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Sunday, August 16th 2009, 7:41pm

Episode 40 - Vorbereitungen











Anmerkung: dieser Story Teil basiert auf den Levels “Candy Mountain”, “Swiss Xmas”, “Rustay”, “Reign of Chaos – Airport” und “Summer” von agnes



Lara's Adventure Tagebuch, Part 40

Hat Lara Croft ein Herz aus Stein? Eine seltsame Frage, und ich kann mir eure Verwirrung nun gut vorstellen. Ihr wartet sicherlich gespannt auf die Fortsetzung der letzten Geschichte, und statt dessen so eine Frage?
Nun, alles hat natürlich seinen Grund. Selbst solch eine Frage, und selbst so ein abrupter Themenwechsel. Aber natürlich will ich es euch erklären...

Sicherlich, nach meiner Heimkehr vom letzten großen Abenteuer hatte ich nichts eiligeres zu tun, als mich auf die Aufzeichnungen meiner Mutter zu stürzen. So hatte ich es gedacht, und so habt ihr es geglaubt. Aber statt dessen kam mir etwas anderes in den Sinn. Nämlich diese Frage, die ich nun auch euch gestellt habe.
Habe ich ein Herz aus Stein?
Natürlich nicht, werdet ihr sagen. Denn mehr als jemals zuvor habe ich gerade in diesem Tagebuch Gefühle gezeigt, starke Gefühle, ganz besonders im Hinblick auf meine Familie. Jene, die mich adoptierte, die Crofts, und natürlich für meine wahre Mutter, die ich so spät noch gefunden habe.
Warum also diese seltsame Frage?

Nun, laßt mich sie etwas erweitern. Wie steht es um Lara Croft und eine eigene Familie? Wie um Lara Croft und die Liebe? Warum hat sie nicht geheiratet, und keine eigenen Kinder? Oder fühlt sie sich eher zu Frauen hingezogen? Warum gibt es kein Wort über diese Seite ihres Lebens?

Eine gute Frage, und keiner soll mir nun sagen, er hätte nicht schon wenigstens einmal darüber nachgedacht. Ich würde ihm nicht glauben. Und weil mich diese Gedanken dann selbst wieder einholten, weil sie mich gerade dann beschäftigten, will ich dazu Stellung nehmen, offen und ehrlich, und erstmals überhaupt. Eine Lara Croft versteckt sich nicht und verbirgt nichts, das hat sie nicht nötig. Und deshalb werde ich euch heute auch auf diese Reise mitnehmen...

Tja, seltsam, aber wahr, im Eifer des Gefechts vergißt man manchmal so gut wie alles. Selbst, daß der Winter wieder vor der Türe steht, die rauhen, kalten Tage, in denen ein prasselndes Kaminfeuer der größte Segen ist. Und doch, irgendwie ist es auch die schönste Jahreszeit für mich, nicht nur, weil ich den Schnee liebe. Es ist vor allem die Weihnachtszeit, die mich jedes Jahr aufs Neue beglückt, seit ich diesen Brauch von den Menschen der Erde übernommen habe.
Ja, das ist schon etwas ganz besonderes, und ich habe es mir niemals nehmen lassen diesen Anlaß mit meinem Butler Winston auf ganz besondere Weise zu feiern. Was ihr in meinen Berichten ja auch schon erleben durftet. Und doch, dieses Jahr war alles anderes, und es kam auch anders...

Nach meiner Heimkehr aus der Dimension des Santa Claus kam es mir alles wieder in den Sinn. Der bevorstehende Winter, die nahende Weihnachtszeit, Winston, und natürlich die Gedanken um meine Mutter. Aber noch mehr als das, denn da war auch etwas, das ich öffentlich niemals zuvor je zugegeben habe, nämlich die Einsamkeit meines Lebens. Der Preis für meine Rolle im Universum, den ich bezahle. Und doch, es war ja nicht immer so gewesen, ganz und gar nicht...

Von der Zukunft in die Vergangenheit. Ich mußte diese Reise einfach antreten. Mit den wichtigen Dokumenten meiner Mutter im Gepäck, und mit der Entschuldigung an Winston, sagte ich für dieses Jahr alles ab. Alles, was mir sonst stets lieb und teuer war. Doch dieses Jahr würde ich alleine sein, ganz alleine, und Winston verstand es auch. Ich bat ihn die nötigen Vorbereitungen zu treffen, was er sogleich umsetzte. Und so wartete ich, während ich mich im Croft Anwesen zu entspannen suchte, ich wartete darauf, meine nächste Reise antreten zu können.
Ein paar Tage später war es dann soweit. Ich verließ das Croft Anwesen wieder und nahm Abschied von Winston...

Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 2 times, last edit by "Lara for ever" (Feb 23rd 2016, 12:32am)


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Sunday, August 16th 2009, 7:42pm

Level 1: Candy Mountain

Also, ich befand mich wieder auf einer Reise, auch wenn es zunächst eine ungewöhnliche Reise war. Sie war einfach notwendig, und ich reiste daher zuerst nach Deutschland. Denn was ich euch bisher nicht erzählt habe, ich besitze dort ein weiteres Ferienhaus, ein sehr spezielles.
Nun, wie ihr wißt war meine irdische Familie, die Crofts, eine sehr reiche Familie, Geld stellte für sie niemals ein Problem. Tatsächlich gehören meiner Familie eine Menge Besitztümer rund um die Welt, und darunter einige Ferienhäuser.
Dieses jedoch, das Ferienhaus in Deutschland, war kein normales. Ich habe es auch erst nach dem Tod meiner irdischen Eltern gekauft und besuche es nicht oft, um genau zu sein, nur einmal im Jahr. Immer im Dezember, vor Weihnachten, in der Zeit der Besinnung, um mich zu erinnern.
An was erinnern, werdet ihr mich nun fragen wollen. Aber ich zeige es euch. Folgt mir also in dieses spezielle Ferienhaus...

Also, laßt mich euch zunächst ein Bild zeigen, dieses Bild, verbunden mit einer Frage. Was fällt euch daran besonderes auf?



Richtig, das Bild. Und vielleicht auch die Ausstattung des Raumes, die doch für eine Lara Croft eher ungewöhnlich erscheint? Auch richtig, doch laßt mich euch vor einer Erklärung noch zwei weitere Bilder des Hauses zeigen...





Nun, ihr seid einigermaßen verwirrt? Das kann ich verstehen, doch nun will ich das Rätsel auflösen. Und diese Lösung führt uns wieder einmal zurück, weit zurück in meine Vergangenheit, in eine Zeit, da ich noch nicht auf der Erde weilte. Und in eine Zeit, da meine damals kleine, bescheidene Welt noch in Ordnung war, bevor ich vor dem Regime meiner Heimatwelt fliehen mußte und zur Heldin erwuchs. Hier also weitere Fakten aus meinem früheren Leben...


Lara Croft, anders als ihr sie jemals kanntet, war verheiratet. Und sie hatte ein Kind, wie ihr es auf dem Bild sehen konntet. Ich habe ein ganz normales Leben geführt, ohne jegliche Ambitionen wie heute, und ich war glücklich damit, solange es dauerte. Damals war eine eigene Familie mein größter Wunsch, heute undenkbar, aber zu jener Zeit Realität. Was ist also geschehen, was wurde aus ihnen?

Sicherlich könnt ihr es euch nun schon denken. Wenn ihr euch an die Ereignisse von damals erinnert, soweit ich sie erzählt habe. Denn das Unglück kam so plötzlich, ohne die geringste Chance etwas dagegen zu tun, damals, als ich noch einen anderen Namen trug, Lara Lyyoy, vor meiner Adoption durch die Crofts. Damals, als ich auf dem Raumschiff Orion 1 diente, jene Mission auf der Suche nach dem vermißten wissenschaftlichen Raumschiff USS Auriga...

Ja, zu dieser Zeit war ich verheiratet, eine Tatsache, die ich euch zunächst noch vorenthalten hatte. Bis heute, bis jetzt. Mein Mann war Zuhause geblieben, mit unserem Kind, während ich meinen Auftrag erfüllte. Jenen Auftrag, der mich an den Rand einer universellen Katastrophe führte.
Sicherlich habt ihr es nicht vergessen, mein Abenteuer mit den alles bedrohenden Aliens und der unglaublichen Verschwörung meiner eigenen Regierung. Und viel Zeit zum überlegen blieb mir nicht, wobei die Regierung mich damals mit allen Mitteln zu stoppen versuchte, nachdem meine Entscheidung gegen das System gefallen war. Und das Druckmittel bestand aus meiner Familie, die gefangengesetzt wurde. Per Funkspruch teilte man mir mit, daß man sie töten würde, sollte ich von meinem Plan nicht ablassen. Und so stand ich vor der Wahl, die keine war, meine Familie zu opfern, oder alles Leben im ganzen Universum aufs Spiel zu setzen...

Was hättet ihr getan, im Angesicht einer solchen Bedrohung? Doch nun versteht ihr es noch besser, was mir damals passiert ist, und was ich wirklich verloren habe. Meine Familie, meine Existenz, einfach alles, ich hatte keine Wahl...

Zeit zum trauern blieb mir nicht. Wie ihr wißt wurde ich gnadenlos verfolgt und durch die halbe Galaxis gejagt. Erst viel später kam der Schmerz zurück, auf der Erde, bei meiner neuen Familie, den Crofts. Und nach dem Tod meiner Adoptiveltern habe ich dieses Haus bauen lassen, fast identisch zum damaligen Haus meiner eigenen Familie auf meiner Heimatwelt Irius. Es diente einfach der Erinnerung, um niemals zu vergessen, wer ich einmal war, mein anderes Leben, mein Kind und mein Mann. Von ihm ist mir nichts geblieben, nicht einmal mehr ein Bild...

Und so kehre ich jedes Jahr wieder an den Ort zurück, der mich nicht vergessen läßt, an den nachgebauten Ort, wo einst alles begonnen hatte. So wie auch in diesem Jahr. Doch nun war es an der Zeit wieder aufzubrechen, die Erinnerung abermals hinter mir zu lassen, und nach vorne zu blicken.
Ich hatte eine Mission zu erfüllen. Es warteten immer noch die Aufzeichnungen meiner Mutter, die ich noch genauer studieren mußte, doch nicht hier, nicht an diesem schmerzlichen Ort. Deshalb machte ich mich daran meine Reise wieder fortzusetzen...

Zum Besitztum meiner Familie gehört auch ein großer Fuhrpark, verteilt über die ganze Welt. So steht bei jedem unserer Häuser auch ein Auto, damit ich immer beweglich und flexibel bin, wie auch bei diesem speziellen Heim. Meine Reise konnte also ohne Verzögerung weitergehen...



Ich liebe die irdischen Autos! Kein Wunder, daß ich mir so viele davon zugelegt habe, und ein Großteil davon geländegängig. Das Gefühl durch die wilde Natur zu brausen und echte Freiheit zu erleben, vor allem beim erforschen unbekannter Landstriche, ist einfach atemberaubend...



Auf der Fahrt. Mein nächstes Ziel waren nun die Schweizer Berge, in denen ich ein weiteres Ferienhaus besuchen wollte...



Irgendwann mußte ich mein Auto abstellen und den Weg zu Fuß fortsetzen. Nicht alle unsere Häuser sind einfach zu erreichen, und dieses war, im Gegenteil, bewußt abgelegen, um mir alle nötige Ruhe und Einsamkeit zu gönnen...”



Der Weg war beschwerlich, aber nicht zu anstrengend, schließlich halte ich mich ja immer fit und bin gut durchtrainiert. Und es ging stetig aufwärts, immer höher hinauf in dem endlos scheinenden Gebirge...



Die letzte Station vor Erreichen der Schweizer Grenze, und der Beginn einer eisigen, verschneiten Landschaft. Es war an der Zeit mich umzuziehen, bevor ich den Aufstieg zu unserer Hütte fortsetzte...

Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 2 times, last edit by "Lara for ever" (Feb 23rd 2016, 12:33am)


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Sunday, August 16th 2009, 7:42pm

Level 2: Swiss Xmas

Die Schweizer Alpen, ein wunderbarer Ort, an den ich immer wieder gerne zurückkehre. Und als ich den ersten Stützpunkt erreichte, nur eine kleine Blockhütte, noch nicht das Ziel, konnte ich sehen, daß Winston wieder einmal die Zeit genutzt hatte.
Der gute, alte Winston! Das ließ er sich einfach nicht nehmen, selbst wenn die Zeit drängte und ich in wichtiger Mission unterwegs war. So war er mir wieder einmal mit dem Hubschrauber vorausgeflogen und hatte Vorbereitungen getroffen, einerseits mit der Dekoration, doch andererseits auch für mein Training, um niemals aus der Übung zu kommen oder einzurosten. Und so wußte ich, der weitere Weg zum Ferienhaus würde kein Spaziergang werden.
Beim Gedanken an Winston mußte ich unweigerlich lächeln. Was für eine Seele von Mensch! Ich hatte ihn zurücklassen müssen, so daß er Weihnachten dieses Jahr alleine verbringen mußte, und dennoch dachte er nur an mich. Ich konnte mich wahrlich mehr als glücklich schätzen ihn zum Bediensteten und Freund zu haben...



Das Datum, welches er über der Tür eingraviert hatte, es sollte mich erinnern, wann wir diese Blockhütte gebaut hatten. Aber ich hatte es nicht vergessen, und so betrat ich schließlich die Hütte...



Nach dieser willkommenen Rast ging die Reise dann weiter, es stand mir noch ein Aufstieg in höhere Regionen bevor...



Und dieser Aufstieg nahm durchaus meine körperlichen Fähigkeiten in Anspruch, zumindest jetzt wieder, nachdem mir der gute Winston einige Hindernisse in den Weg hatte legen lassen...



Schließlich erreichte ich das Zielgebiet...



…und unser Ferienhaus in den Höhen der malerischen Schweizer Alpen. Einsam und abgelegen, genau wie ich es mir wünschte, um in Ruhe die Aufzeichnungen meiner Mutter studieren zu können.
Na ja, zunächst einmal mußte ich mir Zutritt verschaffen. Winston hatte selbstredend den Schlüssel versteckt, aber ich fand ihn schließlich...



Endlich im Haus. Was mich wohl im Wohnraum erwarten würde? Nun, ich konnte es mir durchaus vorstellen...



Und in der Tat, Winston hatte mir ein schönes Weihnachtsfest vorbereitet, es fehlte an nichts. Und so konnte ich hier ein paar unbeschwerte Tage verbringen, während ich gleichzeitig die Aufzeichnungen studierte. Ich hoffte, daß ich meine wichtige Reise bald wieder fortsetzen konnte...

Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 3 times, last edit by "Lara for ever" (Feb 23rd 2016, 12:33am)


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Tuesday, February 23rd 2016, 12:33am

Level 3: Rustay - Train

Ich blieb in den Schweizer Bergen bis nach Weihnachten. So verbrachte ich stille und besinnliche Feiertage, beschäftigt mit meinen Studien der Aufzeichnungen meiner Mutter. Und ich war erfolgreich, denn ich vermochte die Botschaft zu entschlüsseln, die in Form von Rätseln verfaßt worden war. Luuna hatte erwartet, daß ich diese Rätsel lösen konnte, und ich enttäuschte sie nicht.
So erfuhr ich, wohin ich als nächstes gehen mußte, es war tatsächlich so etwas wie eine Schnitzeljagd. Auf der Suche nach weiteren Hinweisen, die mich schließlich zum nächsten großen Ziel bringen sollten.
Die Aufzeichnungen besagten, daß ich einer Spur folgte, die vor sehr langer Zeit gelegt worden war. Eine Spur, die bis zu diesem Tage von niemandem zu Ende verfolgt worden war, ein Mysterium, das nicht einmal die Götter selbst hatten lösen können. Um so mehr war meine Neugier geweckt.
Ich wußte nicht, was mich am Ziel erwarten würde, und wonach ich überhaupt suchte. Doch das war nicht wichtig, ich hatte einen Hinweis auf eine Stadt, und genau dorthin mußte ich nun gehen. Die Reise ging nun von der Schweiz weiter nach Rußland. Das Ziel hieß Rustay, und so machte ich mich an den Abstieg aus den Schweizer Bergen. In der nächstgelegenen Stadt nahm ich dann den Zug und befand mich schließlich auf der langen Fahrt nach Rußland...

Es war eine ruhige Reise, zunächst. Doch das endete abrupt, als Terroristen den Zug überfielen. Es entstand ein heilloses Durcheinander, als die Passagiere in Panik gerieten. Denn wir bekamen mit, daß der Zugführer erschossen worden war und unsere Bahn nun führerlos dahinraste. Eine Katastrophe bahnte sich an, und Hilfe war nicht zu erwarten, schon gar nicht von den völlig verängstigten Passagieren.
Es lag nun an mir, etwas zu unternehmen. Ich mußte versuchen mich zur Lokomotive durchzukämpfen und sie unter Kontrolle zu bringen. Das war die einzige Chance zu unserer Rettung...



Ich machte mich also auf den langen, beschwerlichen Weg, zumal ich am hinteren Ende des Zuges meinen Sitzplatz hatte. Die Terroristen waren längst wieder fort, doch sicherlich hatten sie dafür gesorgt, daß das Erreichen der Lokomotive nicht einfach würde. Aber ich mußte es einfach versuchen...



Von den Passagieren erfragte ich Hinweise und Möglichkeiten, um besser vorankommen zu können, und manches war auch durchaus hilfreich...



So fand ich einen Weg auf das Dach des Zuges, über das ich mich schneller fortbewegen konnte. Natürlich war das auch gefährlicher, ich mußte auf Hindernisse während der Fahrt aufpassen...



Aber ich kam gut voran. Selbst künstlich gelegte Hindernisse der Terroristen wie vergiftetes Wasser hielten mich nicht auf...



Wie gesagt, ein sehr gefährlicher Weg...



Wieder im Inneren des Zuges, doch noch immer nicht am Ziel. Ich kämpfte mit dem Weg und gegen die Zeit...



Und wieder ging es über die Dächer weiter, teilweise mußte ich auch lange Sprünge zurücklegen, um weiterzukommen...



Ich erreichte schließlich wieder ein Passagierabteil. Und ich wußte, daß die Zeit allmählich knapp wurde...



Ein weiterer Passagier gab mir einen entscheidenden Hinweis, nachdem eine entscheidende Tür unpassierbar blockiert war. Es gab noch eine Chance, und ich wollte sie nutzen...



Ich gelangte in ein Geheimabteil, das mit schließlich den Weg freimachte. Von hier aus war die Lokomotive erreichbar...



Geschafft. Die Tür zur Lokomotive, ich hatte sie endlich erreicht. Nun konnte ich den Zug stoppen, wenn es noch nicht zu spät war..



Und es war nicht zu spät, ich konnte den Zug unter Kontrolle bringen und sicher zum nächsten Bahnhof steuern. Dort bekamen wir einen neuen Lokführer und konnten die Reise dann mit viel Verspätung sicher nach Rustay fortsetzen...
Viele Grüße,

Lara for ever

5

Tuesday, February 23rd 2016, 12:34am

Level 4: Rustay - Rustay

Rustay, eine kleine Stadt in Rußland. Während sich im südlicheren Europa bereits wieder milderes Klima durchsetzte herrschte hier immer noch tiefster Winter. Und so war es auch eisig kalt, als ich auf dem kleinen Bahnhof stand, nachdem der Zug weitergefahren war. Ich hatte mein Ziel erreicht und konnte mich nun daran machen, nach weiteren Aufzeichnungen zu suchen, die irgendwo in diesem Städtchen versteckt sein sollten. Und natürlich wollte ich keine Zeit verlieren...”[/i]



“Von einer Erhöhung aus hatte ich einen ersten Blick über die Stadt. Es war bereits Abend, und in die Straßen und Gassen war Ruhe eingekehrt. Ich sah kaum noch Bewohner, die unterwegs waren, und natürlich benötigte ich als erstes ein Zimmer. Schließlich wußte ich ja nicht, wie lange ich hier bleiben würde. Ich fand ein kleine Hotel in der Nähe, in dem ich mich einquartierte...”



Der Mann an der Bar konnte mir weiterhelfen. Er gab mir Hinweise, so daß ich mich sogleich auf die Suche begeben konnte...”



Einige Zeit später wurde ich tatsächlich fündig, in Form eines Schlüssels, der mir meinen Hinweisen nach ein Haus in der Stadt öffnen sollte, in dem ich die gesuchten Aufzeichnungen finden würde...



Das Haus war auch schnell gefunden, doch an die Aufzeichnungen kam ich nicht heran. Sie waren in einer Art steinernen Tresor verschlossen, den keine Macht dieser Welt öffnen konnte. Es sei denn, ich würde die fehlende Platte eines Mosaiks finden, der einzige Schlüssel zu diesem Tresor.
Die Spur führte mich nun in den Untergrund, ein riesiges Kellergewölbe, muffig und unheimlich, aber ich mußte es durchsuchen...



Ich war einem Geheimnis auf der Spur, das mich in eine kleine Kommandozentrale führte, nur, von wem? Scheinbar steckte hier mehr dahinter, als ich geahnt hatte, und scheinbar war der Terrorakt gegen den Zug kein Zufall gewesen. Jemand anderes war ebenfalls hinter diesen Aufzeichnungen her...



Es kam zu einem Feuergefecht, in dem ich die Gegner besiegen konnte. Sie hatten keinerlei Ausweise oder sonstige Papiere bei sich, aber ich fand dennoch hinweise, daß sie tatsächlich für den Anschlag auf den Zug verantwortlich gewesen waren. Ihre Motivation und Ziele blieben jedoch im Dunkeln...



Später mußte ich auch meine körperlichen Fähigkeiten einsetzen...



Ein gefährlicher Weg, der auch nicht mit Fallen sparte...



Doch ich kam dem Ziel immer näher, Schritt für Schritt. Und eine Rutsche brachte mich dann ans Ziel...



Ein schöner Anblick, und ein Hochgefühl, nachdem ich es wieder einmal geschafft hatte. Vor mit lag ein kleines Wasserbecken, zuvor zugefroren und mit einem Stahlkäfig gesichert lag darin das gesuchte Teil des Mosaiks. Doch ich hatte den Mechanismus gefunden, den Käfig anzuheben, der Weg war nun frei...



Geschafft...



Und schließlich beim einsetzen des Teilstücks, und beim öffnen des Tresors. Die Aufzeichnungen waren endlich in meinen Händen...



Ich blieb noch einige Tage in Rustay, um die weiteren Aufzeichnungen zu studieren und neue Rätsel zu lösen. Doch schließlich wußte ich wiederum, wohin mich der weitere Weg führte. Und dieses mal war es zu weit, um wiederum mit dem Zug zu fahren, denn nun erwartete mich Italien. Daher wollte ich den nächsten Flughafen ansteuern, um einen Direktflug zu buchen. Und so fand ich mich wieder am Bahnhof von Rustay ein, um nach St. Petersburg weiterzureisen. Von dort würde ich dann nach Italien weiterfliegen..



Die große Reise nahm ihren Fortgang…
Viele Grüße,

Lara for ever

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Tuesday, February 23rd 2016, 12:34am

Level 5: Reign of Chaos – Airport

Der Flughafen von St. Petersburg in Rußland. Ich hatte es mir so einfach vorgestellt, dorthin zu gelangen, ein Flugticket zu kaufen, und gemütlich nach Italien zu fliegen, genauer, nach Venedig meinem Ziel. Aber was war schon einfach, wenn eine Lara Croft auf Reisen ging?
Es fiel mir sofort auf, bewaffnete Wachen patrouillierten auf dem Flughafen. Was kein wunder war, nach dem Anschlag auf den Zug nach Rustay einige Tage zuvor. Und dennoch ahnte ich bereits Böses...



Und ich behielt recht. Durch die offensichtliche Terrorgefahr hatten viele Flüge Verspätung, andere waren ganz gestrichen worden. Und die Kontrollen arteten in Schikane aus, sehr zum Unmut der Passagiere.
Ich hatte Pech, für die nächsten Tage war kein Flug nach Italien geplant. Aber so leicht gab eine Lara Croft natürlich nicht auf, und von Einheimischen erfuhr ich, daß das Gelände auch einen kleinen Hangar für Privatflugzeuge enthielt. Meine Neugier war natürlich augenblicklich geweckt...



In der Tat, ein Hangar mit kleinen Propellermaschinen, genau das, was ich nun brauchte. Aber dieser Hangar war natürlich abgeriegelt, ich mußte einen anderen Weg finden, um dort hineinzugelangen und mir eine Maschine zu „borgen“...



Ich begab mich ganz unauffällig auf die Suche nach etwas brauchbarem, natürlich immer auf der Hut vor den Wachen. Aber sie schienen keinerlei Verdacht zu schöpfen, ich war für sie eine ganz normale Reisende...



In den Toiletten wurde ich schließlich fündig, von hier aus konnte ich in die Ventilationsschächte gelangen...



Eine Art Luftschachtlabyrinth, so muß ich es ausdrücken. Aber davon ließ ich mich nicht entmutigen, sondern suchte immer weiter. Ich war mir ganz sicher, daß einer dieser Schächte auch zu dem Privathangar führen würde...



Wieder auf dem Boden, und in der Tat, ich hatte mein Ziel fast erreicht. Unbemerkt von allen Wachen war ich auf Umwegen in den auf normalem Wege verschlossenen Tunnel zum Privathangar gelangt. Dort nun eine Maschine zu kapern würde ein Leichtes sein, und in diesem Fall, da nicht weniger als die Existenz allen Lebens auf dem Spiel stand, heiligte der Zweck wahrlich die Mittel...



Ich hatte Glück. Mein Start blieb unbemerkt, weil fast gleichzeitig tatsächlich weitere Terroristen den Flughafen stürmten, um mich aufzuhalten. Doch sie gerieten in heftige Feuergefechte mit den Soldaten und wurden aufgehalten, was mir wiederum die nötige zeit verschaffte, um loszufliegen, und durch das entstandene Chaos am Ende sogar vollkommen unbemerkt.
Es folgte eine lange Reise, mit mehreren Zwischenlandungen, doch schließlich erreichte ich mein Ziel, die wunderschöne Lagunenstadt Venedig...


(Anmerkung: Dieses Bild stammt aus dem Level „Reign of Chaos – Venice“ von Karlo002)
Viele Grüße,

Lara for ever

7

Tuesday, February 23rd 2016, 12:34am

Level 6: Summer

Es ist fast selbstredend, daß ich auch im schönen Venedig ein Ferienhaus besitze, und das auch schon seit langer Zeit. Meine irdischen Eltern hatten es damals noch gekauft. Dorthin führte mich meine Reise dann, mit dem Taxi ging es aufs Land, da meine Villa außerhalb der Stadt gelegen war...



Bevor ich weiterfuhr war ich in Venedig selbst noch einmal fündig geworden. Weitere Aufzeichnungen, wie versprochen. Die Schnitzeljagd quer durch Europa gestaltete sich wahrlich erfolgreich.
Die kommenden Tage verbrachte ich dann wiederum mit dem Studium von Papieren, wobei ich das herrliche Wetter in Venedig genoß, das bereits Frühlingshaft war und zu Spaziergängen in der warmen Sonne einlud.
Ich verbrachte eine wirklich schöne und entspannte Zeit in meinem Ferienhaus, während ich nach weiteren Reisezielen suchte...





Und ich wurde fündig. Dieses mal war ich mit einem Motorrad unterwegs, als ich mich wieder auf den Weg machte, um weiteren Spuren zu folgen. Und sie führten mich geradewegs in die Wildnis, und auch solche Flecken gab es tatsächlich noch auf der italienischen Landkarte...



Hier sah es weniger nach Italien, als vielmehr nach Afrika aus, wie ich für mich dachte. Aber auf jeden Fall ein herrliches Fleckchen Erde. Ich genoß diese Aussicht, bevor ich mich auf die weitere Suche begab...



…die auch einige Tauchgänge beinhaltete...





Schließlich war der Weg frei, um die Reise mit meinem Motorrad fortzusetzen. Das nächste Ziel war mir jedoch noch nicht bekannt...



Ich erreichte ein kleines Dorf, wo ich Halt machte. Denn hier irgendwo sollte ich Hinweise auf mein nächstes Ziel finden...





Schließlich gelangte ich in ein weiteres, künstlich angelegtes Unterwasserlabyrinth. Und hier wurde ich fündig, als ich einen Geheimraum ausmachte und neue Notizen fand. Nun wußte ich, wohin ich als nächstes gehen mußte...



Die Reise ging weiter, zurück nach Venedig, und dann weiter ins Landesinnere mit dem Motorrad. Mein Ziel hieß nun Mailand, und genauer, zum „Castello Visconteo“. Meinen Informationen nach war dort irgendwo ein Schatz gelagert, bis zum heutigen Tage unentdeckt. Aber was noch viel wichtiger für mich war, dieser Schatz sollte auch weitere hinweise enthalten, wohin mich die weitere Reise führte. Entscheidende Hinweise, die ich um jeden Preis benötigte.



Und die große Reise nahm einmal mehr ihren Fortgang...

Ende Episode 40
Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 1 times, last edit by "Lara for ever" (Feb 28th 2016, 12:15am)


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