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Sonntag, 4. Juli 2010, 17:40

Episode 77 - Die Schneekönigin, Part 2



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Snowqueen" von Codo & Horus



Lara's Adventure Tagebuch, Part 77

Ein neuer Morgen, und ich befinde mich bereits auf meiner Fahrt durch die weitere Landschaft aus Eis und Schnee auf Gondir. Das Schneemobil ist mir eine große Hilfe, zumal es zu schneien begonnen hat, doch ich komme besser und schneller voran. Und es geht der Festung der Schneekönigin entgegen...

Während meines Aufenthalts im Dorf habe ich noch etwas erfahren, das interessant und wichtig ist. Offenbar hält die Schneekönigin ein seltsames Tier gefangen, über das es aber nur Gerüchte gibt, keine Tatsachen. Doch diesen Gerüchten nach - zumindest ein paar Dorfbewohner wollen es vor der Gefangennahme mehrmals in der Umgebung gesehen haben - handelt es sich um ein Pferdeähnliches Wesen - mit einem langen Horn auf der Stirn. Das macht mich allerdings mehr als stutzig...

Ein Einhorn? Hier, auf dieser Welt? Was, bei allen Göttern, mag dies nun bedeuten, ich habe nur einmal in meinem Leben ein Einhorn gesehen. Und diese Begegnung ist mir heute eine unangenehme Erinnerung, war es doch meine Mutter, die sich mir auf diese Weise erstmals präsentierte.
Was also mag dies nun bedeuten?

Ich habe keine Ahnung, aber meine Gedanken und Gefühle spielen verrückt. Und auch, wenn es mich verunsichert und belastet, ich muß versuchen dieses Einhorn zu befreien, wenn es wirklich existiert. Denn es kann mir Antworten bringen, vielleicht, wenn nicht alle himmlischen Wesen inzwischen dem großen Schweigen und Betrug an mir anheimgefallen sind. Zumindest glaube ich, daß es sich um ein solches Wesen handelt, wenn die Schneekönigin es gefangenhält...

Meine Fahrt durch die kalte Winterlandschaft von Gondir geht weiter. Aber ich müßte mein Ziel bald erreichen, laut Beschreibung der Dorfbewohner. Und ich bin gespannt, was mich dann erwarten wird...


Level 1: Snowqueen

Ich habe eine kleine Pause eingelegt. etwas zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, und es ist auch ein Gefühl, meinem Ziel bereits sehr nahe zu sein. Auch wenn von hier aus weit und breit nichts zu erkennen ist.
Aber meine Gefühle täuschen sich selten - wenn es nicht gerade in Bezug auf meine eigene Mutter ist. Also werde ich mich genauer umsehen...



Und in der Tat, ich kann von dieser Position aus den Palast der Schneekönigin bereits erkennen, ein ehemaliger Königspalast dieser Welt, den sie in Besitz genommen hat. Von hier aus nicht zu erreichen, ob hoher Felsen und einer Schutzwand, die unzerbrechlich scheint. Ich muß einen anderen Weg finden, um ans Ziel zu gelangen, und eine Ahnung sagt mir bereits, daß dies alles andere als einfach wird. Sicherlich hat sich die Schneekönigin gut geschützt, und ab sofort sollte ich auch wieder vermehrt auf Fallen achten...



Weiter geht die Fahrt mit dem geliehenen Schneemobil. Ich folge dem einzigen Pfad hier zu einer Höhle, in der Hoffnung dort weiterzukommen...



Ein Abgrund auf meinem Weg, mir bleibt nur der Sprung über diese Schanze hinweg. Ohne das Schneemobil hätte ich hier schon gar keine Chance mehr, um so mehr bin ich den Dorfbewohnern dankbar...



Eine Schneekugel rollt vorbei, das war knapp. Und wie schon befürchtet geht es bereits los mit den Fallen des neuen Feindes...



Eine gefährliche Strecke, ich muß wieder einen Abgrund überspringen, um weiterzukommen. Wie so oft habe ich nur einen Versuch...



Geschafft, aber das war knapp...



Hinter mir donnern Eisbrocken von der Decke herab, ich muß höllisch aufpassen hier nicht erschlagen und begraben zu werden...



Manchmal muß ich auch bewußt durch Eiswände krachen, die mir den Weg versperren, anders geht es nicht. bisher sind alle Knochen heil geblieben...



Immer wieder Eisbrocken, ich habe mehr Glück als Verstand hier noch völlig unbeschadet zu sein. Nicht wie weiter auf diesem Weg...



Ein Glück, die gefährliche Höhle liegt hinter mir. Ich fahre wieder durch die offene und sehr viel sichererer Winterlandschaft von Gondir...



Eisblöcke, die mir den Weg versperren, ramme ich einfach mit dem Schneemobil und zersprenge sie in tausend Stücke...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (23. Februar 2016, 12:36)


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Sonntag, 4. Juli 2010, 17:40

Und nun stehe ich dicht vor meinem Ziel. Allerdings ist der Eingang fest versperrt, wie ich bereits erkennen kann, und es gibt nur diesen einen. doch was die Schneekönigin nicht weiß, die sich sicher wähnt, es gibt noch einen zweiten Schlüssel, der mir zu einem unauffälligen zutritt verhelfen würde. Laut der Dorfbewohner muß ich hier im Umkreis eine versteckte Höhle finden, dort wurde einst dieser Ersatzschlüssel versteckt. Und natürlich werde ich nach ihm suchen...



Ich zerschieße einen seltsam auffälligen Eisblock. Ob er wohl eine Bedeutung hat und hier irgend etwas bewirken kann?



In der Tat, er kann, denn er setzt eine Schneekugel frei, die nun abwärts rollt. Und sie macht mir tatsächlich den Weg frei, den Weg zur vorher versteckten und nicht sichtbaren Höhle. eine raffinierte Konstruktion, fürwahr...







Dann mal sogleich dort hinunter...



Nach wenigen Metern schon in dieser Höhle stehe ich bereits vor dem gesuchten Schlüssel, beinahe ein Luxus für mich, so einfach an etwas zu gelangen. Dann kann ich der Festung einen Besuch abstatten, sofern ich hier wieder herausfinde. Denn der Weg hinab ist umgekehrt nicht gangbar, ich muß mich also nach einem anderen Ausgang umsehen. Und es muß einen geben...



Ein Sprung an diese Kletterkonstruktion wird hoffentlich weiterhelfen...



Ich klettere aufwärts, dem freien Himmel entgegen...



Nun ist der Weg zum Palast der bösen Schneekönigin endgültig frei. und ich werde mich ihr natürlich stellen...





Der Schlüssel paßt...



Das Tor steht also offen, und kein Empfangskomitee, das mich erwartet, die Wesen fühlen sich also scheinbar noch sicher. Gut so, ich versuche so lange als möglich unbemerkt zu bleiben...



Drei verschlossenen Tore nach dem Eingangsbereich, ich werde mich mal genauer umschauen, wie ich hier weiterkommen kann...



Mit getimten Schaltern, wie es aussieht. Aber das soll mich nun wirklich nicht aufhalten, ich werde mit dem rechten Tor beginnen...



Und ein neuer, großer Bereich, der sich anschließt. Wahrlich ein schöner Anblick. Aber ich muß schauen, wo ich weiterkomme...



Erst einmal überhaupt nicht. Große Spinnentiere krabbeln hier herum, die ich mir aus dem Weg schaffen muß...



Ich habe an einer Wand eine Leiter entdeckt, die mich eine Etage höher bringt. Unten gibt es nur eine verschlossene Tür ohne Schloß, aber vielleicht kann ich sie irgendwie anders öffnen...



Ein Sprung zu einer Plattform an den mächtigen trägern dieses Raumes...



Links hinten erkenne ich eine Schalter, den muß ich erreichen. Also darf ich wieder einmal meine Sprungkünste beweisen...



Das sehe ich mit einem Blick, ein Schalter und eine herabhängende Plattform, das kann nur eines bedeuten. Ein Wettlauf gegen die Zeit, wie so oft. Der Schalter hebt die Plattform, und ich muß sie erreichen, bevor sie wieder fällt...



Das wäre geschafft. Und schon gibt es ein neues Problem. Ich muß irgendwie zu dem Podest gegenüber gelangen. Und ich weiß auch schon wie...



Diese überdimensionalen Schneekristalle sind der Weg, zumindest hoffe ich, daß sie mein Gewicht tragen können...



In der Tat, das tun sie...



Vorwärts, und dabei immer weiter zurück nach oben, so erkämpfe ich mir mit Sprüngen meinen weiteren Weg...



...und stehe schließlich vor einem ersten Ziel. Diese Statue nehme ich mit, das sieht mir ganz so aus, als ob sie irgendwo eingesetzt werden muß. Und sicherlich gibt es noch mehr davon, die ich finden muß...



Wieder zurück am Eingang zu diesem Raum. Ich schaue mich um, wo es weitergeht, denn die Türe unten ist noch immer geschlossen. Ich muß etwas übersehen haben, vielleicht noch einen weiteren Schalter?



In der Tat, und da ist er auch schon. Dieses mal sogar nicht getimt, ich kann mir also Zeit lassen beim hinabklettern...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (5. März 2016, 11:27)


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Dienstag, 23. Februar 2016, 12:37

Ein neuer Gang schließt sich an, und noch immer keine Spur von den Bewohnern hier. Wo verbergen sie sich? Oder sind sie tatsächlich immer noch völlig ahnungslos? Um so besser, mir soll es recht sein...



Dort liegt ein Schlüsselbund, der ist sicherlich hilfreich. Aber von hier aus kann ich nicht an ihn herankommen...



Also weiter auf meinem Weg. Es sind ja meistens nicht die direkten Wege, wie ich an meine Ziele gelangen kann...



Das ist der Weg zum Schlüssel. Um das Tor links zu öffnen braucht es einen Stecker für die Vorrichtung an der Wand...



Es gibt nur diese Richtung, wohin ich mich hier noch wenden kann. Aber irgendwo muß dieser Stecker ja wohl sein...



Und es kommt zu einem ersten Kampf. Unvermittelt taucht eine der Bewohnerrinnen auf, genau wie von den Dorfbewohnern beschrieben. Und dem äußeren Anschein nach sind es Lichtwesen, oder waren es zumindest. Nun aber sind sie böse, Feinde, die ich bekämpfen und töten muß...



Es ist und bleibt seltsam. Sind diese Wesen aus den himmlischen Sphären abgefallen, oder daraus verbannt worden? Wieso haben sie sich mit dem Bösen verbündet, ganz anders als die neutralen Wesen beider Seiten? Vermeintlich neutral, denn so wirklich blicke ich ja bei all dem nicht mehr durch.
Doch wie auch immer, ich habe hier eine Aufgabe zu erfüllen. Und ich muß hier nach oben, auf die Ballustrade...



Geschafft, und dort liegt der Stecker auf einem Podest. Meinem weiteren Weg durch den Palast steht nichts mehr im Wege...



Ich setze den Stecker nun ein - und das Tor wird sich hoffentlich öffnen...



Ich habe den Schlüssel erhalten und bin in den Hauptbereich des Palastes zurückgekehrt. Ein neuer Abschnitt wartet nun auf mich, und hoffentlich eine Verwendungsmöglichkeit für den Schlüssel...



Erst einmal wartet etwas ganz anderes, denn dieser Raum sieht wenig vertrauenerweckend aus. Eher überhaupt nicht...



Eine andere Perspektive. Eine dritte Statue, die ich mir natürlich irgendwie beschaffen muß, möglichst ohne zu sterben...



Nun verstehe ich die Aufgabe. Das Becken mit der Statue kann geflutet werden, so könnte ich sie erreichen. Dazu muß ich diese Rohre anders verbinden...



Also wieder einmal frisch ans Werk...



Die veränderte Leitung steht, und ich hatte Erfolg. Das Becken mit der dritten Statue wurde tatsächlich mit Wasser geflutet...



Nun kann ich es wagen...



Drei Statuen habe ich gefunden, und endlich nunmehr auch eine Tür, zu der mein gefundener Schlüssel paßt. Mal sehen, was sie verbirgt...



Nicht was, sondern wen. das ist ein Gefängnis, und nicht nur das Einhorn finde ich hier, welches noch eingesperrt bleibt, weil ein Schlüssel fehlt. Es gibt auch ein weiteres der geflügelten Wesen, nur mit dem Unterschied, daß sie mich nicht angreift, sondern mir helfen möchte.
Nun, mein Mißtrauen verschwindet nicht, auch wenn wir offensichtlich einen gemeinsamen Feind haben. Das Einhorn ist nicht Luuna, nicht meine Mutter, aber offenbar entstammt das Wesen der selben göttlichen Rasse wie sie. Und es spricht nicht mit mir, im Gegensatz zu der Aurori, wie sich die geflügelten Wesen nennen...



Julna, so heißt die Frau, hat mir erklärt, daß ihre Rasse gespalten lebt. Viele haben sich mit der gleichen, bösen Macht, die ich bekämpfe, verschworen, sogar die meisten aus dieser Rasse. Die wenigen Andersdenkenden sind geflohen oder wurden eingesperrt. Und die Aurori haben sich gegen ihre eigene Göttin erhoben, dieses Einhorn, das offenbar eine Schwester von Luuna ist.
Nun gut, wir kämpfen irgendwie den selben Kampf. Ich will es für nun dabei bewenden lassen, und ich folge Julna. Sie sagt, sie kann mir ein Tor zum Zentralbereich des Palastes öffnen, der bisher noch verschlossen ist, das mittlere der drei Tore im Eingangsbereich. Dieses Angebot nehme ich natürlich an...



Nun sind wir zu zweit auf dem Weg, jedenfalls bis zu diesem Tor. Julna wird nicht gegen ihre Schwestern kämpfen, aber wenigstens ebnet sie mir den weiteren Weg...



Ich frage Julna, ob sie etwas mehr über diese weitere Göttin weiß, und über Luuna, doch sie schweigt dazu. wie eigentlich nicht anders zu erwarten. Entweder weiß sie wirklich nichts, oder sie hat Angst.
Wie auch immer, ich kann ihr nicht böse sein. Es wird an mir liegen meine Antworten selbst zu finden, irgendwann...



Eine Fackel öffnet schließlich das Tor...



Viele Grüße,

Lara for ever

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Dienstag, 23. Februar 2016, 12:38

Es ist getan. Ich verabschiede mich von Julna, die von hier fliehen wird, während ich meinen eigenen Kampf fortsetze. Und ich bedanke mich bei ihr, denn immerhin hat sie mir sehr weitergeholfen...



Und schon erwartet mich eine weitere böse Aurori, und ich muß mich ihr zum Kampf stellen. Doch solange sie einzeln kommen fürchte ich sie nicht...



Wieder eine Gegnerin weniger. Und irgendwie tut es auch weh. Ich bekämpfe hier fehlgeleitete himmlische Seelen, jene Wesen, die mir eigentlich vielmehr zur Seite stehen sollten. Allmählich zieht überall das Chaos ein...



Und hier zeigt sich meine nächste Aufgabe, da ich nun weiß, daß es insgesamt vier Statuen sind. die letzte liegt in greifbarer Nähe, doch ich komme nicht heran. Wie es scheint muß ich eine Bodenplatte in der Grube unter dem Podest hochfahren, nur so habe ich eine Chance. Die Frage lautet nur - wie?



Eine düstere Treppe nach oben, das würde für mich normalerweise nach einer Falle aussehen. Aber ich muß es riskieren...



Keine Falle, dieses mal. Statt dessen bin ich in einen höheren Raum gelangt, der mir meine Aufgabe nun klarmacht. Denn hier startet ein weiterer Wettlauf gegen die Zeit, um die durch einen Schalter ausgelöste Bodenplatte unter der vierten Statue zu erreichen, bevor sie sich wieder senkt.
Nun denn, ich bin bereit...



Geschafft, bereits im ersten Anlauf. Endlich habe ich alle vier benötigten Statuen zusammen und kann eine weitere Türe damit öffnen. Und irgend etwas sagt mir, daß es sich um den Thronsaal der Schneekönigin handelt.
Ich habe hier noch drei weitere ihrer Untertanen besiegt, nun verwende ich die Statuen und setze sie in den entsprechenden Vorrichtungen ein...



Meine Waffen gezückt blicke ich in den neuen Raum hinein. Und ich hatte recht, das ist der Thronraum der bösen Königin. Und ich habe Glück, denn sie ist alleine. Nun kann ich dem Albtraum für diese Welt ein ende machen...



Hier geht es nicht um Worte, denn die Schneekönigin läßt nicht mit sich reden. Ich muß sie niederringen und dann meine Antworten hier suchen...



Sie feuert Energiestrahlen auf mich ab, und ich habe alle Hände voll zu tun auf sie zu feuern und gleichzeitig ihren Geschossen auszuweichen. Und diese kreischende Furie setzt auch noch magische Waffen gegen mich ein...



Es ist geschafft. Ich habe die Schneekönigin besiegt, wenn auch auf unerwartete Weise. Denn sie stürzte nicht leblos zu Boden, sondern erstarrte zu Stein. Ebenso wie alle weiteren bösen Aurori, die noch in der Festung sind. Wahrlich eine mehr als gerechte Strafe für ihren Verrat, würde ich meinen...



Die Königin hat mir zweierlei hinterlassen. Einen Kristall als Schlüssel für den Käfig des Einhorns, und Aufzeichnungen über den Schildmeister, wie erhofft. Ich habe nun tatsächlich die Koordinaten, wo ich den Schildmeister finden kann, so daß ich durch das Sternentor zurückkehren kann...



Nein, ich kann es noch nicht. Aber ich gebe zu, für einen Moment war ich versucht es zu tun. einfach zu gehen und das Einhorn im Käfig zu belassen, so verbittert bin ich tatsächlich in der Zwischenzeit.
Aber nein, das kann und werde ich nicht tun. auch wenn man mich betrügt und täuscht, ich zahle das nicht mit gleicher Münze heim. So betrete ich nun abermals den Kerker und werde die Göttin befreien...



Ich spreche das Einhorn nicht mehr an, da es offensichtlich keine Konversation mit mir wünscht. Das kann ich nicht ändern...



Nun denn...



Die Gitter fahren in den Boden ein, und das Einhorn zeigt erstmals eine Reaktion. Es erhebt seine Vorderbeine vor Freude in die Luft und wiehert in seiner eigenen Sprache. Ich verhalte mich derweil ganz ruhig...



Nun zeigt es sich erstmals in seiner ganzen Pracht. Einhörner sind nicht nur Göttinnen, sondern auch wirklich wunderschöne Wesen. Und nun höre ich doch noch seine Stimme in meinem Kopf, in meiner Sprache...


Danke, Lara, danke für meine Rettung. Ich weiß genau wie Luuna, daß ihr sehr verbittert seid, und daß ihr Groll hegt gegen uns, aufgrund der unverständigen und schlimmen Entwicklungen. Doch bitte, habt noch ein wenig Geduld, bis all dies überstanden ist, dann werdet ihr eure Antworten bekommen. Ganz sicher. Das kann ich euch im Namen eurer Mutter versprechen...

Es fällt schwer, sehr schwer. Denn ich fühle mich wirklich verraten und benutzt, und ich kann nicht so leicht vergeben...



Ich weiß, und ich verstehe es. aber die Stunde wird kommen, da ihr all dies besser verstehen könnt, und dann vielleicht auch vergeben. Jetzt aber müssen die Dinge sein und geschehen, wie sie sich ergeben, damit wir alle überleben können. Auch wenn es schwerfällt, tut eure Pflicht, Lara, wie ihr es immer getan habt, damit das Leben im Universum und in den Dimensionen weitergehen kann...

Ich werde es versuchen, das habe ich versprochen. Und eine Lara Croft bricht niemals ihr Wort, was auch geschehen mag...

Gut, doch bevor ihr zu der Welt aufbrecht, in der euch der Schildmeister erwartet, kehrt erst noch einmal nach Hause zurück. in euer Zuhause auf der Erde, zu eurem Butler und Freund Winston. Er braucht eure Hilfe, oder es gibt vielleicht kein Croft Anwesen mehr, bis ihr zurückkehrt. dies ist ein guter und dringender Rat von mir und eurer Mutter, die trotz allem weiter bei euch ist, in ihrem Herzen...


Mit diesen Worten prescht die Göttin auf einmal los, aus dem Kerker heraus. Und ich verharre erst einmal etwas verunsichert...





Nun denn, ich werde zum Sternentor zurückkehren, nachdem ich den Dorfbewohnern zunächst die freudige Botschaft ihrer Befreiung bringe. Und auf meinem Weg denke ich darüber nach, was dieses Wesen gesagt hat. Soll ich die Warnung ignorieren und weitermachen, oder setze ich wertvolle Zeit aufs Spiel für ein einziges Leben, das mir aber so viel bedeutet?



Nun, die Frage stellt sich einfach nicht. Wir haben schon wichtige Siege errungen, der Feind hat sich erst einmal zurückgezogen und braucht Zeit sich neu zu formieren. Außerdem ist seine Produktion für böse, kleine Dämonen stillgelegt.
Ich werde die große Fabrik, wenn ich zurück bin, auf menschlicher Seite verlassen und nach Hause zurückkehren, zu Winston. Und ich werde alles tun, um ihm zu helfen, bevor ich mich zum Schildmeister aufmache.
Es ist entschieden...

Ende Episode 77
Viele Grüße,

Lara for ever

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