn mein Vater starb keineswegs eines natürlichen Todes, wie sie wahrscheinlich angenommen hatten, sondern fiel einem Attentat zum Opfer. Irgend jemand hat Wind von dieser Sache bekommen, Vater wurde ermordet und sein Haus durchwühlt. Ich habe wieder Ordnung geschaffen und weiß nicht, ob die Dokumente, die er hinterlassen hat, gestohlen wurden, oder ob sie noch in einem Versteck lagern. Er hatte es mir nicht mehr anvertraut, und ich selbst habe nichts finden können. Deshalb hoffe ich, sie können sich der Sache annehmen, auch wenn es nicht der richtige Zeitpunkt scheint, aber die Zeit drängt hier, und mein Vater hätte es bestimmt so gewollt...



Ich stimme ihnen zu, Mister Goldberg, und ich bin bereit sofort mit den Nachforschungen zu beginnen. Ich kenne das Haus, in dem er gelebt hat, wir waren über die Jahre mehrmals hier. Wenn sie es erlauben würde ich gerne dort anfangen und mich mal genau umschauen...



Das hatte ich gehofft, Miss Croft. Ich habe hier für sie den Haustürschlüssel, nehmen sie ihn und beginnen sie ihre Suche. Ich bitte nur darum über alle Ergebnisse auf dem Laufenden gehalten zu werden. Und ich hoffe auch, daß sie die Mörder meines Vaters finden und zur strecke bringen können, damit er in Frieden ruhen kann...



Ich werde mein Bestes geben, das verspreche ich ihnen! Solche feigen Subjekte sollen nicht ungestraft davonkommen...



Mit diesen Worten ist zunächst einmal alles gesagt. Mister Goldberg Junior übergibt mir nun den Haustürschlüssel seines Vaters, und ich nehme ihn fest entschlossen an mich...



Auf dem Weg zum Haus von Wessely. Er wurde also ermordet! Die böse Ahnung, daß ich genau weiß was hier vor sich geht, ermahnt mich an die letzten Worte von Gontu - er hat mich ja noch gewarnt, daß dunkle Kräfte auf dem Weg seien, von den Göttern gesandt, die nun selbst auch konkret nach der Lade suchen. Und sie räumen offensichtlich alles gnadenlos aus dem Weg, was ihnen dabei in die Quere kommt...



Ich weiß, diese neue Mission wird alles andere als einfach werden, aber gut, wann wären meine Missionen denn überhaupt jemals einfach gewesen? Davon kann ich höchstens träumen...



Nach längerem Fußweg fast am Ziel angekommen, und ich bin gespannt darauf, ob ich im Haus unseres alten Freundes noch fündig werde. Zumindest erinnere ich mich noch dunkel daran, daß er öfter mal von Geheimverstecken in seinem Haus gesprochen hatte...



Und das ist es also, mittlerweile liegen schon etliche Jahre zwischen heute und meinem letzten Besuch. Trotzdem erinnere ich mich noch gut an dieses nette kleine Haus...



Dann mal hinein...



So, nun durchsuche ich hier vorsichtig jeden Winkel, in der Hoffnung noch irgend etwas wichtiges finden zu können...



... und das natürlich in allen verfügbaren Räumen...





Wenn es sein muß sogar in der Toilette, da bin ich wirklich nicht zimperlich. Wessely hatte eine Vorliebe für ausgefallene Verstecke...



Und wirklich, die Toilette gibt einen Schlüssel frei, den die Mörder offensichtlich nicht gefunden hatten, deshalb hatten sie zumindest einen geheimen Raum nicht betreten können. Das aber kann ich nun dafür tun, und ich bin gespannt...



Na also, wer sagt's denn, vielen Dank, Wessely! Deine Intelligenz und dein Einfallsreichtum haben dieses Buch gerettet vor dem Zugriff der Finsternis, die Aufzeichnungen über alle Forschungen um die Bundeslade. Welch ein wahrlich wertvoller Fund!



Ich lese sogleich in dem Buch, bevor ich es in mein Gepäck nehme, und finde bald eine ganz entscheidende Stelle...



So weit, so gut, mit diesen Aufzeichnungen kann ich die weitere Expedition auf jeden Fall angehen. Ich finde noch eine Kiste mit sehr teuren Zigarren, die ich auch an mich nehme. nicht, daß ich rauchen würde, aber wer weiß wozu sie noch gut sein kann...



Damit verlasse ich das Haus meines alten Freundes zum letzten mal und mache mich auf die weitere Suche durch die Stadt. Wessely beschreibt in den Aufzeichnungen weitere Gebäude, die ihm hilfreich waren, diese will ich mir auch genauer anschauen...

Und ich finde bald das erste. Leider reagiert niemand auf klopfen oder klingeln, deshalb schlage ich ein Fenster ein, als niemand in der Nähe ist. In der Not muß es eben auch mal so gehen...



Peinlich, da ist doch ein Bewohner, nur daß er leider schwerhörig ist. Aber er nimmt es gelassen und fordert nur die Scheibe zu ersetzen, außerdem ein kleines Geschenk zur Entschädigung. Aber gut, das steht ihm zu, dem Manne muß also erst mal geholfen werden...



Ganz in der Nähe ist der Marktplatz, und ich gehe also erst einmal ein wenig shoppen, bei einer der Händlerinnen...



...die mir Geschenkpapier verkauft...



Ich spreche mit einem weiteren Händler, und der kann mir verraten, daß der Mann mit dem eingeschlagenen Fenster Zigarren liebt. Na, welch ein glücklicher Zufall...



Eine Kiste voll mit Zigarren und Geschenkpapier, schon habe ich meine Schuld beglichen - abgesehen natürlich vom Fenster, das ich dem guten Mann noch ersetzen werde...



Wieder zurück in dem Haus präsentiere ich mein Geschenk, und der gute Mann ist ganz aus dem Häuschen darüber...



Ich stelle mich ihm vor, und zu meiner echten Überraschung hat mich der Kerl doch tatsächlich schon erwartet. Wessely hatte ihm gesagt, daß ich irgendwann auftauchen würde...



Der Fremde übergibt mir einen weiteren Schlüssel zu einem kleinen Pub in der Nähe, mit dem Hinweis mich dort mal genauer umzuschauen...



Und genau das werde ich auch gleich machen. Ich danke dem Fremden jedenfalls und verlasse dann sein Haus wieder, und meine Suche kann ihren Fortgang nehmen...

Ende Episode 131
Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (20. März 2016, 13:15)


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