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Mittwoch, 16. März 2016, 15:14

Episode 128 - Draculas Rückkehr, Part 14



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level “Draculas Return” von Clara, masha & Sponge



Lara's Adventure Tagebuch, Part 128

Es ist soweit! Durch die neue geöffnete Türe hindurch weiß und spüre ich, daß ich endgültig am Ziel bin. Ich stehe in der Gruft von Dracula, wo er tagsüber schläft, und wo ich ihn jetzt vernichten muß. Ich erwarte hier noch einmal einen letzten, erbitterten Widerstand, nicht vom Grafen selbst, aber von jenen, die ihn zu schützen suchen. Und auch ich selbst würde alles geben, wenn ich ihn lieber verteidigen dürfte statt zu töten, aber das ist nicht meine Bestimmung. Ich bin unfreiwillig zum Henker des Grafen geworden, des Mannes, der eigentlich nun für das Licht und meinen eigenen Feldzug steht, doch gegen die dunklen Götter muß ich ihn opfern...

Nichts ist mir zuvor jemals schwerer gefallen, und ich weiß, ich muß nicht nur die letzten Feinde hier besiegen, sondern am Ende auch mich selbst und meinen eigenen restlichen Widerstand...

Das ist hart, sehr hart, und der Schmerz droht mich gerade zu übermannen. Am liebsten würde ich hier nun kehrt machen, aber dann würde ich dafür unsere ganze Mission und das Universum opfern...

Und so besiege ich schließlich meine Zweifel und mich selbst, und ich trete in den neuen Raum hinein...


Level 5: Dracula's Castle, Part 3

Ich stehe direkt hinter der Türe am Anfang des Raumes und bin aufs Äußerste konzentriert. Es ist gar nichts zu hören, aber ich fühle sehr genau, daß ich nicht alleine bin. Der Feind wartet hier auf mich, in welcher Form und Zahl auch immer. Und leider ist meine Munition knapp geworden, ich zweifle sehr, daß gerade die Explosivpfeile ausreichen, um jede noch mögliche dunkle Brut hier auszulöschen. Wenn es auf diese Weise nicht mehr reicht, dann bleibt mir nur noch eine Option...

Gut, so sei es denn. Ich muß den ersten Schritt machen, dann wird der Feind reagieren. Ich greife an...



Nur zwei Schritte weiter, und der Kampf beginnt. Ein weiterer der Dementoren attackiert mich augenblicklich...



Ich feuere ab, was noch geht, aber im Hintergrund erheben sich Skelette aus dem Boden. Verdammt, das wird nicht reichen...



Der mächtige Dämon feuert mit Energie, und ich ducke mich weg. Während die Gegner für einige Sekunden im Feuerschein irritiert verharren, nutze ich meine letzte Möglichkeit...



So schnell ich nur kann renne ich nach hinten, und tatsächlich, da steht der Sarkophag des Grafen von Krolock! Ich habe mein ziel erreicht, und nun muß es ganz schnell gehen. nicht mehr zögern, nicht mehr zweifeln, nicht mehr denken, nur noch handeln...



Ich öffne den Arg und höre hinter mir das unmenschlich wütende Geschrei der Untoten, die sich erneut zum Angriff sammeln. Mir bleiben nur noch Sekunden, das weiß ich...



Und er ist es wirklich, Graf von Krolock alias Dracula, der tief schlafend in seinem Sarg liegt...





Die Gegner stürmen kreischend von hinten heran, aber ich beachte sie überhaupt nicht mehr. Es muß nur noch eines getan werden, und ich halte den magischen Dolch bereits in der Hand...



Ich höre die tödliche Energie des Dämons hinter mir aufblitzen und stoße zu, der Dolch bohrt sich mitten in Draculas Herz...



Es ist geschehen! Ich habe es wirklich getan, ich habe Dracula, meinen neu gewonnenen väterlichen Freund, endgültig getötet. Alle Feinde im Raum sterben augenblicklich mit ihm, doch ich nehme es gar nicht mehr wahr. Meine Augen ruhen einzig auf meinem Freund, der nun zur letzten Ruhe ins Jenseits hinüber gleitet...



Nun, da es vorbei ist, kehren die Gefühle zurück, die ich erfolgreich unterdrückt hatte. Trauer, Wut und Schmerz übermannen mich, und nun kann ich mir die Tränen nicht mehr länger zurückhalten. Ich kann nur hoffen, daß Romanov wenigstens in Sicherheit ist und er den magischen Trank rechtzeitig eingenommen hat. Das Schicksal von Sarah bleibt zunächst ungewiß. Meine Augen aber haften weiter nur auf dem toten Grafen...



Koukul betritt den Raum. Er reißt mich aus meiner Lethargie heraus, als ich ihn wahrnehme, und ich vernehme die Worte, die er mehr zu sich selbst denn zu mir spricht...




Meister nun gegangen sein, Familie ist fort, nichts mehr übrig für Koukol. Meister hat es gesagt, Koukol wollte nicht glauben, aber nun Wahrheit gekommen. Er shene Grafen tot im Sarg, und nicht mehr wird aufstehen wie sonst nachts...



Ich empfinde tiefes Mitgefühl für diesen traurigen, einsamen Mann, aber ich bringe keine Worte heraus, weil ich einfach nicht weiß, was ich ihm nun noch sagen könnte...



Koukol nun auch gehen muß...



Ich bin wie gelähmt, unfähig zu reagieren, als ich sehe wie Koukol zum Fenster geht und es schließlich einschlägt...





Lebt wohl, Miss Croft, Koukol wünscht ihr ein langes und gutes Leben. Für Koukol aber kein Platz mehr übrig, er seinem Meister folgt, weil Treue geschworen in Leben und Tod...

Koukol, nein....


Zu spät begreife ich, zu spät erwache ich endgültig aus meiner Starre. Ich kann nichts mehr tun, als sich Koukol aus dem Fenster stürzt, um seinem Gebieter in den Tod zu folgen...



Ich bin geschockt, einfach nur geschockt, und falle in die Starre zurück. Zugleich sehe ich ein unirisches Leuchten im Sarg des toten Grafen, ein Licht, da ihn zu umhüllen beginnt...



Der Graf löst sich in dem Licht schließlich gänzlich auf, nur sein Hut bleibt zurück. Ein Zeichen für mich, daß ihn seine wahre Gesinnung ein Platz im Licht der Ewigkeit eingebracht hat, aber das kann mich in diesem Moment überhaupt nicht trösten. Ich bin einfach zu sehr überwältigt von den Geschehnissen, und die Tränen wollen nicht versiegen...



Auf einmal höre ich wieder eine Stimme in meinem Kopf, die mich wachrüttelt. Es ist Romanov, und er ist am Leben. Er spricht einmal mehr zu mir und läßt mich wenigstens ein klein wenig aufatmen...


Lara, bitte hört mich an. hört und seht was geschieht! Ihr habt das Werk vollbracht, das getan werden mußte, und die bisherige Ordnung der Dinge im Reich der Vampire löst sich nun auf. Seht es selbst vor eurem inneren Auge, was mit den dunklen Fürsten geschieht...











Sie existieren nicht mehr, das Böse hat dieses Schloß endgültig verlassen. Ich aber lebe, ich bin unversehrt. Genau wie meine Mutter Sarah. Ich konnte sie und meinen Vater im letzten Moment überzeugen, daß sie mit mir weiterleben soll, und so hat sie das Schloß rechtzeitig verlassen und ist in Sicherheit. Das Opfer meines Vaters reichte aus. Ich werde in Ewigkeit um ihn trauern, und ich werde vollenden, was er begonnen hat. Die Ordnung der Vampire wird neu erstehen, und unser Reich wird sich von Grund auf ändern. Doch nun lauft, verlaßt diesen Ort der Trauer, während euch meine Stimme weiter begleitet...


Ich tue, was mir Romanov sagt, während er weiter zu mir spricht. Dabei höre ich nicht nur seine Stimme, sondern sehe auch die Bilder vor meinen Augen, die er mir zeigt...





Der Tag der endgültigen Entscheidung zwischen allen Mächten wird kommen, Lara. Und an jenem Tag, da der letzte Krieg beginnt, werde ich bereit sein, um euch mit einer Armee von Vampiren zur Seite zu stehen. Ich werde zur Stelle sein und schöre euch hiermit meine ewige Treue, wie ich sie meinem Vater geschworen habe, und wie sie die Rasse der Vampire nun mir schwören wird. Dafür hat sich mein Vater geopfert, ebenso wie der arme Koukol, der uns so lange treu gedient hat...



Lebt wohl, Lara, ich wünsche euch alle Kraft und Energie die ihr braucht, um eure weitere lange Reise erfolgreich bestreiten zu können. Und wir werden uns wiedersehen, wenn der letzte Tag angebrochen ist...


Damit verstummt die Stimme meines Freundes, und seine Worte haben mich tief bewegt. Ich weiß, daß ich einen neuen treuen Freund und Verbündeten zur Seite habe, der mich unterstützten wird, genau wie Demon Smalls und Gontu, und dessen wenigstens darf ich mir ganz sicher sein. So erreiche ich schließlich den Schloßhof, und die Leiche von Koukol...



Einige Augenblicke verharre ich stumm und regungslos vor ihm, dem treuen Diener des Grafen, der ohne seinen Gebieter einfach nicht mehr weiterleben wollte. Ich bin so traurig...



...und gehe respektvoll in die Knie...



In dieser Haltung erweise ich dem Verstorbenen die letzte Ehre, mit geschlossenen Augen, die meine Tränen dieses mal zurückhalten. Der Abschied von diesem Ort tiefer Trauer fällt mir sehr schwer...



Ich verbeuge mich ein letztes mal vor Koukol, ohne dessen Hilfe all dies hier nicht möglich gewesen wäre...



Dann ist es Zeit endgültig Abschied zu nehmen und zu gehen. für eine anständige Beerdigung von Koukol werde ich Sorge tragen. Meine Beine aber sind sehr schwer, und ich kann mich nur sehr langsam bewegen, auf den Ausgang des Schlosses zu...















Als ich mich instinktiv noch ein letztes mal umdrehe gleite plötzlich doch noch einmal ein leichtes Lächeln über mein Gesicht. Denn ich sehe Romanov auf einer Balustrade, als er aus einer Tür tritt und langsam diesen Gang entlang schreitet...







Ich sehe wie er seine Magie einsetzt und sich in eine Fledermaus verwandelt, um endgültig davonzufliegen...











Als Fledermaus ist er frei zum fliegen wohin es ihm beliebt, selbst bei aufgehender Sonne und Tageslicht. Solange ich kann schaue ich ihm nach, dann verlasse auch ich endgültig das Schloß...

Es ist alles getan, und ich kann die Heimreise antreten. Ich brauche nun wirklich ruhe und Erholung, um alles, was geschehen ist, zu verarbeiten. Ob ich das jemals vermag ist eine andere Frage, denn ich habe einen guten Freund verloren. Wir sehen uns bald wieder, denn ich werde mich dazu noch einmal melden, wenn ich zuhause bin...

Ende Episode 128
Viele Grüße,

Lara for ever