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Mittwoch, 9. März 2016, 12:41

Episode 118 - Draculas Rückkehr, Part 5

Episode 118 - Draculas Rückkehr, Part 5



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level “Draculas Return” von Clara, masha & Sponge



Lara's Adventure Tagebuch, Part 118

Der nächste Tag. Ich habe scheinbar sehr lange geschlafen, in völliger Ruhe und unversehrt. Tatsächlich ist es schon wieder Nachmittag, und gerade habe ich ein ausgiebiges, sehr spätes Frühstück hinter mir, das mir Koukol bereitet hat. Ich muß schon sagen, er sieht zwar irgendwie unheimlich aus, aber er macht seine Sache sehr gut. Hinter Winston bräuchte er sich nicht zu verstecken...

Der Graf ist momentan noch verhindert, wie mir Koukol mitgeteilt hat, deswegen werde ich die Zeit nutzen, um mich im Schloß ein wenig umzusehen. Koukol hat mir versichert, daß ich mich hier frei bewegen darf. Und er wird es mich wissen lassen, wann mich Graf Krolock wieder empfangen kann...

Nun denn, ich mache mich mal auf den Weg und schaue mir an, wie der Graf und sein Diener hier so leben, und ob ich vielleicht das eine oder andere Geheimnis aufdecken kann. Es ist ja auch gut, wenn ich mich hier ein bißchen besser zurechtfinde, für den Moment, wenn es hier zur finalen Konfrontation kommt...


Level 2: Dracula's Castle

Nach meinem späten Frühstück, zurück in meinem Schlafraum. Und ich staune nicht schlecht, daß er bereits wieder total umdekoriert ist, so hat er wohl auch vor meiner Ankunft ausgesehen. Umdekoriert - oder mit übernatürlichen Kräften verändert. Ich glaube kaum, daß Koukol das alles hier einfach mal eben umgestellt hat. Aber schließlich weiß ich ja, wo ich mich hier tatsächlich befinde...



Eines muß man dem Schloßherren allerdings lassen, er weiß wie man gut leben kann, und an Luxus mangelt es hier nicht. Der Graf verwöhnt seine Gäste, bis er sie dann schließlich in Vampire verwandelt. Aber ich bleibe auf der Hut, mit mir wird er kein leichtes Spiel haben...



Bei genauerer Durchsuchung des Raumes habe ich einen Schlüssel gefunden, also werde ich doch mal schauen, wo der paßt. Denn schließlich will ich diese Burg ja weiter erkunden...



Viel Zeit bleibt mir nicht nach dem langen, aber erholsamen Schlaf, denn es beginnt bereits wieder zu dämmern. Hier ein Blick auf den Schloßhof von einem Balkon aus...



Viele verschlossene Türen, und viele, die durch Hebel zu öffnen sind, man kann sich in diesem Schloß tatsächlich auch leicht verirren...





Aha, der Schlüssel hat mich in die Küche der Burg geführt. Mal schauen, ob ich hier etwas Interessantes finden kann...



Man nehme, was man finden kann, wer weiß, wozu es noch mal zu gebrauchen ist. Am Ende kann alles von Nutzen sein...



Ein versteckter Kriechgang, und ein weiterer Schlüssel, so ist es recht, es werden mir immer weitere Bereiche des Schlosses zugänglich...



Diesen Schlüssel kann ich auch gleich wieder verwenden...



Ich wiederhole mich gerne, Stil hat der Graf! Aber das ist natürlich zweitrangig, ich bin zuerst immer auf der Suche nach brauchbarem und wichtigem, was mir hier irgendwie weiterhelfen kann...



Zum Beispiel ein privates Telefonbuch des Grafen. Ich suche ja auch nach Hinweisen auf den Gastwirt Chagal und seine verschwundene Tochter. Hier finde ich die Telefonnummer eines Arztes, der ein Sanatorium betreut, und der besonders markiert ist. Ob dieser Arzt etwas weiß über Sarah Chagal weiß? Ist siem vielleicht aus irgend einem Grund in diesem Sanatorium gelandet? Es muß ja einen Grund haben, daß dieser Arzt hier markiert ist...



In der Küche befindet sich auch ein funktionstüchtiges Telefon, das werde ich doch gleich mal benutzen und versuchen, ob ich diesen Arzt erreichen kann. Oder zumindest das Sanatorium, vielleicht finde ich dann zumindest heraus, ob Sarah dort Patientin ist...



Doktor Steward's Sanatorium in Whitby, Rezeption Miss Wonderly, einen schönen guten Tag. Wie dürfen wir ihnen weiterhelfen?

Guten Tag! Hier spricht Miss Milty Chagal, und ich würde gerne Doktor Steward sprechen, wenn das möglich ist. Es geht um meine Schwester Sarah Chagal, die bei Ihnen Patientin ist...


Eine kleine Notlüge, mal schauen, ob sie mir hilft, denn auf normalem Wege würde ich hier sicherlich keine Auskunft bekommen...


Einen Moment bitte, ich schaue nach...


Manche Augenblicke erscheinen einem wie eine Ewigkeit...




Miss Chagal, hören sie? Ihre Schwester befindet sich momentan in Behandlung bei Doktor Steward, deshalb ist leider keiner von beiden zu sprechen....

Oh, danke, das ist schade...



Kann ich Doktor Seward oder ihrer Schwester vielleicht etwas ausrichten lassen? Die Behandlung könnte noch einige Zeit dauern...

Nein, danke, das ist nicht nötig. Ich würde lieber gerne selbst auf Besuch kommen, wie sind denn ihre genauen Besuchszeiten?



Oh, da sind wir flexibel, solange nicht gerade eine Behandlung stattfindet. Am besten melden sie sich kurz vorher und fragen nach, wenn sie hier in Whitby angekommen sind.

Danke, das werde ich machen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und werde mich bald wieder melden.



Den wünsche ich ihnen auch, auf Wiederhören!




Das war doch mal ein aufschlußreiches Gespräch. Ich weiß nun, daß Sarah irgendwie aus diesem Schloß entkommen, dann aber in diesem Sanatorium gelandet ist, vielleicht um sich von dem Schrecken hier zu erholen. Aber ist sie noch menschlich? Und war wurde aus ihrem Vater? Diese Fragen bleiben offen, und die Antworten bekomme ich nur in Whitby. Ich muß irgendwie das Schloß wieder verlassen, was schwierig werden könnte - zumal mir meine Kamera zeigt, daß mich Koukol gerade belauscht hat...

Das nächste Treffen mit dem Grafen, es könnte interessant werden. Mal sehen, wie weit dieses Spiel noch gehen mag, bis alle Masken fallen. Ich habe jedenfalls, was ich gesucht habe, und warte erst mal das weitere in meinem Zimmer ab, bis mich der Graf wieder rufen läßt...



Ich mache mich mal noch ein wenig frisch vor dem Abend, damit ich für das neuerliche Treffen mit dem Grafen bereit bin...



... und warte nun ab, bis man mich ruft...




Das Schloß des Grafen Krockol, am späteren Abend...


Es ist also soweit, am Abend dieses neuen Tages führt mich Koukol wiederum zum Schloßherrn. Der Graf erwartet mich bereits, und ich bin bereit für die zweite Runde dieser seltsamen "Maskerade"...






Seid mir abermals gegrüßt, Miss Croft! Das Abendessen ist beinahe fertig, aber zuerst wollen wir noch ein paar Dinge besprechen. Tretet näher, damit ihr mir den Grund eures Besuches nennen könnt.



Danke, und danke auch für eure überaus fürsorgliche Gastfreundschaft. Ich habe schon lange nicht mehr so gut geschlafen...

Das freut mich, doch ich weiß, ihr seid in Sorge um die Familie Chagal aus dem Dorf, eine Sorge, die ich durchaus teile. Koukol hat mir schon berichtet, daß ihr auf der Suche nach Sarah seid...

Nun ja, das überrascht mich nicht, Koukol ist wahrlich ein fleißiger Bediensteter und überall zur Stelle, auch wenn man ihn nicht sieht. Aber ja, es stimmt, das ist mein Auftrag. Die Spur von Sarah führte mich zu euch. Was könnt ihr mir denn zu den Chagals sagen?



Ich muß leider zugeben, daß meine Faszination für diese schöne Frau ein wenig mit mir durchgegangen ist. Man hat in diesem Land großen Respekt vor mir, und teilweise auch Angst, und normalerweise schlägt man mir keine Wünsche aus. Ich habe deshalb gar nicht weiter darüber nachgedacht, als ich Sarah hierher zu mir bringen ließ, ihrem Vater hat dies wohl weniger gefallen. Sarah war zunächst auch ängstlich, dann aber offen, aber leider soll ihr Vater verunglückt sein, als er ins Schloß zu gelangen versuchte. Zeugen haben das berichtet, aber er ist seither verschwunden, und alle Suchaktionen hatten bisher keinen Erfolg. Das hat Sarah nicht verkraftet, sie wurde sehr krank, und deshalb habe ich sie in dieses Sanatorium in Whitby bringen lassen...

So weit, so gut, das habe ich auch erfahren. Deshalb möchte ich gerne dorthin reisen, um nach der jungen Frau zu sehen. Ich möchte mich von ihrer Unversehrtheit überzeugen...



Das ist eine gute Idee, Miss Croft, zumal man mir leider keine Auskunft gibt, da ich in keiner Verwandtschaft zu ihr stehe. Ich würde es sehr befürworten, daß ihr dorthin geht, und vielleicht könnt ihr zu Sarah gelangen, wenn ihr es schafft euch als ihre Schwester auszugeben. Das Telefonat war auf jeden Fall schon einmal sehr überzeugend...


Ein unwillkürliches Lächeln huscht mir über das Gesicht, und ich komme mir mittlerweile wirklich so vor wie in einem schlechten Theaterstück. Aber gut, ich werde es weiter mitspielen, wenn ich dann erst einmal unversehrt wieder aus diesem Schloß herauskomme...


Danke, Graf Krolock, genau das habe ich vor, und ich bin euch sehr dankbar, wenn ihr mich dabei unterstützt! Ich würde gerne so bald als möglich aufbrechen, wenn es möglich ist...



Das läßt sich machen, wenn ihr wollt bereits direkt nach dem Abendessen. Einer meiner Bediensteten wird euch mit meiner Kutsche zu eurem Auto zurückbringen und euch bei der Reparatur helfen, dann könnt ihr euch auf die weitere Reise machen. Ich selbst habe nur einen Wunsch, kehrt nach Beendigung eurer Mission wieder zu mir zurück und berichtet mir vom Ergebnis.

Das werde ich natürlich, Graf Krolock, ganz sicher...




Damit endete unser Gespräch, und gleich nach dem anschließenden Abendessen konnte ich das Schloß tatsächlich unversehrt verlassen. Mein Jeep war auch bald darauf wieder repariert und die Kutsche des Grafen kehrte ins Schloß zurück. Ich aber wartete noch ab, auf die Ankunft meiner Kamera, die ich im Schloß zurückgelassen hatte. Denn aller schönen Worte zum Trotz, ich wollte wissen, was der Graf tatsächlich plante. Und die Bilder wurden mir natürlich sofort übertragen, als Koukol seinen Meister aufsuchte, kaum, daß ich das Schloß verlassen hatte...


Mein Meister, sie ist unterwegs!



Gut, Koukol, dann läuft alles bestens und wie geplant. Ich bin mir sicher, daß Miss Kroft zu Sarah vordringen wird.



Und wie wird es weitergehen?



So wie es sein soll. Aber natürlich werde ich den Dingen nicht einfach ihren Lauf lassen, ein wenig Kontrolle hat noch nie geschadet. Deshalb sollte ich mich auch auf den Weg machen...



Sehr schön, mein Meister, und wie beliebt ihr dieses mal reisen?



Wie gut, daß ich da mehrere Möglichkeiten habe, Koukol. Doch die Fledermaus belasse ich dieses mal lieber zuhause...



So laßt uns denn beginnen...













Ein durchdringendes Gelächter von Koukol, und das laute, unheimliche Heulen eines Wolfes beenden diese Sequenz meiner Kamera, und ich weiß, daß ich nicht alleine reisen werde. Wie erwartet hat sich Dracula, oder Graf Krolock, wie er sich nun nennt, auch auf den Weg gemacht...

Ich fürchte, das ist meine Schuld. Dracula weiß nun, wo Sarah untergebracht ist, und ich glaube ihm kein Wort, daß er sie selbst dorthin hat bringen lassen. Vielmehr wird er nun versuchen sie zurückzuholen, und das muß ich verhindern. Um jeden Preis...

Das wird ein Wettlauf. Ich halte mich nicht mit langwierigen Reisebuchungen auf, dieses mal muß es einfach nur schnell gehen. Zum Beispiel als blinder Passagier auf einem Schiff nach Whitby...

Wir sehen uns, meine Freunde, in Whitby, auf der Suche nach Sarah Chagal, die ich vor dem dunklen Grafen retten werde...

Ende Episode 118
Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (10. März 2016, 00:26)