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Montag, 14. März 2016, 21:42

Episode 124 - Draculas Rückkehr, Part 10





Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level “Draculas Return” von Clara, masha & Sponge



Lara's Adventure Tagebuch, Part 124


Der nächste Tag, noch früh am Morgen. Wolkenverhangen und eiskalt, dazu schneit es wieder leicht. Es ist der Tag des großen Balls der Vampire, an dem die Fürsten aus aller Welt vor Dracula erscheinen, um ihm neu die Treue zu schwören.
Der Tag der Entscheidung ist angebrochen...



Level 5: Dracula's Castle, Part 2









Mmmmmh...





Ein langsames Erwachen. Ich öffne allmählich die Augen wieder, nur allmählich kehren die Erinnerungen wieder zurück. Die Erinnerungen an das, was am Vortag geschehen war. Die Erinnerungen an den "Kuß" des Grafen, nachdem ich mich ihm freiwillig hingegeben habe. Danach waren mir die Sinne geschwunden, ich kann mich an nichts weiteres mehr erinnern. Jetzt finde ich wieder in die Realität zurück und versuche mich erst einmal im Bett langsam aufzurichten...











Meine Gefühle sind in Aufruhr. Was hat das alles nun bewirkt? Bin ich immer noch die gleiche Lara Croft, stimmt es alles, was mir der Graf beteuert hatte? Oder bin ich am Ende selbst eine Untote, ein Vampir im Reich des Grafen von Krolock? Ein Gefühl von Unsicherheit beschleicht mich, und ich muß zuerst Gewißheit haben.
Meine Glieder fühlen sich noch ein wenig beschwert an, und ich stelle fest, daß ich wieder in dem Zimmer liege, welches meinem eigenen Schlafgemach von Zuhause nachgebildet worden ist.
Ich setze mich nun langsam an den Bettrand...









Ich versuche aufzustehen, aber noch wollen die Glieder nicht richtig mitmachen. Ich fühle, daß sich etwas verändert hat, in meinem Innersten. Irgendwie fühle ich mich geschwächt, und gleichzeitig neu gestärkt - irgendwie ganz anders. Aber ich muß es einfach genau wissen.
Die Müdigkeit steht mir nach all den Ereignissen noch ins Gesicht geschrieben, ich versuche sie zu vertreiben...

















Ich muß mich zusammenreißen, schließlich wartet heute noch sehr viel Arbeit auf mich. Es wird Zeit mich zu erheben...








Ich stehe wieder sicher auf meinen Füßen und habe mich für den Tag gerichtet. Ein Frühstück stand schon in meinem Zimmer bereit, und nun stehe ich wieder in dem anderen Gästezimmer, das mit dem riesigen Spiegel. Ich untersuche sogleich meinen Hals...





Nichts. Es ist absolut nichts mehr zu sehen von dem Biß eines Vampir, kein Zeichen, daß dies jemals stattgefunden hat. Wäre ich tatsächlich ein Opfer des Vampirs geworden, dann hätte ich jetzt noch die entsprechenden Male. Aber es ist alles so, wie es der Graf mir gesagt hat, bei mir wirkt das anders als bei normalen Menschen. Und eine tiefe Erleichterung macht sich nunmehr in mir breit. Ich kann wieder lächeln, und die letzten Worte des Grafen von gestern Nacht kommen mir wieder in den Sinn...


Gleichgültig was morgen auch geschehen muß und wird, gleichgültig wie es endet, ihr müßt immer wissen und in euch verborgen tragen, daß ich euch liebe. Ja, ich liebe euch wie eine eigene Tochter, denn so seid ihr mir ans Herz gewachsen. Das wird euch den weiteren Weg gewiß nicht erleichtern, aber ihr müßt es einfach einmal gehört haben...


Ich habe es gehört, und die Worte haben sich mir ins Herz gebrannt. Aber es ist nicht die Zeit für solche Gefühle, ich darf keine Schwäche zeigen. Eine große Aufgabe liegt vor mir, die ich erfüllen muß, und das in der restlichen Zeit, die mir bis zum Ball noch bleibt. Also mache ich mich auf den Weg zu einer bisher ungenutzten Tür, für die ich von Romanov einen Schlüssel erhalten habe. Neu gestärkt, stärker als je zuvor, befinde ich mich nunmehr wieder auf meiner großen Mission...



Aha, das war also der Schlüssel zum Ballsaal. Da sehe ich schon einmal die Örtlichkeit von heute abend. Immer gut zu wissen wie die Gegebenheiten sind. Ich habe noch einiges zu erledigen, um mich vorzubereiten, also sollte ich mich ranhalten...



Was wohl hinter diesen Vorhängen ist? Mal nachschauen...



Ich habe es befürchtet. Eine gesamte Wandfront des Saals besteht aus riesigen Spiegeln, wie es hier im Schloß ja überhaupt mehr als genug ist. So schützen sich die Vampire vor unerwünschten Besuchern, und so können sie diese entlarven. Denn wer ein Bild wirft in einem Spiegel, der kann kein Vampir sein. Und so werde auch ich heute Abend entlarvt werden, das ist unausweichlich. Ich muß nur dafür sorgen, daß ich das überlebe...



Okay, weiter. Ich habe einen geheimen Raum entdeckt, und auch wie ich ihn erreichen kann, nämlich über diese Lampe...



Na, wer sagt's denn, wieder etwas, das ich gebrauchen kann. Und weiter geht es auf meinem Weg durch das Schloß...



Die Dinge werden im Spiegel angezeigt, wo sie auf meiner Seite verborgen bleiben. Hier braucht es wirklich eines ganz genauen Blickes, damit einem nichts entgeht...



Ich springe gegen eine Wand, aber natürlich nicht dagegen, sondern in einen weiteren Geheimraum hinein...



Noch ein Kreuz, sehr schön, damit habe ich zusammen, was mir Romanov aufgeschrieben hat - zumindest mal in Sachen Ballsaal. Das weitere wird sich auch noch finden...



Zuerst mal verwende ich die beiden Kreuze, und wenn es stimmt, was Romanov aufgeschrieben hat, müßte ich ein Ergebnis sehen, was den Vampiren verborgen bleibt. Aber sie werden es merken...





In der Tat, das ist es. Meine Fluchtroute für heute Abend ist gelegt, so daß mir die Vampire nicht folgen können. Damit werde ich Zeit gewinnen, sofern ich diese Barriere rechtzeitig erreiche...



Zurück im Ballsaal studiere ich ein weiteres mal die großen Spiegel. Und ich entdecke ein weiteres Geheimnis darin...



Auch diesen Schalter konnte ich an der Wand selbst nicht sehen, nur durch den Spiegel. Wirklich raffiniert...



Was hat er bewirkt? Auch dieses Ergebnis erkenne ich wiederum nur im Spiegel, ein weiterer Geheimgang oder -raum...



Da hat sich mir ein neuer Bereich erschlossen, mal sehen, wohin mich das dieses mal führen wird...



Ein Schalter, eine Tür und eine Falle - was besagt mir das? Richtig, diese Tür soll wohl nicht geöffnet werden. Aber ich werde es trotzdem tun, weil ich schneller bin als diese Falle...



Wieder mal erfolgreich habe ich einen großen Lagerraum des Schlosses betreten. Auch hier soll ich laut der Notiz von Romanov fündig werden, ich suche eine ganz bestimmte Flasche...



Und ich suche jeden Winkel ab...



...bis die Flasche in mein Gepäck wandert. Sie enthält ein ganz spezielles Gebräu, eine Art Zaubertrank, der für Romanov bestimmt ist. Nur mit seiner Hilfe wird er den heutigen Abend überleben können, deshalb muß ich diese Flasche Romanov beim Ball übergeben...



Nach dem staubig modrigen Keller bin ich wieder mal zurück im Schloßhof und atme ein wenig frische Luft. Aber noch sind meine Vorbereitungen laut der Notiz nicht abgeschlossen...



Jetzt ist ein wenig Ausgrabung angesagt, eine behelfsmäßige Schaufel habe ich mir selbst zusammengebaut...



Da habe ich einen Sarkophag freigelegt, und ich schaue gleich mal nach, was in seinem Inneren verborgen liegt...



Ein Pflock, ein weiteres wichtiges Utensil, das mir im Kampf gegen feindliche Vampire noch gefehlt hat. Die Notiz spricht derweil von einer bestimmten Türe, die noch wichtig sei. Es fehlt noch eine letzte Waffe, die ich unbedingt brauche, die zu erringen mir vor dem Ball aber nicht mehr möglich sein wird. Sie kann stets nur um Mitternacht erreicht werden, das erschwert die letzte Operation gegen die Vampirfürsten sehr...



Es hilft nichts, mehr kann ich im Augenblick hier nicht mehr tun. Alles, was möglich war, habe ich getan, das, was noch übrig bleibt, muß heute Nacht getan werden. Mit den Vampiren im Rücken...


Ich bin zurück im Gästezimmer. Vor dem großen Ereignis, zu dem mich Graf Krolock ganz offiziell laden wird, ruhe ich mich nun noch ein wenig aus, das wird mir guttun...



Der große Ball der Vampire! Nur noch wenige Stunden, bis er beginnt, und bis ich Dracula und Romanov ein letztes mal begegne. Eine gewisse Anspannung und Aufregung kann ich nicht leugnen. Es geht um viel, um sehr viel, und selten bin ich zu einem Kampf trauriger angetreten als zu diesem...

Ja, es stimmt, es ist ein Band gewachsen zwischen mir und der Familie von Krolock. Ich hege Gefühle für sie, und ganz sicher wäre daraus ein festes Band der Freundschaft erwachsen. Ich glaube es dem Grafen, daß er Gefühle wie zu einer Tochter für mich entwickelt hat, und da ist auch etwas ähnliches in meinem Herzen...

Dennoch muß ich das alles beiseite schieben, Gefühle dürfen mich nicht aufhalten. Es steht eine ganze Welt und darüber hinaus auf dem Spiel, und kein persönliches Band darf diese entscheidende Mission gefährden. Ich muß diese Aufgabe zu Ende bringen...

Unaufhaltsam verrinnt die Zeit bis zum Beginn des Balls der Vampire. Ich sitze nur ruhig da mit geschlossenen Augen und konzentriere mich.
Bald, sehr bald...

Ende Episode 124
Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (14. März 2016, 21:51)