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Tuesday, March 1st 2016, 5:49pm

Episode 112 - Erinnerungen



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "No Xmas without a Tree" von l.m.



Lara's Adventure Tagebuch, Part 112

Hallo, Freunde! Heute möchte ich gerne eine kleine "Auszeit" nehmen, bevor ich meine große Reise und Suche wieder fortsetze. Ich erzähle dieses mal eine kleine Geschichte aus meinen Erinnerungen - und von letzteren trage ich wahrlich mehr als genug. Es geht um eine Geschichte aus der Zeit, da ich noch nicht Lara Croft war, sondern als Lara Lyvoy auf dem Planeten Irius gelebt habe, lange vor meiner Flucht von dort und der ganzen Geschichte, die sich danach ereignet hat. Dazu erinnere ich euch zuerst an Episode 21 aus Kapitel 3 meines Adventure Tagebuches, als ich euch von meiner Flucht erzählt habe, nachdem ich mich von unserer Zentralregierung abgewandt und all den düsteren Machenschaften dort den Rücken gekehrt hatte. Doch es war ja nicht immer schon alles schlecht gewesen auf meiner Heimatwelt, ganz im Gegenteil. Ich hatte dort mal eine schöne Zeit gehabt, bevor sich die Entwicklung so dramatisch zum Schlechten entwickelt hatte. Aber aus diesen guten Tagen möchte ich euch heute erzählen...

Ihr erinnert euch vielleicht somit auch noch an den Namen Admiral Kerk? Meinen ehemaligen väterlichen Freund und Mentor, der sich schließlich zu meinem Verfolger und Erzfeind gewandelt hatte? Von ihm handelt die Geschichte, und an ihn denke ich auch immer noch das eine oder andere mal zurück - an eine Zeit, da er mir wirklich noch viel bedeutet hatte. Aber manchmal ist es eben leider so im Leben, daß aus besten Freunden sogar die größten Feinde werden können...

Die Menschen auf Irius haben sich letztlich ganz ähnlich entwickelt wie die Menschen auf der Erde, und schließlich haben unsere Völker ja auch den selben Ursprung. Der große Unterschied ist eben, daß auf Irius schon früh eine Zentralregierung über den gesamten Planeten herrschte und die Entwicklung daher schneller voranging, was die technische Seite betrifft. Wir hatten nicht all diese Kriege wie auf der Erde und weniger Probleme, das hatte uns viel weiter vorangebracht. Ansonsten war die Lebensweise aber gar nicht so verschieden, zum Beispiel auch was Traditionen wie Weihnachten betrifft. Das haben auch wir immer so gefeiert, und von eben solch einem Weihnachtsfest handelt die heutige Episode, an die ich hier erinnern möchte...


Level 1: No Xmas without a Tree

Es begann an einem Wintermorgen in meiner damaligen Heimatstadt Lerouche. Ich lebte zu dieser Zeit gar nicht weit von Admiral Kerk entfernt. Es war in den Jahren meiner Ausbildung beim ihm, als er mir einerseits vieles beibrachte, viele Fertigkeiten, die mich bis heute auszeichnen und mir schon mehr als einmal das Leben gerettet haben. Es bleibt unbestritten, daß ich Kerk viel zu verdanken habe - und ein Teil von mir wird sein wahres Andenken darum auch immer bewahren. Der Mensch, der er einstmals war, bevor er dem Bösen und dem streben nach dunkelster Macht verfiel.
So hart er mich damals auch trainierte, er nahm sich meiner trotzdem auch zugleich als eine Art väterlicher Freund an. Auch wenn ich Sorgen und Probleme hatte konnte ich stets zu ihm kommen und fand stets Hilfe bei ihm.
Admiral Kerk, ein wahrer Freund und Mentor für lange Zeit...



Und einmal, eben an jenem verschneiten Wintertag, kurz bevor auch wir auf Irius das Weihnachtsfest feierten, hatte ich die Gelegenheit auch Kerk einmal aus der Patsche zu helfen. Die Tücken der Technik hatten zugeschlagen und unsere Stadt plötzlich weitgehend lahmgelegt. Nichts ging mehr, weder Wasser floß mehr durch die Leitungen, noch ließen sich all die elektronischen Schlösser öffnen, Kerk saß in seinem eigenen Haus gefangen. Ich hatte das Glück gerade unterwegs zu sein, so daß ich nicht eingesperrt war, und zunächst merkte ich von dem Unglück noch nicht einmal etwas. Noch völlig ahnungslos befand ich mich im Zentrum der Stadt und beschloß, Kerk einen spontanen Besuch abzustatten...



Es war ja schon irgendwie seltsam, daß außer mir niemand auf den Straßen unserer meist sehr belebten unterwegs war, doch noch dachte ich mir nichts weiter dabei. Gerade im Streß der Vorweihnachtszeit und bei diesem Wetter blieben die meisten wahrscheinlich doch lieber zuhause...



Ein geliebtes Hobby von Admiral Kerk war - trotz all seiner Pflichten und sonstigen Härte - der Verkauf von Weihnachtsbäumen in der Weihnachtszeit, da betrieb er einen eigenen kleinen Markt. Aber auch hier war gar nichts los, und seltsam, die Hintertür seines Hauses, die einzige, weil ältere Türe ohne elektronischem Schloß, stand offen. Doch von Kerk selbst keine Spur. Allmählich kam ich nun doch schon ins Grübeln. Wo steckte Kerk...?



Die vordere Haustüre war geschlossen und es reagierte dort auch niemand auf mein Signal. Mir blieb nicht anderes übrig als mein Glück durch den Keller zu versuchen, die offene Hintertür machte das möglich. Durch einen versteckten Nothebel konnte ich den Zugang zum Haus öffnen...



Absolute Stille, nichts zu hören oder zu sehen. Auch keinerlei Dienerschaft! Irgendwie beschlich mich nun tatsächlich ein ungutes Gefühl, das mir sagte, etwas stimmt hier nicht. Ich konnte nur hoffen, daß Kerk nichts zugestoßen war...



Schließlich stand ich vor seinen privaten Wohnräumen und klopfte an, in der bangen Hoffnung auf ein Lebenszeichen...



Und das kam zu meiner Erleichterung auch, Admiral Kerk war wohlauf - aber in seinen eigenen Wohnräumen gefangen. Er klärte mich durch die verschlossene Türe über die vertrackte Situation auf...



Ich konnte es kaum glauben. Aber gut, auch die am höchsten entwickelte Technik konnte einmal den Dienst versagen, und so war es nun an mir, etwas gegen diese Situation zu unternehmen, wie Kerk mir auftrug...



Es gab zu der Zeit nur noch wenige Menschen, die durch die Stadt irrten und nicht mehr in ihre Häuser hineinkamen, die meisten waren eher darin gefangen...



Und so stand ich dann wieder im Freien, mitten in einer durch ausgefallene Technik fast lahmgelegten Stadt, in der Überlegung, wie ich Admiral Kerk befreien konnte. Nur er hatte Zugang zur Technikzentrale der Stadt, um die Versorgung wieder herzustellen, also mußte ich mir etwas einfallen lassen...



Ich mußte vor allen Dingen irgendwie an Wasser kommen, und einen Weg über die Dächer der Stadt finden, andere Alternativen gab es nicht. Kerk hatte mir gesagt, daß es auf dem Dach seines Hauses ein Luftgitter gab, direkt über der Feuerstelle seiner Wohnräume. Wenn ich es schaffte dieses Feuer irgendwie zu löschen, konnte er dahinter einen geheimen Raum erreichen, der die Notversorgung mit Energie für die gesamte Stadt ermöglichen konnte - danach wäre es ein Leichtes den normalen Energiekreislauf wieder herzustellen, wenn sich die Türen erst einmal öffneten...



Und so machte ich mich auf die Suche, nach allem, was mir bei meinem vorhaben nützlich sein konnte - und ich mußte mich als Einbrecher verdingen, um überhaupt in irgendwelche Häuser hineinzukommen, die mich weiterbringen konnten auf meinem Weg...



Es ging also nach oben, mühsam bahnte ich mir den gefährlichen Weg hinauf auf die Dächer der Stadt, um so einen besseren Überblick zu haben und neue Wege in Häuser hinein zu finden, wo Türen schlicht nicht zu öffnen waren. Und Wasser schien es einfach nirgends zu geben. Nicht einen Tropfen davon. Meine Suche stand noch ganz am Anfang...



Auf jeden Fall, eine tolle Aussicht über die Stadt aus dieser Höhe, solche Ausflüge hatte ich vorher ja noch niemals unternommen...







Aber natürlich ging es nicht um diese tolle Aussicht, sondern es gab Arbeit zu tun. Schließlich warteten Admiral Kerk und meine ganze Heimatstadt auf die Befreiung. Ich suchte mir also meinen Weg, um an ein wenig Wasser zu kommen. Paradox und irgendwie zum lachen, aber leider war die Lage total ernst...







Nach und nach wurden immer neue Wege frei, über die Dächer hinweg, durch viele Gebäude und auch einige bisherigen Geheimregionen der Stadt, die ich vorher nicht gekannt hatte...



Irgendwann hatte ich zumindest schon mal meinen Zielpunkt gefunden, das Lüftungsgitter, durch das ich auch das Feuer schimmern sah. Nur das Wasser zum löschen fehlte mir noch...



Und wieder hinab in tiefere Regionen...



...für einen versteckten Schalter...



Eine kleine Spende für einen Bettler war auch noch drin, und wurde mit einem benötigten Gegenstand belohnt...



Schließlich wurde der Weg in die Kirche hinein frei. Wasser hatte ich inzwischen auch gefunden - mehr oder weniger. Denn leider nur in gefrorener Form, so daß ich nun auf der Suche nach Feuer war. Lustig, nicht wahr? Nur ich selbst fand es gar nicht lustig...



In der Kirche konnte ich ein kleines Rätsel lösen...



...nur um ein neues gestellt zu bekommen...





...womit ich mir weitere Bereiche der Kirche öffnen konnte. Wiederum bis in höhere Regionen hinauf...



Hier fand ich ein verstecktes Seil, welches mir half, um einen weiteren Bereich in der Stadt zugänglich zu machen...



Und schließlich gab es neue Bereiche der Dächer, die ich mir erarbeiten konnte, und die wiederum beeindruckende Aussichten lieferten...







Da hätte ich noch lange stehen und schwelgen können, aber wie schon gesagt, es gab weiterhin Arbeit für mich zu tun...







Ein weiteres Seil, das ich erreichen mußte...



...um wiederum weiter voranzukommen...



Im Zentralraum der Kathedrale, die nicht nur gewaltig groß, sondern auch beeindruckend gestaltet war in ihrer Architektur...



Ein weiteres Rätsel mit Uhren, das ich lösen konnte...



...führte mich in einen weiteren Geheimbereich...



...und der brachte mir einen Wasserschlauch ein. Das "Transportmittel" für das Wasser hatte ich also schon mal wenigstens...



Und schließlich, eine brennende Fackel, mit der ich endlich das Eis zum schmelzen bringen konnte...



Na ja, erst mal noch ein paar Kerzen anzünden...



Und schließlich das Eis wieder in Wasser verwandeln. Was für eine Prozedur, um an ein wenig Wasser zu kommen....



Am Ende hatte ich es wirklich geschafft, alle Türen in der Stadt und die Energieversorgung funktionierten wieder, nachdem ich Admiral Kerk endlich befreit hatte...



Endlich standen wir uns wieder gegenüber, sichtlich erleichtert und glücklich alles gut überstanden zu haben...



Danke, Lara, das habt ihr gut gemacht. Ich bin euch wirklich zu Dank verpflichtet. Denn nun kann ich endlich meiner zweiten Leidenschaft frönen, worauf meine Kunden schon sehnsüchtig warten...



Na ja, das freut mich, Admiral Kerk, ich hatte auch schon fast befürchtet, daß mir die Befreiung nicht rechtzeitig gelingt. Aber ich bin sehr erleichtert, daß ich helfe konnte...



Und so konnte der Verkauf der Weihnachtsbäume also beginnen, und Admiral Kerk war alsbald wieder völlig in seinem Element. Mir blieb derweil ein glückliches Lächeln im Gesicht...







Ein letzter Blick auf meine schöne Heimatstadt aus luftiger Höhe an einem verschneiten Wintertag, kurz vor Weihnachten...



...und die Erinnerung verblaßt endgültig. Ein wenig Wehmut bleibt allerdings, und sie vergeht niemals. Ebensowenig, wie ich die Erinnerung an den wahren und guten Admiral Kerk verliere, der Mann, der mir einmal so viel bedeutet und der mir so vieles im Leben beigebracht hat. Unabhängig seiner Wandlung zum Bösen verdanke ich ihm so viel, und das bleibt ewig...

So weit zum meinen Erinnerungen. Und zurück zu den aktuellen Geschehnissen. Für ganz kurze Zeit konnte ich diesen Alltag einmal zur Seite legen, doch mit Macht kehrt er wieder zurück. Und das große Abenteuer geht weiter, wie ihr dann in der nächsten Episode erleben werdet...

Ende Episode 112
Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 4 times, last edit by "Lara for ever" (Mar 5th 2016, 3:54pm)


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