Sie sind nicht angemeldet.

1

Sonntag, 4. Juli 2010, 17:36

Episode 76 - Die Schneekönigin, Part 1



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Silent Night" von Joker



Lara's Adventure Tagebuch, Part 76

Es ist getan, ich bin durch das Sternentor gereist. Es war nur eine Sache von Sekunden, kaum, daß ich etwas gemerkt habe. Ganz anders als meine Zeitreisen auf der Erde, durch Licht, Formen und Farben. Es ist schon eine mehr als beeindruckende Technik meiner Freunde, der Antics, jener außerirdischen Rasse, die mich damals vor dem verbrecherischen System meiner Heimatwelt gerettet haben, und denen ich so viel verdanke. Dabei muß ich auch wieder an meinen Freund Gontu denken, den ich irgendwann einmal wiederzusehen hoffe, und an den ich öfter denke...

Auf jeden Fall stehe ich nunmehr auf dieser unbekannten Welt aus Eis und Schnee, genannt Gondir, auf der ich nach der Schneekönigin suchen muß. Ich weiß weder, wer oder was sie ist, noch welche Rasse hier lebt, aber das werde ich früh genug herausfinden. Was ich habe sind meine Rückreisekoordinaten, so daß ich wieder nach Hause kommen kann, wenn diese Aufgabe beendet ist...

Dann mache ich mich nunmehr auf den Weg, ohne zu wissen wohin, da ich mich hier nicht auskenne. Aber ich gehe einfach mal los, meinem Instinkt vertrauend, auf der Suche nach der geheimnisvollen Schneekönigin...


Level 1: Silent Night

Es ist kalt, wirklich sehr kalt hier. Ich bin froh, daß ich meine Winterausrüstung eingepackt habe, ansonsten hätte ich nun ein Problem. Aber so bin ich gegen die Kälte hier gut geschützt...



Es ist eine einsame Landschaft, ohne jegliches Leben, außer pflanzlichem, zumindest bisher. Und so laufe ich immer weiter drauflos, nachdem ich mir eine Richtung ausgewählt habe, hoffend, daß sie mich an irgendein Ziel bringt...



Eine künstlich angelegte Straße. Das gibt Hoffnung, ein erstes Zeichen einer Zivilisation. Ich folge natürlich erst mal der Straße...



Tja, die Straße ist zu Ende, und ich stehe wieder in der "Pampa". Zumindest gibt es hier erst mal nur eine Möglichkeit weiterzukommen, also diesen Schneepfad entlang. Hoffentlich nicht in eine Sackgasse...



Ein tiefer Talkessel, da bleibt mir nichts anderes übrig als zu versuchen ihn zu umrunden. Wie es scheint gibt es auf der linken Seite einen Pfad...



Die Landschaft hier ist ebenso schön wie unheimlich. Unheimlich, weil eben völlig verlassen. Auch Tiergeräusche fehlen bisher völlig...



Das letzte Stück muß ich mich an der Felswand entlang hangeln. Der Pfad selbst war durch eine Lawine blockiert...



Geschafft, ich stehe auf der anderen Seite des Talkessels und kann meinen weg durch diese Landschaft aus eins und Schnee fortsetzen...



Hm, nichts als Schnee und Bäume, so weit das Auge reicht. Ich hoffe, daß ich mich hier nicht hoffnungslos verirre...





Immer weiter und weiter. Irgendwo muß dieses Tal doch mal enden, irgendwo muß ich einfach irgend etwas finden...



Ein neues Zeichen der Hoffnung! Ich denke, ich habe einen Höhleneingang entdeckt, aber ich muß ihn erst einmal freimachen. Vielleicht kann ich durch diese Höhle weiterkommen, die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt...



Und schon ist der Weg wieder blockiert. Ich muß eine andere Möglichkeit finden, um hier weiterzukommen. Das ist alles andere als einfach...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (23. Februar 2016, 13:29)


2

Dienstag, 23. Februar 2016, 12:34

Nun habe ich einen neuen Abschnitt der Höhle gefunden - und allmählich nimmt sie wirklich riesige Ausmaße an. Außerdem sehe ich erste Anzeichen, daß meine körperlichen Fähigkeiten wieder mal gefragt sein dürften...



Und in der Tat, klettern, hangeln, springen - mit einfach durch die Höhle spazieren ist es nichts. Wäre ja auch wohl zu einfach gewesen für eine Lara Croft. Aber gut, ich muß ja auch in Übung bleiben...



Immer weiter voran...



Und ein letzter Sprung in eine neue Höhle hinein, wo ich wieder sicheren Boden unter meinen Füßen habe...



Dieser Sprung- und Hangelpart liegt hinter mir, mal sehen, was diese große Höhle noch alles für mich bereithalten wird...



Und schon geht's weiter, hangeln, während der Boden sehr tief unter mir liegt. Also alles, nur nicht loslassen...



Ich krieche dem Ausgang entgegen, zumindest hoffe ich das...



In der Tat, ich habe die Höhle hinter mir gelassen. Und nach kurzem Fußmarsch habe ich etwas entdeckt, eine kleine Brücke über einen Bach. Das ist wiederum hoffnungsvoll, ein zweites Zeichen von Zivilisation...



Ich stehe an einem zugefrorenen See. Offenbar ist es eine Anlegestelle für Boote - falls Eis und Schnee auf dieser Welt jemals schmelzen. Oder es ist nur ein Relikt der Vergangenheit, was ich nicht hoffe, lebende Bewohner wären mir sehr viel lieber. Auf jeden Fall folge ich weiter diesem Weg...



Nun denn, ich habe es geschafft. Nicht, daß ich die Schneekönigin schon gefunden hätte, das glaube ich nicht. Aber ein Dorf, und wie es scheint bewohnt. Lichter und Lampen strahlen mir entgegen, und das Dorf zeigt keine Anzeichen von Verfall, also muß es hier auch noch Bewohner geben.
Nun, ich bin gespannt, wen oder was ich hier finden werde. Meine Waffen lasse ich erst einmal weggesteckt, vielleicht geht es ja mit Diplomatie. Ich will mir keine Feinde schaffen solange nicht nötig...



Und das war ein Schock! Auf den ersten Blick glaubte ich hier tatsächlich Natla liegen zu sehen, meine verstorbene Erzfeindin von der Erde! Fast instinktiv folgte schon der Griff zu meinen Waffen, aber ich habe sie stecken lassen.
Nein, das ist nicht Natla. Es ist nur eine schlafende Frau, die ihr allerdings wirklich ähnlich sieht. Erst auf den zweiten Bick erkennt man, daß es sich nicht um Natla handelt, und ich atme erleichtert durch...



Puh, was für ein Augenblick des Schreckens! Aber gut, das habe ich weggesteckt, und ich lasse diese Frau lieber schlafen. vielleicht finde ich einen anderen Bewohner, der mit einige Fragen beantworten kann...

Und ich habe einen gefunden. Wirklich interessant, es sind Menschen wie auf der Erde, mit einer ähnlichen Kultur. Und sogar ähnlichen Bräuchen, denn sie bereiten hier gerade so etwas wie unser Weihnachtsfest vor.
Auf jeden Fall werde ich diesen Bewohner, der zum Glück in keinster Weise negativ auf mich reagiert, mal ansprechen...



Und es war ein interessantes Gespräch. Ich habe ihm erzählt, wer ich bin und wonach ich suche, während er mir die Geschichte dieser Welt wiedergab, in kurzen Worten. Die Bewohner leben in einfachen Verhältnissen, technisch rückständig gegenüber der Erde. Sie kennen das Sternentor, wissen aber nichts damit anzufangen.
Eines Tages kamen Wesen durch dieses Portal, seltsame Wesen, zwar in menschlicher Form, aber mit Flügeln auf dem Rücken. Und sie waren machtvoll, sowohl technisch, als auch durch magische Fertigkeiten. Binnen kurzer Zeit versklavten sie dann Gondir, und seither dienen die Bewohner diesen fremden Wesen, bis heute...



Eine traurige Geschichte. Ich habe den Menschen hier meine Hilfe versprochen. Und ich werde alles versuchen sie von ihrem Joch zu befreien. Die Schneekönigin ist also böse, wie befürchtet. Ich muß sie bekämpfen und ihrer Herrschaft über diese Welt ein Ende bereiten. Und gleichzeitig meine eigenen Informationen finden, die mich weiterbringen auf der Suche nach dem Schildmeister...

Nun ja, es ist keine Überraschung. Wenn sich der Schildmeister an die Schneekönigin wendet, dann muß sie ja ebenso dunkel sein wie er selbst, die beiden stehen offenbar in einem Bündnis zueinander. Der Bewohner hier hat mir den Weg beschrieben, der mich zur Festung der Schneekönigin führt, und er stellt mir sogar noch ein Schneemobil zur Verfügung. Heute übernachte ich noch im Dorf, morgen dann werde ich frisch gestärkt meine weitere Reise zur Schneekönigin antreten...

Nur eines ist seltsam. Von dem Schildmeister weiß ich, daß es sich um einen Dämon handelt, um eine dunkle Seele der Hölle. Doch die Beschreibung auf die Rasse der fremden Wesen, denen die Schneekönigin vorsteht, paßt hier nicht ins Bild. Bei den beschriebenen Wesen in menschlicher Form, anmutig und schön, und mit Flügeln auf dem Rücken, da würde ich viel eher an himmlische Wesen denken, und niemals an etwas Böses. Ich kann es stets nur wiederholen, irgend etwas an dieser gesamten Geschichte ist hier faul, sogar oberfaul. Aber ich werde dieses Geheimnis noch lüften, früher oder später. Und auch die Rolle meiner eigenen Mutter in diesem "Spiel"...

Doch nun folge ich erst einmal einer Einladung zum Abendessen. Und dann werde ich lange und gute schlafen in diesem Dorf...

Ende Episode 76
Viele Grüße,

Lara for ever

Thema bewerten