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Montag, 17. August 2009, 20:36

Episode 41 - Vorbereitungen, Teil 2





Anmerkung: dieser Story Teil basiert auf den Levels “The Castello Visconteo” und „Lara and the Horse“ von agnes



Lara's Adventure Tagebuch, Part 41

Willkommen zurück zu meiner großen Reise durch Europa, liebe Freunde. Und auch dieses mal geht es direkt weiter, nachdem ich letztes mal ja herausgefunden hatte, wo mein nächster Zielort lag. Und so war ich also weiter nach Mailand gereist, um dort das in der Nähe befindliche Castello Visconteo aufzusuchen. Natürlich nicht für die üblichen Besuchs- und Führungszeiten, nein, ich wählte einen Tag aus, an dem die Burg geschlossen blieb. Und da ich am Haupteingang somit keine Chance hatte mußte ich mir einen anderen Weg suchen, um hinein zu gelangen.
Ob ich erfolgreich war? Hegt ihr daran einen ernstlichen Zweifel? Nun gut, laßt mich euch zeigen, was geschehen ist...


Level 1: The Castello Visconteo

Nachdem ich also das Kastell erreicht hatte schaute ich mich erst einmal genau auf dem gesamten Gelände um. Es war wirklich riesig, und auf den ersten Blick gab es nirgends einen Einlaß für mich....



Nun ja, zum Glück gibt es ja immer noch den zweiten Blick. Und da fand ich dann tatsächlich einen Geheimgang, der mich ins Gewölbe eines Nebengebäudes führte. Dort hoffte ich dann etwas zu finden, das mich weiterbrachte. Aber zunächst einmal galt es einige Fallen in diesem Areal zu überwinden...



Nachdem ich hier erfolgreich war fand ich schließlich tatsächlich etwas, einen goldenen Schlüssel, verborgen in einem Geheimraum, uralt und scheinbar bisher von niemandem entdeckt. Was für ein Fund, und natürlich entdeckte ich auch wenig später das dazugehörige Schloß. Das Glück war mir hold...



Das Schloß öffnete mir ein Gitter zu einem verborgenen Unterwassertunnel. Wohin dieser wohl führen mochte? Ich fand es schnell heraus, da ich mich auf meine Tauchkünste verlassen konnte. So gelangte ich in einen neuen Bereich, und dieses mal im inneren Areal der riesigen Burg gelegen...



Wie ihr sehen konntet erwartete mich sogleich ein “Empfangskomitee”, in Form dreier Pumas, die hier wild gelebt hatten. Doch ich wurde mit ihnen fertig und konnte mich dann genauer auf dem Gelände umschauen. So fand ich heraus, daß es eine große Kirche auf dem Grundstück gab, die jedoch verschlossen war. Hier half auch kein Schlüssel, ich benötigte ein Artefakt in form eines Kreuzes, das sicherlich irgendwo innerhalb dieser Mauern versteckt war. Man hatte diese Burg wahrlich gut gesichert, aber niemals gut genug für jemanden wie mich, für Lara Croft.
Ich machte mich auf die Suche und gelangte schließlich an einen riesigen Raum, den ich aus großer Höhe überblickte...



Beeindruckend! Eine Leiter führte von hieraus zum Wasser hin unter, doch was war zu einfach. Nach den Anstrengungen tat mir ein kühner Sprung ins kühle Wasser mehr als gut, und so nahm ich ein kurzes Bad.
Auf einem im Wasser treibenden Steinblock sah ich mich um. Ich mußte irgendwie in diese verschlossenen Kammern gelangen, das war meine nächste Aufgabe. Und ich fand auch heraus, was zu tun war...



Das Artefakt! Der Weg in die Kirche war frei, und ich konnte wieder in das Außengelände zurückkehren...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (23. Februar 2016, 00:36)


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Dienstag, 23. Februar 2016, 00:36

Als ich die Kirche betrat umfing mich eine seltsame Aura. Dieser Ort, der seit Jahrhunderten verlassen und tot war, die Burg, die nur noch Touristen zur Führung diente, es berührte mich auf eine seltsame Weise im Innersten. Ich fühlte etwas lebendiges hier, und damit meinte ich keine weiteren Pumas, die ich wiederum bekämpfen mußte.
Nein, es war etwas anderes. Etwas, das nicht greifbar war und im Verborgenen blieb. Aber etwas, das ich dennoch deutlich spürte.
Ich verdrängte die kurze Unsicherheit und machte mich daran diese wahrlich Ehrfurcht einflößende Kirche zu untersuchen...



Ein Geheimgang brachte mich weiter, doch der Weg wurde gefährlicher. Es ging in die Tiefe, über eine lange Schräge, die noch dazu mit Fallen gespickt war. Doch mir blieb keine Wahl, ich mußte es riskieren...



Die Mühen hatten sich gelohnt. Ich kam in einen Raum, der am ende ein Gitter enthielt, ein Gitter, durch das ich den sagenhaften Schatz sehen konnte, der die Jahrhunderte in diesen Mauern unentdeckt überdauert hatte. Doch von dieser Seite aus konnte ich ihn nicht erreichen, das Gitter war nicht zerstörbar. So mußte ich einen anderen Weg suchen, der mich ans Ziel führte...



Nun, einen “Weg” konnte man dies kaum nennen. Doch es war mir klar, daß der Weg zum Schatz alles andere als leicht sein würde, die Burgherren hatten ihn damals mit allen erdenklichen Mitteln gesichert. Und ich mußte nun einen Weg über diese Vorsprünge nach oben finden...



Langsam, aber sicher kämpfte ich mich voran, dem Ziel entgegen...



Kaum auf der Spitze angelangt ging es auch schon wieder abwärts, in einen weiteren geheimen Gang hinein...



Und was für ein Gang! Ich hätte ihn mir kaum „einladender“ ausmalen können. Feuer- und Stachelfallen erwarteten mich nun, doch ein Zurück gab es nicht. Ich mußte diese Tortur bis zum Ende überstehen...



Geschafft, ich stand in einem weiteren nicht frei zugänglichen Außenareal des Castello Visconteo. Und der weitere Weg war offensichtlich, da hier ein Gebäude offenstand. Ein Gang führte mich abwärts, in weitere Gewölbe...



…ein Gang, der zusehends enger wurde. Ich hoffte nur, daß mich dies nicht am Ende in eine Sackgasse führte...



Immer weiter, immer tiefer hinab, die Gewölbegänge schienen kein Ende nehmen zu wollen. Doch ich folgte zielstrebig meinem Weg...



Einmal mehr traf ich auf die umherstreunenden Raubtiere und mußte mich meiner Haut erwahren. Was mir auch gelang...



Und hier könnt ihr ihn sehen, meinen großen Triumph. Ich hatte es tatsächlich geschafft und den Schatz gefunden. Aber nicht nur das, wie angekündigt entdeckte ich auch weitere Notizen, in form weiterer Rätsel in fremden Sprachen. Das würde ein neuerliches Studium erfordern, welches ich Zuhause beginne würde. Denn es war an der Zeit eine Pause einzulegen und zu Winston zurückzukehren, der sich sicherlich schon Sorgen machte. Mein guter, alter Winston...



Den Schatz überließ ich den örtlichen Behörden. Dafür sah man auch nur zu gerne über mein Vergehen hinweg und entlohnte mich forstlich. So trat ich dann schließlich die ersehnte Heimreise an...



Das Ende eines weiteren Abenteuers, und der Anfang des nächsten. Doch bevor ich dazu komme, laßt mich eine neuerliche kleine Pause einlegen und statt dessen noch einmal zur letzten Episode zurückkehren. Zu meinem Bekenntnis über das Leben, das ich vor alldem geführt hatte, mit meinem damaligen Mann und Kind. Laßt es mich noch ein wenig vertiefen, mit einer kleinen Geschichte, die sich vor langer Zeit zugetragen hat, und die mir niemals aus dem Gedächtnis entwich. Eine Geschichte, die mich wiederum zurückbringt in jene Zeit, da mein Leben noch völlig unkompliziert und unbeschwert gewesen ist, von kleineren Problemen einmal abgesehen. Probleme wie ein entlaufenes Pferd, das wir unserer Tochter geschenkt hatten, damit sie es später einmal reiten konnte. Es war ihr ganzer Stolz, ihre größte Freude. Doch eines Tages war es fort, entlaufen aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit. Und dies ist die Geschichte dazu...
Viele Grüße,

Lara for ever

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Dienstag, 23. Februar 2016, 00:36

Level 2: Lara and the Horse

Meine Tochter war unglücklich. Unglücklich und traurig, wegen meiner Unachtsamkeit. Und ich wußte, sie würde niemals wieder lachen, wenn ich ihr Banny nicht zurückbrachte, unser geliebtes Pferd.
Ich konnte nicht anders. Das Pferd konnte sonstwo sein, auf und davon in jede mögliche Richtung, doch mir blieb keine Wahl. Ein Mann brachte Larissa fort, denn unsere Tochter war nur noch unglücklich an diesem Ort, wo sie an nichts anderes dachte als Banny, doch der Stall lag einsam und verlassen. Ich blieb alleine zurück, ebenso einsam, doch um so mehr entschlossen alles zu tun, um das Pferd zu finden. Ich mußte es einfach finden, oder wir würden alle nicht mehr froh werden, das wußte ich.
Ein letzter Blick auf unser Haus auf Irius, bevor ich mich schließlich auf den Weg machte, um erst einmal nach Spuren zu suchen. Und wie ihr sehen könnt war unsere Welt nicht immer eine rote Wüste, nicht damals. Erst dann, als unsere Führer in ihrem Größenwahn und Machthunger alles zugrunde richteten, aber das ist eine andere Geschichte. Hier ging es nun einzig um Banny, unser Pferd...



Anhand noch erkenntlicher spuren fand ich heraus, daß Banny in die alte Mine gelaufen war, die sich in der Nähe befand, uralte, tiefe Stollen, und mit mehreren Ausgängen. So mußte ich alle Tunnel durchforschen...



Sehr viel später erreichte ich wieder die Oberfläche, und ein Gebiet mit wunderbarer Natur, in das Banny gelangt sein mußte, zumindest fand ich auch hier seine Spuren. Und ich folgte ihnen weiter...



Ich gelangte in ein kleines Dorf, und zum Haus meiner Eltern. Ein Ort, an dem ich wahrlich nicht sein wollte, waren diese doch zu jener Zeit noch nicht lange tot. Doch hierher schien Banny gelaufen zu sein.
Es fiel mir schwer, sehr schwer, dieses Haus zu betreten. Seit ihrem Tod hatte ich mich nicht mehr hierher begeben, ein bestellter Verwalter kümmerte sich um das Anwesen, bis es verkauft werden konnte.
Mir blieb keine Wahl, ich mußte nach weiteren Spuren suchen...



Ich fühlte mich mehr als unbehaglich in diesen Räumen, das kann ich euch versichern. Warum war das Pferd ausgerechnet hierher gelaufen? Es hatte sogar die Tür aufgebrochen, um in das Haus zu kommen.
Seltsam, wirklich sehr seltsam, wie ich dachte...



Wehmut erfaßte mich nun, als ich mein altes Kinderzimmer betrat. Sogar mein riesiger Teddy stand noch da, alles war unverändert. Hier war ich aufgewachsen, hier war ich Zuhause gewesen. Und diese Wehmut trifft mich auch noch heute, wenn ich mich an diese Begebenheit zurückdenke, an mein Zuhause. Und an meine viel zu früh verstorbenen leiblichen Eltern – auch wenn ich heute ja weiß, daß weder sie, noch die Crofts mich ja zur Welt gebracht hatten. Zweimal war ich adoptiert worden, nachdem Luuna mich gezeugt hatte, zwei mal, um meine Bestimmung zu finden. Aber ich habe sie geliebt, meine Adoptiveltern, beide Paare...



Ich hatte Pech, außer Wehmut und traurige Erinnerungen hatte mir dieser Weg nichts eingebracht. Wo immer Banny dann auch hingelaufen sein mochte, die Spuren endeten hier an diesem Haus. Zu fuß konnte ich nichts mehr ausrichten, daher nahm ich Vaters Motorrad aus der Garage, das immer noch funktionstüchtig war. Und wie ihr sehen könnt war das Entwicklungsstadium unserer Welt damals der Entwicklung der Erde sehr ähnlich. Es hätten Zwillingswelten sein können...”



Ich suchte wirklich überall, in freiem Gelände und weiteren Höhlen, doch nirgends eine Spur von Banny...



Mein Weg führte mich bis ins nächste Dorf, doch auch hier kein Zeichen unseres Pferdes. Nirgendwo. Es war zum verzweifeln...



Ich wollte nicht aufgeben und suchte wirklich auch hier noch jeden Winkel ab. Doch die Hoffnung schwand immer mehr...



Nichts. Absolut nichts, und wie meine Hoffnung langsam geringer wurde wuchs statt dessen die tiefe Traurigkeit...



Irgendwann suchte ich sogar an den unmöglichsten Porten, wohl nur, um meine traurige Heimkehr noch etwas hinauszuzögern. Denn wie sollte ich meinem Kind diesen endgültigen Verlust jemals beibringen?



Als der weitere Weg schließlich endgültig versperrt war gab ich auf. Es hatte keinen Sinn mehr, ich mußte mir meine Niederlage eingestehen. Banny war fort, für immer, wir hatten ihn endgültig verloren...



So kam ich schließlich wieder nach Hause. Müde und erschöpft, resigniert und verzweifelt, denn ich hatte versagt. Larissa und mein Mann waren noch nicht wieder zurückgekehrt, und ich wartete dann ab, daß sie nach Hause kommen würden. Das Feuer prasselte im Kamin, doch es spendete mir an diesem abend keine Wärme. Ich suchte nach den richtigen Worten für mein Kind, doch ich fand keine. Und ich wußte, Larissa würde mir das niemals verzeihen...



Und ein weiterer Raum unseres großen Hauses, von dem ihr ja schon Räume in einer Nachbildung gesehen habt, mein Ferienhaus auf der Erde in Deutschland aus der letzten Episode...



Doch auf einmal schreckte ich auf aus meiner Traurigkeit, als ich glaubte, mich verhört zu haben. Pferdegewieher? Und ganz aus der Nähe? Ich rannte aus dem Haus und in den Stall. Tatsächlich, unglaublich, aber wahr. Da stand er, Banny, das Pferd war alleine zurückgekehrt! Und es begrüßte mich freudig.
Meine Tränen verwandelten sich in schiere Freude. Ich lachte lauthals los, so erleichtert fühlte ich mich. Der Tag war gerettet, diese und alle weitere für meine Familie, und besonders für Larissa. Nun konnten sie heimkehren...




Das war sie, meine kleine Geschichte, zur Erinnerung an meine Familie. Und an glücklichere Zeiten, als ich weder etwas von Bestimmung, noch Heldentum wußte. Aber das ist vorbei und wird niemals wiederkommen...

Ja, ich bin auch heute immer noch traurig, wenn ich daran denke. Dieser Schmerz wird niemals aufhören, solange ich lebe. Das weiß und akzeptiere ich. Aber ich kann damit leben, und er steht auch niemals meiner Bestimmung im Wege, jene Bestimmung, die mich von Abenteuer zu Abenteuer treibt...

Das große Abenteuer, ja, es wird weitergehen. Nun bin ich also wieder Zuhause, mit den Aufzeichnungen aus dem Castello Visconteo, die ich mitgebracht habe. Es wird einige Zeit dauern, sie zu studieren und enträtseln, ich werde mich die kommenden Tage daran machen. Dann werdet ihr wieder von mir hören...

Bis bald, meine Freunde, bis zu meinem nächsten Abenteuer. Ich hoffe, ihr seid dann wieder zugegen, wenn ich euch davon berichte. Eines kann ich euch zumindest schon verraten, etwas, das ich bereits herausgelesen habe. Die Reise durch Europa wird weitergehen. Und dann wird es Griechenland sein...

Ende Episode 41
Viele Grüße,

Lara for ever

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