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Tuesday, July 13th 2010, 2:10pm

Episode 86 - Konfrontation



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "The Lizard King" von Richard Lawther



Lara's Adventure Tagebuch, Part 86

Der Echsenkönig. So nennt er sich also, unser wahrer Widersacher. Das Geheimnis ist gelüftet, und ebenso sein Aufenthaltsort, zu dem wir unterwegs sind. Demon Smalls hat mir einiges berichtet, und natürlich will ich euch das nicht vorenthalten. So weiß ich also, was mich nun erwartet, mit welchem Gegner ich konfrontiert werde, und wo ich ihn treffen werde...

Nun, wie ja inzwischen bekannt gibt es im Universum verschiedene Dimensionen mit völlig unterschiedlichem Leben. Da wäre zuerst einmal die Oberwelt, die Dimension der Sterblichen, in welcher die Erde, mein Heimatplanet Irius, aber auch unzählige weitere Welten existieren, wie jene der Antics.
Die Unterwelt ist die Dimension der Dämonen und Geister, ein Ort, der von den Göttern dazu bestimmt wurde, daß dort die verlorenen sterblichen Seelen die Ewigkeit verbringen müssen. Ihn habe ich ausgiebig kennengelernt und erfahren, daß die Dinge wahrlich nicht immer so sind wie sie scheinen.
Der Himmel ist die Dimension der unsterblichen Lichtwesen, die Heimat der Götter, die das Leben selbst erschaffen haben und auf ihre scheinbar eigentümliche Weise darüber wachen. Vieles bleibt mysteriös, aber die Sterblichen auf ihren Welten haben eigene Religionen entwickelt, denen sie anhängen, und die von den Göttern geduldet werden, vielleicht um unabhängig zu bleiben.
Und schließlich, auch für mich nun ganz neu, die Zwischenwelt, eine weitere Dimension, in der ebenfalls Götter leben. Diese Dimension stellt nun das größte Geheimnis, da mir auch Demon Smalls ihren Sinn nicht erklären kann - oder will. Fast hört es sich so an als handle es sich dabei um eine Dimension der Verbannten, Welten unzufriedener Götter, die sich gegen das etablierte System der Ordnung erhoben, die Schlacht aber einst verloren haben und nun dort ein einsames Dasein fristen...

Am Ende leuchtet es ein, daß gerade aus dieser Dimension einer der alten Götter einen Ausbruch versucht. Das macht meine Aufgabe allerdings nicht leichter, denn gegen einen Gott zu kämpfen hatte ich mir eigentlich nicht vorgestellt. Demon Smalls konnte mir dazu noch nicht viel sagen, der Echsenkönig ist eine mysteriöse Figur, über die nicht viel bekannt ist. Scheinbar war er einst ein Diener eines anderen Gottes, nämlich Osiris, der ebenfalls zu den Verbannten gehört. Osiris ist indessen eine auf der Erde bekannte Gottheit, wenn auch nur aus dem Reich der Legenden, geachtet im alten Ägypten, und von manchen bis heute noch als wahrhaftig verehrt. Seltsam, wie sich Legenden auf einmal doch bewahrheiten, zumindest laut Demon Smalls lebt Osiris zusammen mit anderen verbannten Göttern in dieser Zwischenwelt...

Wie auch immer, der Echsenkönig war wohl ein Diener dieses Gottes, allerdings mit großem Machtstreben, bis er sich einst selbst zum Gott aufgeschwungen hatte. dies widerstrebte jedoch Osiris, der den Echsenkönig zu entmachten suchte, allerdings vergeblich. Am Ende wurden beide verbannt, und andere mehr, die Welt der Götter war uneins und gespalten wie nie, woraus sogar Konflikte und Kriege erwachsen waren. Doch davon habe ich ja schon von Luuna erfahren...

Und nun drohen neue Kriege. Den ersten Angriff des Echsenkönigs haben wir abgewehrt, sein Zugriff auf die Unterwelt, um über ihre Einnahme stark genug zu werden den Himmel anzugreifen, ist gescheitert. Doch das heißt noch nichts, denn der Verblendete wird nicht aufgeben. Offensichtlich verfügt er über ein großes Heer an Echsen, die zum Sturm auf den Himmel bereitstehen, aber allein wären sie zu schwach für einen Erfolg. Der Echsenkönig braucht Hilfe - die Hilfe der Dämonen der Unterwelt. Gemeinsam könnten sie stark genug sein, um den Himmel anzugreifen, während der Herausforderer gleichzeitig versucht noch andere Götter aus der Zwischenwelt um sich zu scharen. Doch scheinbar vergeblich bisher, wie Demon Smalls meint, denn Osiris bildet dort nun den Widerstand, da er eine gewaltsame Übernahme des Himmels ablehnt...

Gut so, solange die Götter der Zwischenwelt untereinander zerstritten sind kann uns das nur recht sein. Eine Einheit wäre fatal und würde die Situation nur verschlimmern, weshalb mir Demon Smalls auch dazu rät Osiris aufzusuchen, um ein Bündnis mit ihm einzugehen. Dabei wird mir Anubis helfen, der selbst ein Gott ist, ebenfalls aus dem alten Ägypten, und Osiris treu ergeben. Er ist sozusagen der Vermittler zwischen den Dimensionen, zwischen der Unterwelt und der Zwischenwelt, daher arbeitet er mit Demon Smalls zusammen gegen die Pläne des Echsenkönigs...

Reichlich kompliziert, das Ganze. Ich bin hier wahrlich mitten in einen Krieg der Götter geraten, kein Wunder, daß ich mich hier als Spielball fühle, der von allen Seiten zu manipulieren versucht wird. Aber nun werden wenigstens die Fronten klarer, wenn auch die Rolle des Himmels in all dem längst noch nicht so klar ist, wie es sein sollte. Aber auch dieses Mysterium werde ich noch lösen, irgendwann...

Damit bleibt die Frage, was konkret wissen wir nun über diesen Echsenkönig? Wie kann ich ihn bekämpfen, und besser, vernichten? Wie stehen meine Möglichkeiten, hier überhaupt eine Chance zu haben?

Nun, diese Antworten bleibt mir Demon Smalls schuldig. Seine Rolle in diesem Konflikt endet hier. Von nun an wird Anubis mein Begleiter sein, und er wird versuchen während unserer Reise Informationen zu suchen, alles, was mir nützen kann. Denn Anubis kann die Zwischenwelt betreten, als treuer Diener von Osiris, Demon Smalls dagegen ist dieser Zutritt verweht. Warum will er mir jedoch nicht sagen, eines der vielen Rätsel, die ungelöst bleiben. Zumindest vorerst...

Somit sind die Fronten nun endgültig abgesteckt. Dachte ich ursprünglich noch, ich würde für den Himmel und gegen die Hölle kämpfen, so kämpfe ich nun in Wahrheit für beides. Ich kämpfe für alle Welten und Dimensionen, gegen einen einzelnen, abtrünnigen Gott, und gegen Geheimnisse und Ränge der Götter, da nicht alle Dinge so klar und festgeschrieben sind wie sie sein sollten. Ich kämpfe dafür, daß die ursprüngliche Ordnung aller Dinge erhalten bleibt, oder wiederhergestellt wird...

Laut Anubis und Demon Smalls werden wir die Dimension der Zwischenwelt bald erreicht haben. Ich mache mich also bereit, um erneut zu einer Reise aufzubrechen, zu einer Reise in völlig unbekannte Gefilde...


Level 1: Prologue: Underworld

Ich stehe irgendwo im Nirgendwo. Anders kann ich es nicht ausdrücken, da mich absolute schwärze umfängt, in der viele, teils seltsame Konstruktionen frei schweben, eine Welt ohne Welt, die mich wieder einmal staunen läßt. Und doch ist mir hier nicht alles fremd, irgendwie erscheinen mir die Dinge wiederum vertraut, genau wie schon in der Unterwelt zuvor. Ein Gefühl, ebenso seltsam wie unerklärlich.
Und ungewollt finde ich mich gier wieder in einer Bekleidung, die ich niemals selbst gewählt hätte, sondern die mir beim Eintritt aufgezwungen wurde. Offensichtlich möchte mich hier jemand, hm, weiblicher sehen.
Nun gut, ich kann meinen Kampf in jedem Outfit führen, möge sich hier keiner täuschen. Was auch immer kommen mag, ich bin bereit...

Doch nun sehe ich mich erst einmal um, ich lasse die Umgebung auf mich wirken. Und eine gewisse Faszination kann ich nicht leugnen...





Im Hintergrund sehe ich jemanden auf einer Plattform umherwandern. eine mächtige Gestalt mit schwerer Waffe, aber das wird kaum schon mein Endgegner sein. Eher einer seiner
Wächter, von denen ich hier sicherlich vielen begegnen werde. Ich könnte mir angenehmere Begegnungen vorstellen...



Nun gut, zuerst einmal gibt es nur einen Weg, hinunter auf die zentrale Plattform dieser ganzen so surrealen Umgebung...



Hm, ein seltsamer Empfang. Das sieht so aus wie ein Rätsel mit verschiebbaren Objekten. Aber noch weiß ich damit nichts anzufangen...



Die weiteren Wege sind versperrt, ich sehe noch keine Möglichkeit, wie ich die vielen Treppen und Wege hier erreichen kann...



Auf den Podesten liegen Schriftrollen, die nehme ich mal an mich. Vielleicht können sie mir ja irgendwie weiterhelfen für meinen Weg...





Das war ja einfach, denn als ich die Schriftrollen an mich nahm haben sich die Käfige gesenkt, die Treppen sind nun frei zugänglich. Somit steht einer weiteren Erforschung nichts mehr im Wege...



Eine wahrlich mehr als seltsame Atmosphäre hier. Zwei Skelettiertee Klavierspieler musizieren unentwegt, und nicht etwas auf furchtbare Weise. Nein, ganz im Gegenteil. Sie spielen die Mondschein Sonate von Beethoven, einem der ehemals berühmtesten Musikgenies auf der Erde...



Die Objekte hier, die seltsamerweise alle Figuren darstellen, welche einen Bezug zu meiner Vergangenheit und früheren Abenteuern haben, wurden auf Käfige gehoben, so daß ich hier vorerst nichts tun kann. Aber offenbar zeigt man mir so meine ersten großen Aufgaben an, ich muß wohl diese Figuren wieder auf den Boden zurückholen und dafür erst andere Aufgaben erfüllen...

Nun gut, das ist wahrhaftig nichts Neues. Ich werde alle offenen Wege erkunden und tun, was immer getan werden muß, um erfolgreich sein. Wenn dies meine Aufgabe ist, dann werde ich sie erfüllen.
Zunächst einmal werde ich mich aber erst noch weiter umschauen, in der näheren Umgebung hier. Soweit zumindest möglich...



Bilder aus diesem Hauptbereich der Zwischenwelt, da ich die Plattformen abklappere, die von hier aus erst einmal zugänglich sind...



Eine der vielen Treppen ringsherum, die scheinbar ins Nichts führen, zumindest aber mal in den Horizont hinein. Ich werde die nach und nach benutzen...



Der Hammermann. Vor dem werde ich mich in Acht nehmen, zumal ich schon Erfahrungen mit solchen Hämmern haben. Und natürlich ist der wieder einmal immun gegen meine irdischen Waffen...



Noch verstehe ich nicht alles, den Sinn aller hier herumschwebenden Objekte. Aber ich denke, diesen Sinn werde ich bald ergründen können, wenn ich mit meinen Erforschungen beginne...



Treppen, und noch mehr Treppen, die in alle Richtungen wegführen. Offensichtlich in weitere Zwischenwelten hinein, da sie abrupt im Dunkeln enden. Wirklich faszinierend, was man hier erbaut hat...



Eine frei schwebende große Halle. Schön dekoriert, ein Kontrast zu den anderen Dingen, die ich bisher hier finden kann. Erreichbar ist die Halle allerdings nicht. Welchen Zweck sie wohl haben mag?



Hm, der Hammermann läuft immer nur herum - und tut nichts. Ich habe mich näher herangewagt, bereit, schnell wieder wegzulaufen, wenn nötig. Aber es geschieht nichts, ich bin sicher. Der Wächter scheint sich gar nicht für mich zu interessieren, aber warum, wenn er hier vom Echsenkönig aufgestellt wurde? Zumindest läßt mich Anubis telepatisch wissen, daß dieser Wächter nicht von Osiris stammt...



Das alles ist mehr als seltsam. Ein feindlicher Hammermann, nicht angreifbar, aber auch nicht an einem Kampf interessiert, ein Rätsel, das gelöst werden will, wunderschöne Musik zum Empfang - was noch?
Ich habe vieles erwartet, aber so etwas nicht...
Viele Grüße,

Lara for ever

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Tuesday, July 13th 2010, 2:10pm

Lara Croft, ich heiße euch in meinem schönen Reich willkommen! Lange habe ich auf eure Ankunft erwartet, nachdem ich euch wahrgenommen und zu schätzen gelernt habe, und nun freue ich mich, daß ihr es tatsächlich geschafft habt. Ihr habt meine Dimension betreten, und der Echsenkönig erwartet euch nun...

Meine Überraschung über diese Worte hält sich in Grenzen, nachdem schon die Ankunft mehr als...ungewöhnlich gewesen ist. Der Echsenkönig ist endlich entlarvt und tritt nun aus dem Dunkel, doch die Frage ist, was will er eigentlich? Ich meine, außer Himmel und Hölle beherrschen? Denn ich erwartete einen heißen Kampf, statt dessen gibt es nun eine überaus freundliche Begrüßung?
Würdet ihr euch mir wohl erklären? Oder spielt ihr das selbe mysteriöse Ränkespiel wie alle übernatürlichen Wesen der verschiedenen Dimensionen?

Verständlich, daß ihr verärgert und enttäuscht seid, zu lange schon streiten und intrigieren die Götter nach ihrem Willen, und benützen die Sterblichen zu ihren Zwecken. Und ihr steht im Mittelpunkt dieses Ränkespiels, wer könnte euch also verdenken, daß ihr eure Rolle in diesem Spiel nicht liebt?
Doch wenigstens habt ihr ein Ziel, wenigstens gibt es einen erklärten Feind, der noch über den Ränkespielen steht, und der das Gefüge zusammenschweißt, das zerbrechliche Bündnis der Dimensionen, welches sich nun gegen den bösen Echsenkönig wendet. Wenn sonst nichts klar ist, dann wenigstens dies...


So ist es, und ihr ändert nichts daran, wenn ihr nun versucht das in Frage zu stellen. Was seid, ihr, ein Psychiater? Oder Psychoanalytiker? Das hat mir gerade noch gefehlt, da wäre mir ein Kampf doch lieber...

Wiederum verständlich. aber wie schon gesagt, die Dinge sind nicht immer, wie sie scheinen, auch nicht hier. Und auch dann nicht, wenn ihr noch so sehr davon überzeugt seid. Denn wahr ist, ihr müßt noch viel lernen, noch sehr viel. Aber dazu seid ihr hier, um einen langen Weg zurückzulegen und dabei zu lernen, wie die Dinge wirklich stehen. Denn ich weiß, was euch verborgen ist, und was ihr selbst erlernen müßt. Das wird eine interessante Erfahrung sein, euch dabei zu begleiten...

Puh, was für ein Gerede! Ich fasse es nicht! War schon die Unterwelt nicht, was ich erwartet hatte, so ist es nun noch schlimmer. Allmählich glaube ich, daß dies alles nur ein einziger großer Albtraum ist...

In diesem Fall wäre das wohl eine Erleichterung, aber leider kann ich euch damit nicht dienen. Die Dinge sind, wie sie sind, ob ihr das nun glauben wollt oder nicht. Ihr habt Zweifel an den Göttern, große Zweifel, und berechtigt. Denn ihr wurdet betrogen und mißbraucht, auch wenn euch die schlimmsten Details noch immer verborgen sind. Nicht einmal die Hälfte von dem, was wirklich vor sich geht, ist euch bekannt, aber die Zeit wird kommen, da die Wahrheit offenbart wird. Noch ist für euch die Zeit der eigentlichen Entscheidung nicht gekommen, aber ich weiß, ihr werdet die Dinge noch verstehen wie sie wirklich sind. Ihr werdet eure Seite wählen, und ich bin nicht derjenige, den ihr bekämpfen wollt. Das mögt ihr jetzt noch nicht glauben, aber ich verspreche euch, eines Tages werdet ihr mir zustimmen. Eines Tages werdet ihr an meiner Seite stehen und meinen Kampf unterstützen, der, zugegeben, nicht mit völlig lauteren Mittel geführt wird, weil ich dazu nicht die Möglichkeit habe. Aber trotz allem ist mein Kampf gerecht, im Gegensatz zu dem, was andere machen und anrichten, denn ich bin nicht der Böse. Ich bin nicht derjenige, der Unrecht begeht, im Gegenteil, ich versuche es zu bekämpfen und zurecht zu rücken. Das ist der Grund, warum andere nicht die Wahrheit sagen und euch Dinge verschweigen, das ist der wahre Grund für den Krieg der Götter.
Der Tag der Wahrheit wird kommen, und solange werdet ihr darauf vorbereitet. Vorbereitet irgendwann an meiner Seite zu stehen und zu kämpfen...


Unglaublich! Unbegreiflich! Es ist unfaßbar, was die Götter noch alles tun für ihr ewiges Ränkespiel. ihr glaubt allen Ernstes, ich würde euch so etwas jemals abnehmen? Das verschlägt mir beinahe die Sprache...

Das ist mir bewußt, ebenso wie die Tatsache, daß ihr mir jetzt noch nicht glaubt. Denn der "Böse" in diesem Spiel kann nicht derjenige sein, der einzig die Wahrheit spricht. Aber ich habe Zeit, viel Zeit, um zu warten. Ihr werdet einen langen, einen sehr langen Weg zurückzulegen haben, um zu mir zu gelangen, genug Zeit, um zu verstehen und zur wahren Einsicht zu kommen. Darauf vertraue ich, denn alle Aufgaben, die euch hier erwarten, sind lösbar, körperlich und geistig. Sie sind auf euch, die Auserwählte, ausgelegt, nachdem ich mich lange auf euch vorbereiten konnte. Ich habe euch beobachtet und begriffen, daß ihr in Wahrheit meine Auserwählte seid, und in diesen Prüfungen könnt ihr es nun beweisen. In den Prüfungen, die euch einerseits stärken werden, und die euch andererseits helfen endlich die Wahrheit zu erkennen. Dazu seid ihr hier, und ich werde mich gedulden und sehen, wie ihr den Weg zu mir beschreitet...

Ich kann nur immer wieder den Kopf schütteln, Echsenkönig. An eurer Seite zu stehen wäre wahrlich das letzte, was ich jemals tun würde, so schlecht und verquer kann die Welt der Götter einfach nicht sein. Und ich weiß wohl, daß ihr einst nur ein Diener von Osiris wart - ihn werde ich suchen, um mich seiner Dienste zu versichern. Ich werde ein Bündnis mit ihm schmieden, gegen euch...

Tut, was ihr nicht lassen könnt, Lara Croft. Es steht euch frei zu tun was immer euch beliebt, in dieser Dimension, während ihr eure Aufgaben besteht. Denn ich weiß, am ende wird die Wahrheit siegen, die reine Wahrheit, wenn ihr sie erkennt. Und dann werdet ihr das tun, wozu ihr immer bestimmt wart, euch an meiner Seite gegen die etablierten Götter auflehnen, um die wahre Ordnung der Dinge wiederherzustellen, wie es immer bestimmt war. Ihr seid nicht gekommen, um mich zu bekämpfen, sondern jene, die sich gegen die Ordnung der Götter verschworen haben...

Nun gut, glaubt, was ihr wollt. Und ich glaube an meine Wahrheit. Ihr seid derjenige, der diesen Konflikt begonnen hat, ihr habt versucht die Unterwelt zu unterwandern, um am ende Krieg gegen die Götter des Himmels führen zu können, doch das haben wir vereitelt. Wir haben eure bösen Diener vernichtet, die ihr ausgesandt hattet, darunter sogar meine schlimmste Erzfeindin aller Zeiten...

Nun, wahrlich, dies war nicht einer meiner klügsten Schachzüge. Es geschah vor der Zeit, daß ich wußte, daß ihr die Auserwählte sein würdet, und die Auswahl derer, die ich rekrutieren konnte, war nicht sehr groß. Aber auch ihr werdet noch erkennen, daß zwischen den Begriffen "gut" und "böse" Welten liegen, und daß nicht alle Dinge nur schwarz oder weiß sind. Ich freue mich darauf, auf den Moment eurer wahren Erkenntnis, und er wird kommen, ganz sicher...

Glaubt, was ihr wollt, ich weiß es besser...

Nun, ein Stückchen Wahrheit, das habt ihr heute erfahren. aber eine unbequeme Wahrheit, die nicht in euer Konzept einer heilen Weltvorstellung paßt. Doch das ist nun euer Problem,, ihr müßt selbst entscheiden, wie ihr damit umgehen wollt. Die Zeit und eure aufgaben werden euch dabei helfen...

Gut, dann laßt uns dieses sinnlose Gespräch beenden. So kommen wir nicht weiter, denn ganz gleich, was ihr auch immer an Argumenten bringt, ich werde euch ganz bestimmt kein einziges Wort glauben...

Gut, wir werden uns zu einer anderen Zeit wieder sprechen, wenn ihr ein Stück weiter vorangekommen seid. Heute war es meine Begrüßung, das nächste mal wird der Abstand nicht mehr so groß sein. Das weiß ich...

Schön für euch. Dann werde ich mich nun auf meinen Weg begeben und damit beginnen meine Aufgaben zu lösen...

Wir werden uns wieder sprechen, Lara Croft, wenn ihr ein wenig zugänglicher geworden seid. Solange wünsche ich euch viel Erfolg...


Der Echsenkönig ist verschwunden, die Stimme des dunklen Gottes aus dem nichts ist verstummt. Was für Worte, welch ein Verwirrspiel, und welche Intrigen. Ich fasse es einfach nicht, welchem Gott kann man überhaupt noch irgend etwas glauben?, die Stimme des dunklen Gottes ist verstummt. Was für Worte, welch ein Verwirrspiel, und welche Intrigen. Ich fasse es einfach nicht, welchem Gott kann man überhaupt noch irgend etwas glauben?

Wie auch immer, ich werde mich davon nicht verunsichern lassen und gar nicht darüber nachdenken. Sollen die Götter weiter ihre Spiele spielen und Ränke und Intrigen schmieden, ich lasse mich davon nicht beeinflussen. Statt dessen folge ich weiter entschlossen meinem Weg und Schicksal, bis zum Ende...

Nun gut, ich wähle jetzt einfach meine erste Treppe aus. Ihr werde ich folgen, wohin ich mich auch immer führen mag...



Der letzte Kampf der Götter, der Kampf um die Entscheidung in den Dimensionen des Lebens, er nimmt nunmehr seinen Anfang. Und ich, Lara Croft, werde das Schwert sein, das ihn entscheidet...

Ende Episode 86
Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 1 times, last edit by "Lara for ever" (Jul 13th 2010, 2:49pm)


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