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Tuesday, December 30th 2008, 5:40am

Episode 25 - Endgültige Entscheidung



Anmerkung: dieser Story Teil basiert auf dem Level “Eiszeit 2” von Clara, masha & Hochgiftig



Lara's Adventure Tagebuch, Part 25

Hallo, Fans! Willkommen zurück für mein nächstes Abenteuer! Wie ihr wißt geht das epische Science Fiktion Abenteuer dieses mal wieder weiter, denn der Kampf gegen die bösen Mächte war noch nicht vorbei.
Letztes mal erzählte ich euch über die Wiedererschaffung des Planeten Mars, über die Rückkehr der Antics auf ihre Heimatwelt, und wie sie mir über den nächsten Schritt erzählten, mußte ich nun meinen Weg und die Mission fortsetzen. Den Schritt, um schließlich diesen Planeten zu erreichen, die Erde!
Die Antics brachten mich mit einem ihrer Mutterschiffe hierher, und mit ihrer Technik der Tarnung nahm niemand auf der Erde Notiz davon. Aber zuvor beschäftigte ich mich wirklich mit der Kultur der Menschheit und lernte die Hauptsprache, englisch. Und als ich schließlich auf der Erde ankam hatte ich keine Probleme mich zu integrieren, ich lernte das Leben eines normalen Menschen zu leben.
Natürlich war ich zu dieser Zeit sehr vorsichtig. Mein Hauptinteresse war zu finden, wonach ich suchte, die gestohlenen Artefakte der Antics, und nicht von den Bewohnern der Erde entdeckt zu werden. Und ich war erfolgreich.
Wie ihr heute wißt machte ich bereits sehr bald Erfahrungen mit Abenteuern auf der Erde, und ich genoß sie, aber niemand erfuhr für eine lange Zeit davon. Ich zeichnete die Erfahrungen nur mit meiner Kamera auf, nicht ahnend, was die Zukunft für mich bereithalten würde. Und dann war da die Geschichte mit der Croft Familie, die „Psycho“ Erfahrung, welche mein ganzes Leben veränderte. Die ersten richtigen Beziehungen auf der Erde waren geboren, und ich lernte meine neuen Eltern zu lieben. Ich lernte mich auf der Erde heimisch zu fühlen…

Nun, wie ihr wißt mußte ich eine sehr lange Zeit warten bis ich die Spuren der Borg wiederfinden konnte. Es ist noch nicht so lange her, nach meinen Erlebnissen mit Luuna, und ich hatte schon große Sorgen, daß es zu spät sein könnte. Aber das „Eiszeit“ Abenteuer zeigte mir glücklicherweise eine Sache – die Borg konnten die Geheimnisse der mächtigen Artefakte noch immer nicht lösen, und am Ende befand sich das erste davon in meinem Besitz…

Nach dieser Mission mußte ich nicht lange warten, bis ich weitere Spuren fand. Und so war ich sehr schnell wieder auf meinem Weg, mit dem Helikopter meiner Familie. Und die Reise ging in Richtung Arktis, in Richtung Eis und Schnee!
Und hier ist, was ich in diesem neuen Abenteuer erlebte, gerade erst vor einigen Wochen…


Level 1: Lost Workers Lair

Nun, ich wußte es zu diesem Zeitpunkt noch nicht, aber für mein „Eiszeit“ Abenteuer sollte sich der Kreis nun endgültig schließen. Aber zuerst begann dieses Abenteuer mit einer
unerwarteten Pause, nach einem Defekt mit meinem Helikopter. In der Mitte von Nirgendwo ,
irgendwo in der Arktis, benötigte ich ein Ersatzteil – bereits das Ende meiner Mission?
Ich hatte wirklich keine Idee, was ich in dieser Situation tun sollte, da auch mein Handy und der Funk bei diesen grausigen Temperaturen nicht funktionierten. Ich war ganz auf mich alleine gestellt.
Mein einziges Glück schien eine Art Forschungszentrum in der Nähe, vielleicht würde sich dort drin jemand befinden, und mit noch ein wenig mehr Glück konnten sie mir helfen…



Ein großes Gebiet, aber seltsam – niemand hier! Die Gebäude schienen in einem guten Zustand, aber wo war nur die Belegschaft?



So viel zu meinen Hoffnungen! Ich wußte nicht warum, aber als ich diesen Wasserbecken erreichte wurde ich sofort von einem Taucher angegriffen. Ich hatte keine andere Wahl als ihn zu töten.
Was ging in dieser Anlage vor sich? War es eine geheime Anlage, vielleicht sogar mit illegalen Experimenten? Nun mußte ich es natürlich herausfinden…



Kampfzeit wieder und wieder, ich war hier wirklich nicht willkommen…



Auf einer höheren Ebene, immer noch mit keiner Ahnung, was in dieser Fabrik vor sich ging. Aber ich suchte nach Antworten, genauso wie nach jedwedem Gegenstand, der für meinen Helikopter geeignet sein konnte…



Ein Raum mit Fallen und Zeitaufgaben! Ich mußte hier eine Tür auf einer höheren Ebene erreichen, aber das war nicht einfach. Ganz und gar nicht…



Ich erreichte ein weiteres gefährliches Gebiet. Wie ihr sehen könnt war das Wasser elektrisch geladen – und absolut tödlich. Ich mußte sehr vorsichtig sein…



Ich schaute auf ein weiteres zu erreichendes Ziel…



Eine Menge an Gegnern in dieser Anlage versuchten mich aufzuhalten, aber ich war erfolgreich. Nur mit der Suche nach Antworten über all dies versagte ich…



Seltsam! Plötzlich verschwanden die Feinde, sie versuchten nicht mehr länger mich zu stoppen. Statt dessen fand ich, wonach ich suchte, exakt das Ersatzteil, welches ich für meinen Hubschrauber benötigte. Welch ein seltsamer Zufall!
Ein Zufall? Würdet ihr an so etwas geglaubt haben? Nein? Ich ebenfalls nicht. Und diese ganze Sache wurde sogar noch bizarrer als zuvor. Ich konnte diesen Ort nicht ohne irgendwelche Antworten zu diesem Mysterium verlassen, und so suchte ich das ganze Gebiet noch einmal sehr aufmerksam ab. Und schließlich fand ich tatsächlich etwas.
In einem der Gebäude bekam ich Zugang zu einem Computer. Ich konnte das Paßwort überbrücken und fand eine geheime Botschaft. Eine Warnung, gerade erst einige Zeit zuvor eingegangen. Es war eine Direktive über mich, tatsächlich über mich! Irgend jemand wies die Belegschaft an nicht mehr länger gegen mich zu kämpfen, denn sie wären meinen Fähigkeiten nicht gewachsen…

Meinen Fähigkeiten? Das war wiederum mehr als ein Zeichen, ein gefährlicher Gegner versteckte sich irgendwo und wollte nicht entdeckt werden. Und plötzlich wußte ich, daß ich auf der richtigen Spur war – die Anlage war auch ein Teil des Besitzes der Feinde, die ich suchte! Aber so lernte ich, daß ich zuvor auf einem falschen Weg gewesen war, eine falsche Spur, durch meine Feinde selbst gelegt! Nur der Defekt an meinem Helikopter war verantwortlich dafür, daß ich wieder auf den richtigen Weg zurückfand. Und sogar wußte, wohin ich als nächstes gehen mußte…



Das Ersatzteil arbeitete gut, und ich konnte meinen Hubschrauber wieder starten…



Es war an der Zeit diesen kalten und nicht einladenden Ort für mein nächstes Ziel zu verlassen. Ein weiterer Teil der komplett feindlichen Forschungsgesellschaft wartete auf mich…

Viele Grüße,

Lara for ever

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2

Tuesday, December 30th 2008, 5:41am

Level 2: The Institute of Genetic Research

Ich erreichte schließlich mein Ziel, das Institut für genetische Forschung in New York, wo ich meinen Hubschrauber direkt auf einem flachen Dach landete. Kein Feind zeigte sich, kein Zeichen von Leben oder Aktivität überhaupt. Aber ich wußte, daß ich hier nicht alleine war, ich wußte, daß sie mich bereits erwarteten. So war ich jederzeit zum Kampf bereit, denn ich hatte keine Wahl. Meine wichtige Mission mußte erfüllt werden…



Bevor ich das Gebäude betrat ließ ich meine Kamera rund herum fliegen, in der Hoffnung etwas nützliches zu entdecken. Aber es gab nichts…



Ein Blick hinab auf das Treppenhaus vom teilweise aus Fenstern bestehenden Dach. Nun mußte ich einen Weg in dieses riesige Gebäude hinein finden…



Nachdem ich erfolgreich war kam ich zu einem Aufzug, aber er war außer Betrieb. Der Aufzugsschacht stand allerdings offen, vielleicht der sicherste und geheimste Weg, um in diesem Gebäude nach unten zu gelangen? Oder vielleicht vielmehr eine Falle?



Nun, ich entscheid mein Glück mit diesem Schacht zu probieren…



Kein Problem. Ich erreichte ein neues Gebiet, aber ein sehr gefährliches. Es gab Laserfallen rundherum, und ich benötigte nun einiges an sehr genauem Timing…





Ich kam dann zu einer Art Zentrum in diesem Forschungsinstitut. Aber irgendwie war es seltsam, alles davon. Ja, es gab Gegner ringsherum, ich tötete einige davon. Aber es war nicht der Widerstand, den ich erwartet hatte, absolut nicht. Daher gerieten meine Gefühle über all dies immer negativer, es schien am Ende wirklich eine Falle.
Aber nun, auch wenn es so war, was hätte ich tun sollen? Mich davonmachen und die Mission aufgeben? Nein, das konnte ich nicht! Ich mußte weitermachen, ganz egal, was am Ende auf mich warten würde. Und wenn es tatsächlich eine Falle war würde ich, so hart ich konnte, um mein Leben kämpfen, um wieder einen Ausweg zu finden, so viel war sicher!
Wie auch immer, ich fand hier nichts interessantes und ging weiter…



Toll! Weitere tote Körper der Antics, und weitere biogenetische Experimente! Ein Monster tauchte plötzlich auf, eine der schlimmen genetischen Kreationen. Ich mußte es aufhalten…



Nach diesem Erfolg setzte ich meinen Weg nach unten in dem Gebäude fort…



Endlich, mein Ziel! Ich fand den Raum, wo zwei weitere DNA-Kristalle gelagert wurden. Aber es gab keinen Weg sie jetzt zu erreichen, da sie in Feuerbecken lagen, mit zwei weiteren Monstern, die sie bewachten.
Es war wieder mal Kampfzeit, und ich brauchte alle meine Fähigkeiten und Kräfte, um diese Kreaturen zu besiegen. Aber ich war am Ende erfolgreich…



Nachdem ich einen Weg fand die Feuerbecken zu löschen konnte ich die mächtigen Artefakte an mich nehmen. Nur eines von ihnen fehlte jetzt noch…



Nun, fast wie ich erwartet hatte. Es war eine Falle, denn das gesamte Gebäude wurde hermetisch abgeriegelt, nachdem ich die Artefakte an mich nahm. Ich konnte auch ein Alarmsignal hören – wenn nicht schon zuvor wußte spätestens jetzt jeder Feind über mich bescheid.
Dies war der einzige verbliebene Ausgang, den ich im Umkreis finden konnte – da es eine Art von Teleportsystem zu sein schien. Aber wohin würde es mich bringen?



Plötzlich konnte ich eine Stimme hören, die von einem unbekannten Ort über einen Lautsprecher zu mir sprach. Ich vermochte sie nicht zu erkennen, die Stimme war auf technische Weise verändert…

Willkommen, Lara, wir erwarteten eure Ankunft bereits seit einiger Zeit. Und um ehrlich zu sein, es war der perfekte Augenblick für eure Ankunft, denn wir hatten einen schrecklichen Unfall in diesem Gebäude. Wir verloren hier den größten Teil unserer Belegschaft und waren noch nicht in der Lage eine neue zu senden, daher danke für eure Hilfe und die Rettung der DNA-Kristalle für uns!
Wie auch immer, wie ihr bemerkt habt seid ihr nun gefangen, denn das Hochsicherheitsschutzsystem dieses Forschungszentrums ist nun voll aktiviert. Es gibt keinen Fluchtweg mehr, der euch offenstünde, daher würde ich euch empfehlen aufzugeben. Wenn ihr akzeptiert steigt einfach in den Teleporter, oder ihr könnt natürlich versuchen einen anderen Weg zu finden. Aber wenn ihr das tut, dann wird eure einzige Option der Tod sein. Glaubt es oder nicht, ihr habt nur eine einzige Chance, und nur noch einige Augenblicke übrig.
Daher, wie lautet eure Entscheidung? Wählt jetzt…


Die Stimme endete. Und ich wußte, es gab keine Entscheidung, ich wußte, daß ich diesem Gebäude nicht mehr länger entkommen konnte, denn ich konnte hören, wie ringsherum tödliche Energie geladen wurde. Und so schien diese Mission vorüber zu sein, zumindest für den Moment. Ich nahm einen tiefen Atemzug und trat in diesen Teleporter hinein.
Und als ich das tat verlor ich augenblicklich das Bewußtsein. Das Ende all meiner Träume und Hoffnungen? Das Ende dieser so wichtigen Mission?

Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 1 times, last edit by "Lara for ever" (Feb 22nd 2016, 7:01pm)


3

Tuesday, December 30th 2008, 5:41am

Level 3: The Red Planet

Nun, mein Gedächtnis ist für einige Zeit gelöscht, nachdem ich in diesem Teleporter das Bewußtsein verlor. Ich schlief für mehrere Stunden, aber dennoch kann ich euch zwei Bilder zeigen über das, was geschah, dank meiner Kamera. Durch ihre speziellen Fertigkeiten wie unsichtbar zu werden, wenn es nötig ist, und intelligent zu handeln, gibt es nun diese Bilder.
Wie ihr sehen könnt wurde ich gekidnappt, aber ich würde nie geglaubt haben durch wen, wenn da nicht diese Bilder als ein unwiderlegbarer Beweis wären…





Diese Außerirdischen sahen wirklich wie die Antics aus! Der einzige Unterschied bestand darin, daß sie Kleidung trugen. Seltsam, sehr seltsam! Ich wußte nach meinem Erwachen noch nichts darüber, aber ich erfuhr von der bösen Überraschung sehr bald nach meinem Erwachen. Es warteten eine Menge Feinde an Bord des Raumschiffs, menschliche und einige der feindlichen Außerirdischen. Und so mußte ich das erste mal von Verrätern in den Reihen der Antics erfahren, angehörige dieser Rasse, die nicht dem System und den Regeln der normalen Antics folgten, sondern mit den Feinden kooperierten. Schrecklich und beinahe nicht zu glauben, aber wahr…

Nun, als ich zuerst erwachte fand ich mich in einer Arrestzelle wieder. Aber natürlich konnten sie mich dort nicht lange halten, sogar ohne jede Waffe fand ich schnell einen Weg, um zu entkommen. Und dann begann mein Kampf, um einen Weg zu suchen, um von diesem feindlichen Raumschiff zu flüchten. Als ich die erste Wache tötete war ich wieder bewaffnet, und danach konnte mich keiner mehr aufhalten. Es brauchte einige Zeit, aber am Ende war ich das einzige lebende Wesen an Bord dieses Schiffes…



Tja, nachdem ich eine kleine Weile entspannen konnte bestand der nächste Schritt darin mehr über den Ort herauszufinden, wohin mich die Feinde gebracht hatten. Und so folgte die nächste sehr üble Überraschung, denn ich fand mich an einem Ort wieder, an dem ich niemals mehr hatte sein wollen.
Aber es war die Wahrheit, keine Illusion oder ein böser Traum! Es war wirklich wahr, ich war zurück zu Hause. Schon ein blick durch das Fenster war genug, aber alle Instrumente und Anzeigen zeigten es ganz klar.
Ich war zurück auf meinem Heimatplaneten Irius!

Also, meine Reise durch den Weltraum brachte mich schließlich zu den Wurzeln zurück. Und plötzlich konnte ich die Stimme wieder hören, die schon im Forschungszentrum auf der Erde zu mir gesprochen hatte, und die nun wieder zu mir sprach, immer noch von einem versteckten Ort aus…

Willkommen Zuhause, Lara! Ganz unabhängig von eurem gegenwärtigen Namen, Lara Croft, ihr seid wieder Zuhause, am Ort, an den ihr wirklich gehört! Ich habe erwartet, daß euch meine Wachen all die Zeit nicht aufhalten konnten, aber das bereitet uns keine Sorge. Ihr wißt, wo ihr seid, und es macht keinen Sinn, wenn ihr wieder auf diesen primitiven Planeten zu fliehen versucht, die Erde. Wir können euch überall und zu jeder Zeit erreichen, daher würde ich empfehlen eurer wirklichen Mission zu folgen. Wenn ihr wirklich stark genug seid, dann versucht mich zu finden und zu erreichen, ich warte auf euch. Akzeptiert die Herausforderung und dient den Antics, wie ihr es bisher tatet, und vielleicht könnt ihr erfolgreich sein. Ich werde weiter auf euch warten, aber ebenso eine Menge Fallen und meine Truppen.
Also, was soll es denn werden, Lara Lyvoy?


Die Stimme schwieg wieder. Und das böse Gefühl eines schrecklichen Spiels verließ meinen Kopf nicht mehr, irgend jemand zog im Hintergrund tatsächlich die Fäden, Schritt für Schritt.
Und da war noch etwas. Mittlerweile gab es Anzeichen einer Infektion meines Körpers, da mehr und mehr grüne Stellen auf meiner Haut auftauchten. Und ich mußte von weiteren verabscheuungswürdigen Experimenten erfahren – dieses mal an mir selbst! Es mußte die Zeit meiner Bewußtlosigkeit gewesen sein, wo sie mich mit unbekanntem genetischen Material infizierten. Und nun reagierte mein Körper, er begann sich zu verändern!
Nun, ich erinnerte mich an die Worte der unbekannten Stimme. Sie hatte mich mit der Frage herausgefordert, ob ich stark genug wäre dieser Herausforderung zu begegnen. Und nun verstand ich die tiefere Bedeutung von all dem, ebenso wie über den geringen Widerstand der Feinde.
Die Zeit lief mir nun davon. Ich mußte einen Weg finden die Infektion zu stoppen, bevor mich die fremde DNA ganz und für immer verändern würde…

Was für eine schlimme Entwicklung! Und natürlich akzeptierte ich die Herausforderung, da ich keine andere Option hatte. Nicht nur für meine Mission, die niemals enden konnte, bevor ich nicht den Bossgegner hinter all dem gefunden hatte, den unbekannten Sprecher aus dem Hintergrund! Aber auch für mich selbst und die sich ausbreitende Infektion!
So verließ ich schließlich das Raumschiff, um meinen Weg durch eine verlassene und einsame Wüstengegend auf meinem Heimatplaneten Irius zu suchen. Es gab ringsum einige Zäune, ein Zeichen für militärische Aktivitäten meiner Regierung, aber das Gebiet war jedoch verlassen.
Und so ging meine Reise schließlich weiter…



Ich fand eine Leiter an dem riesigen Raumschiff. Natürlich erklomm ich sie, um einen besseren Überblick von einem höheren Platz aus zu bekommen…



Wie ich zuvor schon dachte, nichts als eine gewaltige Wüste, so weit meine Augen sehen konnten! Die einzig seltsame Sache im Umkreis war ein Friedhof, und so entschied ich einen näheren Blick darauf zu werfen…



Als ich das Gebiet in der Friedhofszone absuchte brach plötzlich der Boden an einem bestimmten Punkt ein. Ich konnte nicht so schnell reagieren und fiel hinab, in ein Loch hinein. So fand ich mich in einem unterirdischen Höhlensystem wieder – aber diese Höhlen waren mit Wasser gefüllt! Ich mußte nun tauchen, in der Hoffnung sicheren und trockenen Boden zu finden, bevor ich ertrank…



Ich war wieder erfolgreich, aber seht wohin ich nun kam! Ein schöner Ort, denkt ihr nicht auch? Die Herausforderung nahm nun wirklich ihren Anfang…



Auf meinem gefährlichen Weg…



Ich konnte ein Tempelgebiet in diesen unterirdischen Höhlen erreichen, und für den Moment war ich wieder sicher. So begann ich dieses Gebiet zu untersuchen…



Wie es schien hatte ich einen alten Tempel einer vergangenen Kultur unserer Ahnen gefunden. Zu schade, aber es gab keine Zeit für weitere Untersuchungen. Ich mußte meine Mission fortsetzen, denn die guten Antics zählten weiterhin auf mich…



Nun, ich suchte nach einem Weg zurück an die Oberfläche des Planeten Irius, aber der
einzige, den ich finden konnte, führte weiter abwärts. Tiefer und tiefer unter die Oberfläche von Irius…



Eine weitere Falle, und wie es schien erbaut von der antiken Kultur, die hier in einer lang vergangenen Zeit gelebt hatte. Ich mußte einen Weg finden hier weiterzukommen, und ich hatte am Ende Erfolg, als ich ein neues Gebiet erreichte...



Ein weiterer Teil des Tempelgebietes, wie ihr sehen könnt. Wie es schien mußte ich mir die Zeit für weitere Untersuchungen nehmen, wenn ich hier jemals wieder rauskommen wollte…



Eine Schriftrolle, die auf einem Podest lag. Vielleicht einige Antworten für mich?

Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 1 times, last edit by "Lara for ever" (Feb 22nd 2016, 7:05pm)


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Monday, February 22nd 2016, 7:06pm

Nun, ich erhielt tatsächlich einige Antworten. Und einen absolut unerwarteten Beweis. Diese Schriftrolle war in der Schrift der Antics geschrieben, und so erfuhr ich über eine Kolonie von ihnen, hier auf Irius, meinem Heimatplaneten! Wie ich erraten konnte lebten sie hier lange vor meiner eigenen Rasse, und das Geheimnis war all die Zeit gehütet worden, bis zu meiner Ankunft. Und da war noch etwas anderes, eine Lösung für meine Infektion! Ich mußte nur die Zutaten finden, um mich rechtzeitig zu heilen!
Unglücklicherweise verursachte die Entnahme dieser alten Schriftrolle auch das Erwachen eines Wächters. Ein einzelner Antic, der zurückgeblieben war, um diese Konstruktion zu schützen. Ich konnte nicht mit ihm sprechen, denn er wollte nicht hören, er attackierte mich nur!
Wieder keine Chance, ich mußte ihn töten…



Ich schaffte schließlich meinen Weg nach oben, über die Felsen und Dächer der Gebäude ringsum hinweg, immer noch darauf hoffend, wieder einen Weg zurück an die Oberfläche zu finden…





Ein neues Gebiet, und schließlich war ich erfolgreich. Es gab einen Weg zurück nach oben an die Oberfläche, und natürlich folgte ich ihm…



Wieder zurück in der Wüste fand ich ein einsames Haus. Wie es schien eine Art von Kirche, mit einem weiteren kleinen Friedhof daneben. Ich mußte dieses Gebiet erforschen, aber dieses mal viel vorsichtiger als mit dem letzten Friedhof…



Ich fand ein seltsames Artefakt, und eine Fassung, um es zu plazieren…



Diese Aktion brachte mich schließlich einmal mehr zurück in den Untergrund, an einen unheimlichen Ort, wie ihr sehen könnt...



Ich fand es am Ende, das Wasser des Lebens! Ich mischte es mit einem speziellen Staub, den ich zuvor gefunden hatte, und als ich es trank stoppte die Ausbreitung meiner Infektion augenblicklich. Und der Heilungsprozeß konnte schließlich beginnen…



Ich bekam Zugang zu einem weiteren Teil der Konstruktion der Antics, aber dieser Raum sah nicht so antik aus wie die Tempelanlagen! Ich aktivierte hier eine Maschine, zuerst ohne eine Idee, was dies auslöste…



Aber ich erfuhr schnell darüber. Schließlich gab es nämlich einen Weg zum zentralen Gebäude der gesamten Tempelanlage – ein Weg, um diesen ganzen Ort am Ende zu verlassen?



In der Tat, so war es! Wieder auf der Oberfläche von Irius fand ich mich vor einem weiteren Raumschiff stehend wieder. Aber dieses mal keines der feindlichen Antics, sondern meiner eigenen Regierung! Das war eine „Einladung“, nach dem Erfolg meiner vorherigen Herausforderungen!



Nun, ich akzeptierte wiederum. Dies schien die einzige Chance jemals den eigentlichen Feind hinter all dem zu finden, und so nahm meine Reise ihren Fortgang. Ich verließ Irius wieder, für ein unbekanntes Ziel. Ganz allein an Bord dieses automatischen Raumschiffes verlor ich dieses mal nicht das Bewußtsein. Aber wohin würden sie mich nun bringen? Was erwartete mich nun?
Eine Menge Fragen, aber keine Antworten. Noch nicht…


Level 4: Space

An Bord des Raumschiffs, die Reise war schließlich zu Ende. Es hatte einige Zeit gedauert, um zu erreichen, was immer das Ziel auch sein sollte. So mußte ich das Schiff nun also verlassen, um herauszufinden, wo ich mich befand. Und ich nahm mir einen der Raumanzüge des Schiffes.



Ein blick von außerhalb des Raumschiffes, als ich auf dessen Dach stand. Und ich war über das, was ich zuerst sah, erstaunt. Ich dachte wirklich, daß wir wieder zurück beim Planeten Erde wären, aber das waren wir nicht. Es handelte sich um Joraus, ein Planet am entferntesten Ende meinem Heimatsonnensystem, und auch einer der abgelegensten Außenposten meiner Rasse. Aber wie ihr erkennen könnt sieht dieser Planet der Erde sehr ähnlich.



Wie auch immer, es war nicht die größte Überraschung. Als ich mich herumdrehte sah ich, wonach ich wirklich all diese Jahre gesucht hatte. Es war eine riesige Raumstation, versteckt in diesem abgelegenen Sektor der Galaxis, und zweifellos das Zentrum aller feindlichen Aktivitäten. Und nun lag es an mir weiter zu versuchen diese Gegner aufzuhalten…



Ich mußte nun einen weg finden diese gigantische Raumstation zu erreichen. Und es gab eine Möglichkeit, wie ich herausfinden konnte, als ich eine Plattform unter dem Raumschiff erreichte…



Interessant! Wie es schien hatte meine Regierung Fortschritte in neuen Techniken der Fortbewegung erzielt. Es gab da einige Arten an Hoover-Bords, die aber nicht über sicheren Boden flogen. Diese Dinger waren tatsächlich in der Lage transparente Energiepisten zu erzeugen, um sogar weite und tiefe Abgründe zu überbrücken. Wirklich toll!



Und so erreichte ich schließlich die gewaltige Raumstation. Ich hatte keine Probleme sie zu betreten, noch immer versuchten mich keine weiteren Feinde zu stoppen. Trotzdem blieb ich die ganze Zeit über alarmiert, denn ich wußte nicht, was mich hier erwartete.
Wie auch immer, ich fühlte mich innerlich nicht wohl. Ganz und gar nicht. Irgendwie wußte ich, daß der schlimmste Kampf immer noch ausgefochten werden mußte. Und er war nun nahe, sehr nahe…´
Viele Grüße,

Lara for ever

5

Monday, February 22nd 2016, 7:11pm

Level 5: The Space Platform

Der ersten Raum, den ich in dieser Raumstation betrat, war eine riesige Halle, in der weitere dieser Hoover-Bords geparkt waren. Und natürlich entschied ich mich sie weiter zu benützen, um die langen Wege durch die Station nicht laufen zu müssen…



Durch die Raumstation düsend…



Ich durchsuchte die Station nach den Anführern dieser Konstruktion. Aber bisher kein Lebenszeichen, kein Feind tauchte auf. Wo versteckten sie sich?



Roboter Alarm! So sandten sie also zuerst ihre Maschinen zum Kampf…



Nun, es war doch nötig manchmal zu laufen. Ein Fahrstuhl brachte mich auf eine höhere Etage, aber die Hoover-Bords funktionierten nicht mit ihnen. Und auf der höheren Ebene waren keine Bords verfügbar. Also, Erforschung zu Fuß…



Ich erreichte ein Energiezentrum der Raumstation. Von hier wurde die Energie gleichmäßig über die gesamte Konstruktion verteilt…



Ein Teleportationssystem! Da ich keinen anderen Weg finden konnte, um die Anführer dieser Station zu erreichen – und ich war ganz sicher, daß sie anwesend waren – entschied ich den Teleporter zu benützen. Es gab zwei von ihnen, und ich begann mit dem ersten…



Wieder außerhalb der Station. Nun war Rätselzeit angesagt, ich mußte tatsächlich in einem Schachspiel erfolgreich sein, um weiterzukommen. Ein gefährliches Spiel, denn nur ein falscher Zug würden den sofortigen Tod bedeuten, wie ich nun erfahren mußte. Denn an dieser Position stehend sprach die Stimme aus dem Hintergrund wieder zu mir…



Also, Lara, ihr habt schließlich unsere Station erreicht! Nun werden wir sehen, ob ihr gut genug seid um weiter zu überleben, ob ihr Herausforderungen weit jenseits vom kämpfen bestehen könnt. Löst nunmehr unsere Rätsel, und wir werden uns schließlich begegnen. Aber wenn es da nur einen kleinen Fehler gibt, dann verabschiedet euch von eurem Leben, denn ihr werdet sterben…

Das Spiel mit mir ging also weiter, und nun spielte ich selbst ein Spiel. Irgendwie klang es lustig, aber es gab überhaupt keinen Grund zu lachen…



Nachdem ich das erste Spiel überlebt hatte atmete ich tief durch. Nun war ich sehr gespannt , um was es sich beim zweiten Rätsel handeln würde…



Mein Weg zurück zum Teleportationssystem…



Ich erreichte die zweite Rätselzone. Nun mußte ich irgendwie meinen Weg über eine große Plattform finden, und sie sah einem Schachbrett ähnlich. Das einzige Problem, einige der bodenplatten waren Todesfallen.
Nun, ich hatte keine Wahl, wie gewöhnlich…



Schließlich, nachdem ich erfolgreich war, wurde eine neue Zone in der Raumstation für mich zugänglich. Nun würde ich endlich meine Antworten bekommen…



Nun, großartig! Kein Zeichen eines Anführers weit und breit! Aber statt dessen fand ich etwas anderes – die riesige Produktionskammer der Borg! Dies war meine endgültige Antwort, jene, die ich eine lange Zeit gesucht hatte – meine eigene Rasse war verantwortlich für die Existenz der Borg! Diese Kreaturen waren auch ein Resultat der biogenetischen und technischen Experimente, und diese Station war der Ort, woher sie alle stammten!
Als eine endgültige Bestätigung sprach die stimme der unbekannten Person aus dem Hintergrund wieder zu mir, und dieses mal spürbar zufrieden…



Nun habt ihr also eure Antwort, warum ihr hierher gekommen seid, weshalb ihr uns gesucht habt! Das ist es, wo alles begann, und das ist es, wo wir unsere großartige Arbeit vollenden werden. Die Borg sind unser bisher größter Erfolg, aber noch nicht das Ende der Möglichkeiten. Und dies ist der wahre Grund für euch, daß ihr noch am Leben seid, Lara, wir brauchen euch. Und ich glaube, ihr werdet viel besser verstehen, nach einer neuen Demonstration.
Wir haben einen neuen Prototyp erschaffen. Eine Kreatur, die sogar noch mächtiger ist als die Borg, aber noch nicht perfekt. Wir müssen diesen Prozeß vollenden, mit oder ohne eurer Hilfe, aber vielleicht gibt es eine Chance eure Meinung noch zu ändern.
Daher, seid bereit für euren letzten und finalen Test! Ihr müßt euch dem Prototyp stellen und ihn besiegen, dann werdet ihr es schließlich alles verstehen. Und wenn ihr stark genug seid, wie wir glauben, dann werdet ihr eure Chance erhalten. Wenn nicht, dann können wir zumindest eure DNA benützen. Auf die eine oder andere Weise, wir werden Erfolg haben…


Nach dieser Ansprache tauchte der Prototyp augenblicklich auf. Und ihr könnt euch nicht vorstellen wie sehr ich nun geschockt war! Es war wie in einen Spiegel zu blicken – diese Kreatur sah wirklich wie eine Kopie von mir aus! Aber eine sehr schlimme, wie die Borg halb menschlich und halb technisch. Das war es wie ich verstehen mußte, daß sie auch DNA Material von mir benützt hatten, kombiniert mit anderem Material, um diese Lebensform zu erschaffen! Und diese Kreatur war wirklich sehr gefährlich. Wo sich die Borg nur sehr langsam bewegen konnten – meine beste Chance in den Kämpfen – war diese Kreatur so schnell. Sie rannte und sprang herum, und meine Waffe konnte sie noch nicht einmal ankratzen.
Nun, dieser Kampf entwickelte sich schlecht für mich. Schon mit mehreren blutenden Wunden hatte ich noch immer keine Idee, wie ich diese schreckliche Kreatur besiegen konnte…



Am Ende obsiegte ich nur mit Glück. Ich war nicht in der Lage diese mächtige Kreatur niederzuschießen, aber schließlich konnte ich sie in ein Energiefeld locken, das von Zeit zu Zeit an einer bestimmten Stelle auftauchte. Dies verursachte beträchtlichen Schaden an dem Wesen, aber als es auf dem Boden lag mußte ich erkennen, daß es sich bereits wieder zu regenerieren begann!
Es gab nur einen Weg diese Kreatur endgültig zu zerstören. Ich hatte ein Messer in meinem Stiefel, und ich benützte es. Ich benützte es, um den menschlichen Teil der Brust zu öffnen, während sich dieses Ding erholte. Und wie ich erwartete, an Stelle eines Herzens fand ich dort drinnen eine Energiezelle vor. Ich riß sie heraus – und dies bedeutete den endgültigen Tod der grausigen Kreatur.

Nach einem tiefen Atemzug bemerkte ich eine neue Tür, zuvor blockiert, doch nun geöffnet. Dies war die finale Einladung für mich den Leiter dieses Projektes zu treffen, das Wesen hinter der Stimme, die ich mehrmals vernommen hatte!
Fest entschlossen betrat ich den neuen Raum…

Nun, vielleicht hätte es nach allem eine Überraschung sein sollen, aber irgendwie war es keine. Der Mann und Anführer hinter der Verschwörung – es war wirklich Admiral Kerk! Und er begrüßte mich nun, beinahe wie in vergangenen Tagen, wie ein väterlicher Freund und Mentor…

Viele Grüße,

Lara for ever

6

Monday, February 22nd 2016, 7:13pm

Schön euch wiederzusehen, Lara! Und bevor ihr irgend etwas sagt, laßt mich zuerst sprechen, so daß ihr alles verstehen werdet. Es tut mir leid um all die Schwierigkeiten, die wir für euch verursacht haben, aber es gab keine andere Wahl. Diese Schritte waren nötig, wir mußten euch durch diese Tests senden, um ganz sicher zu sein, daß ihr die richtige für unser Projekt seid. Und ich lag nicht falsch, wie ich hoffte steht ihr nun vor mir.
So lagen auch die Antics richtig. Sie suchten eine so lange Zeit nach dem Auserwählten, genau wie ich gesucht habe. Und ich wußte immer, daß meine Suche irgendwann ein Ende finden würde. Wir alle suchten am Ende nach ein und der selben Person – nach euch! Und die Antics lagen richtig, denn ihr seid in der Tat etwas ganz besonderes. Aber nicht auf die Weise, wie sie euch glauben machen wollten, sogar besser. Und vor allen Dingen sehr viel mächtiger!
Dies ist eure wahre Chance, Lara, hier könnt ihr den wahren Grund eurer Existenz finden! Tretet meinem Projekt nun bei, werdet ein Teil davon, und zusammen können wir eine unsterbliche Armee von diesen genetisch erschaffenen Wesen kreieren, um schließlich das ganze Universum zu beherrschen. Dies ist kein Traum oder eine Illusion, ihr habt die Macht dieses Prototypen gesehen! Und das ist nur erst der Anfang, zusammen können wir den Prozeß fortsetzen und die perfekte Kreatur erschaffen. Eure DNA ist der Code dafür, und mit jenen Artefakten der Antics können wir die Experimente vollenden. Nur noch ein weiterer Schritt, und wir werden endlich erfolgreich sein!
Dies ist die Chance, welche ich euch nun biete, Lara! Akzeptiert sie, verbündet euch mit mir, und zusammen werden wir in Kürze das gesamte Universum regieren…


Eine Frage zuerst, bevor ich antworte. Seid ihr wirklich der einzige Führer hier, oder ist unsere Regierung auch mit involviert, wie ich glaubte?

Nun, unsere Regierung ist nicht beteiligt, tatsächlich wissen sie nicht das geringste über dieses Projekt. Diese dummen Bürokraten folgen nur ihren eigenen kleinen Interessen und Sorgen, und am Ende werden sie die Bedingungen akzeptieren müssen wie sie sind. Vergeßt daher um jene, sie werden nicht länger eine Gefahr für euch bedeuten, nachdem ich mit ihnen argumentierte, euch nicht länger zu verfolgen. Der Fall „Lara“ ist für sie geschlossen!

Gute Neuigkeiten, danke. Aber ich fürchte, daß ich keine guten Neuigkeiten für euch habe, denn ich muß euch einmal mehr enttäuschen. Seht ihr, es gibt da eine feste Regel in meinem Leben, ohne jegliche Ausnahmen, und das ist eine Sache, wo ich sie anwenden muß. Ich ermesse die Gefahr durch dieses Projekt, und es fortzusetzen würde wirklich bedeuten, das
ganze Universum mit einer niemals zuvor gekannten Gefahr zu bedrohen. Ich kann das nicht
zulassen, und ich kann einem so schrecklichen Projekt wie diesem nicht beitreten.
Aber ich denke auch, ihr kanntet meine Antwort schon vorher, ihr wußtet immer um sie. Tatsächlich kennen wir uns beide seit einer so langen Zeit, aber nun glaube ich wirklich, daß ich euch in Wirklichkeit niemals gekannt habe. Ich unterschätzte eure Sehnsucht nach Macht, und nun habe ich keine Wahl als euch zu töten und alles zu zerstören, was ihr geschaffen habt. Und das ist meine letzte antwort für euch…

Traurig, sehr traurig, aber ihr habt recht. Ich wußte, diese Antwort würde kommen, aber zumindest mußte ich euch diese große Chance bieten. Ich hoffte, daß ihr es wirklich alles überdenken würdet, aber die Auserwählte der Antics hat sich für den falschen Weg entschieden.
Okay, macht nichts! Wie ich zuvor sagte, auf die eine oder andere Weise. Wir brauchen weitere Proben eurer DNA, um das Projekt abzuschließen, und ihr werdet sie uns liefern – selbst, wenn wir euch dazu zwingen oder euch töten müssen. Es ist eure Entscheidung.
Natürlich glaubt ihr nicht wirklich, daß ihr hier in irgendeiner Weise erfolgreich sein könnt? Diese Raumstation ist vor allen Attacken völlig sicher, wir haben ein sehr mächtiges Sicherheitssystem. Und es ist nun aktiviert, daher keine Chance für euch zu entkommen. Und natürlich sind auch die Borg da, Hunderte und Tausende von ihnen, die auf meine Befehle warten.
Also, was wollt ihr nun tun? Mich erschießen? Keine Chance, eure Waffe wurde durch unser Sicherheitssystem ebenfalls deaktiviert. Ihr seid nun ganz alleine und verletzbar, ihr seid uns ausgeliefert. Und ihr könnt nichts dagegen tun…”


Es sieht so aus, aber die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. So würde ich denken, daß ihr mich dieses mal unterschätzt habt. Habt ihr wirklich geglaubt, daß ich einfach hierher kommen würde, um diese Todesfalle wissend, um mich in mein Schicksal zu ergeben?
Tatsache ist, daß ihr hier mit Kräften hantiert, welche ihr nicht wirklich versteht, Mächte, die mehr Geheimnisse bergen, als ihr es euch jemals vorzustellen vermögt. Aber mit einer Sache liegt ihr richtig – ich bin die Auserwählte, und ich weiß es. Mittlerweile lernte ich meine speziellen Kräfte zu akzeptieren und nutzen, und nun werde ich sie einsetzen, kombiniert mit der Technik, die ihr erschaffen habt, um euer Projekt zu zerstören. Auch wenn ihr es nicht glaubt, ich habe die Macht euch zu vernichten…

Ihr habt recht, ich glaube es nicht. Möglicherweise habt ihr spezielle Kräfte, aber diese werden niemals genug sein, um diese mächtige Station zu bedrohen. Meine Borgs werden hier nun in Kürze eintreffen, und ich empfehle, daß ihr keinen Widerstand leisten solltet, oder ihr werdet augenblicklich sterben. Ergebt euch eurem Schicksal und akzeptiert eure Niederlage, Lara!

So habt ihr nun etwas wichtiges zu lernen. Eure Borgs werden zu spät kommen und euch nicht länger helfen. Tatsächlich werden sie überhaupt nicht kommen! Es ist nun an euch alleine zu sein, denn ihr habt mich vollkommen unterschätzt. Aber in Ordnung, ich werde es euch erklären, so daß ihr es schließlich versteht! Ihr habt in euren Experimenten einige mächtige Elemente kombiniert. Die DNA der Antics, unsere technischen Errungenschaften, und auch meine DNA. Zuerst erschuft ihr die Borgs, und nun den Prototyp, wie eine Art Spiegel von mir.
Nun, ein fataler Fehler! Seht ihr, ich habe schon lange nach einem Weg gesucht, um all dies zu zerstören, und als ich diesen letzten Prototyp zerstörte war ich schließlich erfolgreich. Es scheint, daß ihr wirklich nicht wißt, was ihr da erschaffen habt, aber ich verstand es, nachdem ich diese Kreatur getötet und ihr Herz genommen hatte – die Energiezelle! Aber das ist nicht nur eine Energiezelle für eine spezielle Kreatur, es ist das Herz, in dem alle benützten Elemente zusammenkommen – eine halb organische und halb technische Apparatur, sogar mit mehr Macht als eure Wissenschaftler wußten.
Also, sie waren nicht in der Lage die wahre Macht dieser Zelle zu nutzen, aber ich bin es. Ich kann diese Apparatur mit meinen eigenen Kräften verbinden – und das ist es, was ihr wirklich von mir wolltet. Das ist es, was ihr zur selben Zeit hofftet und fürchtetet – ihr suchtet nach einem Weg mich unter Kontrolle zu halten, bevor ich zu mächtig und gefährlich würde. Aber ihr habt versagt, ich bin zu mächtig und gefährlich für euch, und nun werdet ihr den Preis für all eure Verbrechen bezahlen!
Das Ende eurer Tage ist gekommen…
Viele Grüße,

Lara for ever

7

Monday, February 22nd 2016, 7:13pm

Dies war das Ende unserer Unterhaltung. Admiral Kerk war wirklich schockiert und konnte sich für einige Momente nicht rühren, und natürlich nützte ich diesen Vorteil. Und so holte ich die Energiezelle des Prototyps aus meiner Tasche hervor, während ich sie mit beiden Händen umfaßt hielt. Ich schloß meine Augen und benützte schließlich die Kräfte, welche ich in mir trug – bis zu diesem Tage schlafend, aber verfügbar, wie ich bereits seit längerer Zeit fühlen konnte. Ich kann schwören, daß ich sie niemals zuvor angewandt habe, aber dies war der entscheidende Moment sie zu erwecken.
Plötzlich begannen meine Hände zu glühen, und auch mein gesamter Körper, nur ein paar Sekunden später. Im nächsten Momentpassierte etwas wirklich seltsames, als mein Körper seine feste Konsistenz verlor, wenigstens für einige Augenblicke. Und genauso die Energiezelle in meinen Händen, sie war nunmehr transparent. Und dann löste sie sich gänzlich auf.
Mit meinen Fähigkeiten erschuf ich neue Energie, und ich ließ sie fließen. Energieblitze verließen meinen Körper, welche die Instrumente und Computer ringsum trafen, und die auch alle Borg an Bord der gesamten Raumstation deaktivierten. In der Zwischenzeit stand Admiral Kerk nur in der Nähe, unfähig in irgendeiner Weise zu reagieren. Er starrte mich nur mit großen Augen und weit offenem Mund an.
Meine Energieblitze vollbrachten, wozu sie bestimmt waren. Eine Computerstimme hallte plötzlich durch die Station, und ich stoppte den Energiefluß augenblicklich…

Achtung, Warnung! Die Selbstzerstörung der Station wurde aktiviert und kann nicht mehr deaktiviert werden. Die Station wird in zwei Minuten explodieren, der Countdown wurde nun gestartet! Es wird keine weitere Warnung geben, die Evakuierung der Station muß sofort beginnen!

Es war Zeit die Station nun zu verlassen, so schnell ich nur konnte. Keine Zeit übrig für ein weiteres Wort, ich schaute nur noch für einen letzten Moment auf meinen alten Mentor. Er war besiegt und versuchte nicht mehr zu entkommen. Er setzte sich nur auf den Boden, wo er die Augen schloß und das Haupt senkte. Und so wandte ich mich schließlich ab und rannte davon…

Ich mußte einen langen Weg zurück zum Shuttlehangar rennen, neben der Halle, wo ich die Station zuerst erreicht hatte. Ich konnte auch teilweise ein Hoover-Bord benutzen. Am Ende erreichte ich den Hangar gerade noch rechtzeitig…



Ich konnte die Raumstation mit einem der Shuttles verlassen. Dann explodierte die gesamte Konstruktion, in einem gigantischen Ball aus Feuer. Danach traf eine gewaltige Schockwelle mein Shuttle, aber es nahm keinen Schaden…



Ich war erfolgreich! Am Ende war die große Gefahr für unser Universum gebannt, und meine Mission erfüllt. So machte ich mich auf den Weg zurück zum Mars, zum Heimatplaneten der Antics, um ihnen meinen endgültigen Bericht zukommen zu lassen. Und drei der DNA-Kristalle, die mächtigen Artefakte, nach denen ich gesucht hatte.
Wie auch immer, das Abenteuer war noch immer nicht zu Ende. Eines der mächtigen Artefakte fehlte weiterhin, und ich hatte keine Idee, wo es zu finden sein könnte. Aber vielleicht konnten mir die Antics weitere Antworten geben, zumindest hoffte ich das…

Nun, dies war das Ende des “Eiszeit” Abenteuers. Das Universum war wieder sicher, zumindest für den Moment. So lange eines der Artefakte noch fehlte konnte wieder jemand versucht werden. Aber ich würde versuchen es um jeden Preis zu verhindern…
Also, das war meine Geschichte für dieses mal. Es gibt ein letztes Kapitel von diesem speziellen Science Fiktion Abenteuer, und ich werde es daß nächste mal erzählen. Ich hoffe, ihr seid dann wieder bei mir, um schließlich zu erfahren, wie alles endete.
Bis bald…

Ende Episode 25
Viele Grüße,

Lara for ever

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