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Freitag, 2. Juli 2010, 18:38

Episode 74 - Neue Erkenntnisse



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Underworld Unfinished Business 4 - Taking Care of Business" von Richard Lawther, Titak, trix und Bojrkraider



Lara's Adventure Tagebuch, Part 74



Ich bin immer noch in der Fabrik unterwegs. In der Fabrik der Dämonen in der Unterwelt, bereit, meine neue Aufgabe zu beginnen, die mir anvertraut worden ist. Denn soll unsere Mission in der Unterwelt weitergehen, dann muß ich sie nun erst einmal wieder verlassen, um den Schildmeister zu jagen, einen mächtigen Verbündeten des dunklen Feindes, der immer noch seine Identität vor uns verbirgt...

Wie das vonstatten gehen soll, ich weiß es nicht. Es hat so lange gedauert die Unterwelt überhaupt betreten zu können, und es war ein so weiter Weg bis hierher. Wie könnte ich also hoffen, die Unterwelt mal eben schnell wieder zu verlassen, und genauso schnell wieder zurückzukehren, wenn der Auftrag erfüllt ist?

Ich verstehe es nicht. Ganz und gar nicht, doch ich habe diesen Auftrag und höre auf die Worte von Demon Smalls, meinem kleinen Begleiter. Und auf die Worte des großen Registrators, der mir so sehr geholfen hat, was die Mission betrifft, aber auch meine persönlichen Belange. Daher suche ich den Teil der Fabrik auf, der mir angeraten wurde, und ich warte auf weitere Informationen...



Und Demon Smalls meldet sich, in meinem Kopf. Er spricht wieder zu mir, und es folgen weitere Erklärungen...


Hört mich nun an, Lara, da ihr euer Ziel beinahe erreicht habt, und verharrt einen kleinen Augenblick. Die Frage in eurem Kopf, ich kenne sie natürlich genau. Und ich will sie euch nun beantworten.
Ja, es ist möglich die Unterwelt auch auf schnellem Wege zu erreichen und verlassen, genau dort, wohin ich euch nun führe. Doch, da ich auch um euer Gespräch mit dem Registrator weiß, kreidet dies nicht auch eurer Mutter an, diese Bürde ist wahrlich schwer genug. Es war unsere Absicht euch den langen Weg gehen zu lassen, denn nur so konntet ihr Schritt für Schritt und Ebene für Ebene vorgehen. Nur so konntet ihr die Ebenen nach und nach befreien und reinigen, wie euch das nun gelungen ist.
Ja, wir haben eure Hilfe dafür gebraucht, anderenfalls wäre es uns nie gelungen uns vom Einfluß des Feindes in unseren Ebenen zu befreien. Nunmehr bleibt nur noch die Dimension der dunklen Seelen selbst, und am Ende der wahre Feind, dem es noch immer gelingt sich vor uns zu verstecken.
Aber er hat nun eine Niederlage erlitten, sein Einfluß über unsere ebenen ist dahin, und wir übernehmen wieder selbst die Kontrolle. Dort wo es noch böse Nester gibt räuchern wir sie nun selbst aus, und wir sind für eure Hilfe endlos dankbar. Deshalb war dieses abkommen so geschlossen, und das letzte Ziel muß nun die Vernichtung der dunklen Seelen sein. Damit sie nie wieder Einfluß bei uns gewinnen und ihren Feldzug erneut beginnen können. Dafür müssen wir nun Sorge tragen, denn ansonsten kann der Feind erneut rüsten und alles von vorne beginnen...


Das verstehe ich, mein Freund. Und ich bin deswegen nicht böse, hätte ich mit allem Wissen selbst wählen müssen, ich wäre genau den selben Weg gegangen. Doch nun geht es zum nächsten Schritt, nun muß ich die Unterwelt also für einige Zeit wieder verlassen. Sagt mir also, wie kann mir das gelingen?

Einfach ausgedrückt, durch ein Sternentor. Und ich weiß, ihr kennt solche Tore bereits, als ihr vor langer Zeit mit der Rasse der Antics zu tun hattet, und als ihr selbst eines ihrer Sternentore benutzt habt. Denn sie sind die Erbauer dieser Tore, und diese finden sich über die ganze Galaxis verteilt...

Das überrascht mich nun wirklich. Ja, ich erinnere mich, aber wie kann es sein, daß diese Rasse von Lichtwesen ein Tor in der Unterwelt gebaut haben? Wie soll das nun wieder in die Gesetze der Götter passen, die einstmals selbst Himmel und Hölle so rigoros voneinander getrennt haben?

Ihr habt recht, das kann nicht sein, und wir verfügen über lein solches Sternentor. Dennoch kann ich euch den Weg zu einem weisen, an einem Ort, wo sich die Dimensionen schneiden, unsere und eure Dimension, wie das letztlich auch mit vielen anderen der Fall ist. Das mag schwer verständlich sein, aber es ist die Wahrheit. Denn die Fabrik, in der ihr nun steht, sie beinhaltet mehr, viel mehr, als euer Auge erkennen kann. Ihr habt hier zwar viel bewegt, und dennoch bleib euch die eigentliche Wahrheit verborgen...

Nun, das wundert mich nicht, bleibt mir doch so ziemlich alles verborgen, was die tatsächliche Wahrheit der Dinge betrifft. Aber ich kann damit leben, es sei denn, ihr wärt bereit mir weitere Erklärungen zu geben...

Was die Fabrik anbelangt, so bin ich es, bei allem anderen vermag ich euch nicht zu helfen. Doch wisset denn, diese Fabrik ist ungleich größer als ihr es euch tatsächlich vorstellen könnt. Ihr habt einen winzigen Teil gesehen, während diese Fabrik tatsächlich Verbindung zu den Welten der Sterblichen hält. Laßt es mich so beschreiben, daß ein Teil der Fabrik hier existiert, die restlichen Teile aber ragen in viele andere Welten hinein, wie auch die Erde. Die Sterblichen wissen nichts davon, da wir ihnen dort als Menschen begegnen, um so Handel zu treiben und Materialien zu tauschen. es sind Geschäfte, nichts weiter, und wir haben diese Erlaubnis der Himmelswesen, solange unser Tun verborgen bleibt und wir keinerlei Einfluß nehmen auf die Welten, die wir besuchen.
Der Feind konnte diese Übergänge noch nicht nutzen, doch später hätten sie ihm als Invasionstore dienen können, ein Grund mehr, daß es niemals dazu kommen darf. Doch ihr könnt diesen Übergang zur Erde jetzt nutzen, euch steht dieses Tor offen. Und auf der anderen Seite, im Fabrikgelände auf der Erde, steht irgendwo das Sternentor, geheim und geschützt vom Militär, das ihr finden und nützen müßt. Mit seiner Hilfe könnt ihr zum Schildmeister gelangen, selbst wenn er sich am anderen Ende des Universums aufhalten sollte. Das ist der Weg, den ihr nun gehen müßt...


Schön und gut, aber was nützt mir ein Sternentor, wenn ich keine Koordinaten habe, wo sich der Schildmeister aufhält? Wie kann ich herausbekommen, wohin ich reisen muß, wie finde ich seine Spur?

Daran habe ich gearbeitet und versucht, selbst eine Spur zu entdecken. Der Feind hat gut gearbeitet und versucht alle Spuren zu beseitigen, doch er war nicht gut genug. Denn ich habe tatsächlich eine Spur entdecken können...

Dann berichtet mir davon!
Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (23. Februar 2016, 12:26)


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Dienstag, 23. Februar 2016, 12:26

Im irdischen Teil unserer Fabrik gab es vor einiger Zeit Unregelmäßigkeiten. Natürlich versuchen unsere getarnten Dämonen vor Ort immer dafür zu sorgen, daß alle Abläufe regelmäßig und reibungslos funktionieren. Aber dann meldeten sie eine fremde Präsenz in der geheimen Fabrik, und wenig später, ohne eine Ursache feststellen zu können, wurde bekannt, daß es jemandem gelungen ist das geheime Sternentor zu aktivieren, das, was den Menschen bisher nicht gelungen ist. Die Dämonen indessen halten sich vom Sternentor fern, und somit war klar, was geschehen ist.
Irgendwie ist es dem Schildmeister gelungen die Barriere der Dimensionen zu durchbrechen, das, was dem reinen Bösen eigentlich verwehrt bleiben sollte. so funktionierte jedenfalls unsere künstlich erschaffene Barriere. Der Feind ist in den menschlichen Teil der Fabrik eingedrungen und durch das Sternentor entkommen, bevor wir irgend etwas dagegen tun konnten. Wir wissen nicht wohin, denn natürlich hat er das Sternentor so programmiert, daß die Daten nach seiner Abreise gelöscht wurden.
Deshalb müßt ihr dorthin gelangen, zum Sternentor, und dort mit eurer Nachforschung beginnen. Die Dämonen sind nicht gut darin und müssen außerdem unauffällig bleiben, daher seid ihr nun in dieser Pflicht. Doch ich muß euch warnen, der Bereich ist gut bewacht. Die menschlichen Soldaten werden auf jeden Eindringling schießen, und ihr könnt euch daher wohl nur mit Gewalt Zutritt verschaffen...


Das überrascht mich nicht, egal um welches Land es sich dabei handelt. Jede Regierung würde so einen Fund vor der Welt zu bergen und allein zu erforschen suchen, und man würde dabei jede nötige Maßnahme treffen, um andere fernzuhalten. Das macht meine Aufgabe nicht leichter, aber gut, das bin ich gewöhnt. Wer mit Dämonen umzugehen weiß, der kann auch mit menschlichen Soldaten fertig werden. Ich habe während meiner irdischen Expeditionen oft genug gegen menschliche Feinde kämpfen müssen, und das werde ich nun wieder tun...

Wir vertrauen darauf, daß ihr einen Weg findet, um zum Sternentor zu gelangen. Das mag menschliches Leben kosten, doch es steht so viel mehr auf dem Spiel. Denn wenn wir den Schildmeister nicht finden und vernichten, dann kann der Feind am Ende doch noch Erfolg haben, die Unterwelt erneut attackieren und am Ende alles Leben unterwerfen. wenn wir ihn nicht vernichten, den eigentlichen unbekannten Gegner, dann bezahlen wir am Ende mit dem Verlust unserer gesamten Existenz...



Das ist mir bewußt, Demon Smalls, und daher tu ich alles, was getan werden muß, selbst um den Preis eigentlich unschuldiger Leben, wenn mir keine Wahl bleibt. Ich bin wirklich zu allem bereit...

Gut, Lara, nichts anderes habe ich von euch erwartet. Die große Mission, auf der ihr euch befindet, wird weitergehen, so wie es euch bestimmt ist. nun müßt ihr die Unterwelt also wieder für eine Weile verlassen, um einen Feind durch eure eigene Galaxis zu jagen, so lange, bis er zur Strecke gebracht ist und der Schutzschild um die Festung der dunklen Seelen in der Dimension des Feindes endet. Erst dann kann unsere Hauptmission weitergehen, erst dann können wir und den Hauptgegnern zuwenden, die der Feind eingesetzt hat, um ihm den Rücken zu decken, und die auch für die Invasion der Unterwelt zuständig waren. und die es wieder sein werden, sollten sie nicht aufgehalten werden. Eine Weile können die Dämonen alleine standhalten, um die Unterwelt zu schützen, doch die Macht des Feindes ist groß. Unser Erfolg ist nur temporär, daher sucht und vernichtet den Schildmeister und kehrt zurück, damit wir unseren Weg zur Festung der dunklen Seelen fortsetzen...

Das werde ich, Demon Smalls, verlaßt euch darauf. Und ich werde mich beeilen, das ist ein Versprechen. Doch wo finde ich nun die Barriere, wo ist der Übergang in die Dimension der Sterblichen? Und wie kann ich hindurchgelangen?

Folgt diesem Gang noch ein kleines Stück nach rechts und seht dann eine kleine, unscheinbare Luke in der Wand. Öffnet diese und steigt hinein. Unmittelbar danach werdet ihr eine Schräge hinunterrutschen, eine lange Schräge. Und unten am Ende der Schräge angekommen seht ihr ein kleines Gitter. Und einen großen Raum dahinter. Betretet ihr diesen Raum, dann seid ihr zurück auf der Erde, im irdischen Teil der Fabrik...

Und das ist alles? Ich dachte, ich muß eine Barriere überwinden?

Nein, Lara, ihr werdet sie nicht einmal sehen oder spüren. Diese Barriere existiert nur für Dämonen, um wahrlich böse Wesen abzuwehren. Menschen betrifft sie nicht. Dafür geht die Schräge aber auch nur in eine Richtung, der umgekehrte Weg in unsere Dimension hinein ist nicht möglich...

Tja, und wie komme ich dann später wieder zurück?

Wir werden zu gegebener Zeit einen anderen Übergang für euch schaffen, einmalig, den niemand sonst durchqueren kann. Denn wenn ihr Erfolg habt werden wir es wissen, und dann holen wir euch zurück...

In Ordnung, dann ist wohl alles geklärt. Ich bin bereit diese Reise zu wagen, um das Sternentor zu finden und nach Spuren und Hinweisen zu suchen. Das heißt, wir müssen nun für eine Weile Abschied nehmen...

In der Tat, Lara. Machen wir es daher kurz und schmerzlos. Ich wünsche euch viel Glück, und hoffe euch bald wiederzusehen...

Danke, das ist auch meine Hoffnung. Ich werde den Schildmeister vernichten, und dann setzen wir unseren gemeinsamen Weg fort...




Mit diesen Worten endet unser Gespräch im Geiste und ich laufe weiter. Und nach wenigen Schritten sehe ich die Luke dann auch schon seitlich vor mir, die sich problemlos öffnen läßt. Ich kann auch die erwähnte Schräge schon erkennen.
Nun denn, das große Abenteuer geht weiter. Ich kehre für eine Weile in die Welt der Sterblichen zurück, auf der Suche nach dem Schildmeister des Feindes. Wir sehen uns wieder, auf der Erde...

Ende Episode 74
Viele Grüße,

Lara for ever

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