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Sonntag, 5. Oktober 2008, 23:00

Episode 10 - Das Kino der Verdammnis



Anmerkung: dieser Story Teil basiert auf dem Level “I know what you did…” von Clara & Hochgiftig



Lara’s Adventure Tagebuch, Part 10

Hallo, Freunde! Willkommen zurück zum Abenteuer, ich erzähle euch heute ein weiteres. Aber nun ja, es wird wiederum ein seltsames und ungewöhnliches sein. Aber ihr würdet euch nicht wundern, weil ihr mich mittlerweile sehr gut kennt, oder?
Deshalb, was meint ihr denn zu einem Kleid wie diesem für Lara Croft? Ihr seid solche Kleidung an mir nicht gewöhnt, aber ich kann es erklären. Tatsächlich bin ich kein großer Fan solcher „normaler“ weiblicher Bekleidung, und es gibt nur wenige feierliche Anlässe, bei denen ich so etwas trage. Zum Beispiel wenn ich ins Theater gehe. Manchmal gehe ich auch ins Kino, aber nun ja, kein Grund dort solche Kleidung zu tragen. Da tut es auch etwas einfacheres und bequemeres.

Das Kino! Nun sind wir am Punkt! Keine Jagd nach Schätzen oder Artefakten für dieses mal, und auch keine Erforschung von futuristischen oder Fantasy Welten. Es war ein schlichter Kinobesuch, um mich zu entspannen und erholen, nach einem meiner Abenteuer diesen Herbst. Aber irgendwie hätte ich es besser wissen sollen, irgendwie hätte ich auf das Schlimmste gefaßt sein müssen. Sogar mit dem einfachen Besuch des Kinos, um einen schönen abend zu haben.
Aber irgendwie war es tatsächlich nicht so, und ich war nicht vorbereitet. Ich war nicht auf eine der schrecklichsten Erfahrungen meines Lebens vorbereitet.

Tja, wie ich sagte, das war wieder ein ungewöhnliches Abenteuer, und auch eines voller Furcht. Wenn ihr euch niemals vorstellen konntet, daß Lara Croft Angst haben könnte, außer für einige Momente von Zeit zu Zeit, dann überdenkt es nun. Dieses mal gab es Angst. Eine Menge Angst, wie ich sie niemals zuvor in meinem Leben erfahren habe.
Laßt mich euch davon erzählen...


Es war ein kalter Herbstabend in unserem Anwesen, direkt nach meiner Heimkehr von einem weiteren kleinen Ägypten Ausflug – nun, ja, manchmal kehre ich immer noch dorthin zurück aufgrund weiterer Artefakte – als ich entschied, daß ich dringend ein wenig Rast und Erholung brauchte. Und während ich in der Zeitung blätterte fand ich die Seite mit dem Kinoprogramm.
Eine gute Idee, das war es, was ich sofort dachte, warum nach längerer Zeit nicht wieder mal ins Kino gehen? Das wäre eine perfekte Zeit um auszuspannen – aber welchen Film sollte ich wählen? Tja, was würdet ihr denken, was eine Lara Croft gern anschauen würde?

Also, ich entschied mich für einen Horrorfilm. Normale Abenteuer, Fantasy oder sogar Science Fiktion, nun, ich kenne all diese Elemente aus meinen eigenen wahren Missionen. Und so wollte ich lieber ein wenig erschreckt werden, wenn möglich.
Nun, das ist eben meine Art zu entspannen...

Meine Wahl fiel auf den Film „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“. Das schien so eine Art von Teenager Schlitzerfilm zu sein, aber okay, warum nicht? Es gab in diesem Moment nichts besseres zu finden, und so sollte es dieser Film sein.
Nachdem ich mich von Winston verabschiedet hatte verließ ich das Anwesen mit einem unserer Autos und fuhr in die Stadt, zu unserem größten Kino. Und so begann eine Nacht, eine sehr seltsame Nacht, die ich nie wieder vergessen sollte...


Level 1: The Movie Theatre

Nun, ich kann euch nichts vom Anfang dieses Kinoausflugs zeigen. Natürlich befand sich meine Kamera in meinem Gepäck, aber sie war zuerst nicht eingeschaltet. Wer würde je daran denken sie in einem Kino zu brauchen? Und außerdem hatte ich keinerlei Waffen bei mir.
Zuerst schienen alle Dinge ganz normal. Es befanden sich nicht viele Leute in diesem Film, nur ein paar außer mir. Aber nachdem der Film begann, nur wenige Minuten später, passierte etwas sehr seltsames. Ich schlief plötzlich ein, obwohl ich überhaupt nicht müde war. Ich konnte meine Augen nicht länger offenhalten, und gegen die Müdigkeit anzukämpfen erwies sich als vollkommen nutzlos. Ich schlief sehr schnell, und die übrigen Besucher mit mir...

Ich erwachte wieder fünf Stunden später, wie mir meine Uhr zeigte. Als ich mich umsah brauchte ich einige Sekunden mit dem Verstehen, wo ich mich befand und was geschehen war. Das Kino war mittlerweile leer, und der Film schon lange vorbei. Ich war alleine im Kino, und niemand schien das bemerkt zu haben...



Nachdem ich mich einige Momente lang wunderte entschied ich mich das Kino umgehend zu verlassen und wieder nach Hause zu fahren. Kein Bedarf hier noch länger zu verweilen. Die Korridore waren natürlich auch verlassen, und ich hoffte, daß ich überhaupt eine Möglichkeit finden würde das Kino zu verlassen...



Irgendwie war die totale Stille unheimlich, wie ich dachte...



Die Treppen hinunter zum Ausgang. Ein schönes Kino, würdet ihr nicht zustimmen?



Aber schließlich die böse Überraschung! Alle Türen waren blockiert, keine Möglichkeit das Kino diese Nacht noch zu verlassen! Auch konnte ich keines dieser Fenster zerschlagen, weil sie bruchsicher waren – großartig!
Eine lange und einsame Nacht schien ihren Anfang zu nehmen...



Nun, ich konnte nicht einfach herumsitzen und auf den nächsten Tag warten. Deshalb entschied ich dieses riesige Kino zu erkunden, und vielleicht würde ich sogar einen anderen Weg finden es zu verlassen. Und schließlich entdeckte ich tatsächlich etwas. Nein, keinen Fluchtweg, aber eine geheime Passage.
Ein geheimer Gang in einem Kino? Seltsam! Natürlich war meine Neugier geweckt, und ich folgte diesen dunklen Treppenstufen aufwärts...



Ich kam in eine große Bibliothek. Auch seltsam für mich, wozu wurde eine Bibliothek in einem Kino gebraucht? Aber nun denn, es gibt natürlich nichts, was unmöglich ist. Wenn irgend jemand das am besten weiß, dann ich...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (23. Februar 2016, 18:08)


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Sonntag, 5. Oktober 2008, 23:00

Ich mußte einige Rätsel mit Schaltern in dieser Bibliothek lösen, und auch in einer zeitlichen Herausforderung erfolgreich sein, um zuletzt einen versteckten Schlüssel zu bekommen. Und nun war ich mir sicher, daß dieses Kino ein Geheimnis birgt, deshalb mußte ich es lösen. Und dieser Schlüssel gab mir Zugang zu einer Garderobe, wo ich eine Schlüsselkarte fand...



Als ich die Garderobe verließ passierte es. Ich bemerkte einen Wächter eine Etage tiefer, und ich konnte sie davonrennen sehen, fast wie in Panik. Was ging hier vor sich? Meine Kamera konnte nicht näher an diese unheimliche Szene herankommen, aber als ich zusah war ich mir ganz sicher, daß die sich der Wächter nicht allein auf dieser Etage befand. Eine dunkle Silhouette folgte ihr, aber ich konnte nur eine mysteriöse Person in schwarzem Kapuzenmantel erkennen. Und beide Personen verschwanden hinter einer Tür – also, Zeit um etwas zu tun in dieser Sache. Trotz keinerlei Waffen ging ich eine Etage tiefer und folgte dem Wächter ohne Angst, denn es schien er brauchte Hilfe. Ich wollte ihn retten, egal wer oder was dieser schwarze Schatten auch gewesen sein mochte...



Es war zu spät. Der Wächter war ermordet worden, und der schwarze Schatten durch einen Ventilationsschacht entkommen, der nun blockiert war. Ich konnte hier nichts tun, außer wenigstens die Waffe des Wächters an mich zu nehmen.
Nun suchte ich einen Weg, um dem unheimlichen schwarzen Mann zu folgen, aber zunächst gab es andere Probleme. Um ein Relais zu bekommen, das Zugang zum Ventilationsschacht geben konnte, mußte ich eine Popcornmaschine zerstören. Aber an stelle von Popcorn tauchten eine Menge von tödlichen Käfern aus der Maschine auf...



Es gab nur noch eines, was ich nun tun konnte – um mein Leben rennen! Aber zum Glück fand ich einen Weg um die Käfer am Ende loszuwerden. Dann konnte ich dem seltsamen schwarzen Schatten wieder folgen...



...wenigstens einige Meter weit. Der Weg war wieder blockiert, aber ich fand einen Schlüssel, der mir Zugang zu einem anderen Raum ermöglichte. Ein riesiger Lagerraum, und es war wieder an der Zeit, um einige Rätsel zu lösen. Ich mußte zwei große Kisten auf ihre richtigen Positionen schieben, um am Ende an eine benötigte Batterie zu gelangen...



Ich fand die Stelle, wo ich die Batterie benutzen konnte. Und so konnte ich nunmehr die Toiletten betreten. Es gab noch immer keinerlei Antworten über das, was hier vor sich ging...



Nichts hier drinnen, wie es schien. Aber die absolute Stille zehrte wirklich an meinen Nerven, ich fühlte mich nicht sehr behaglich in diesem Kino. Ganz und gar nicht...



Und dann tauchte der schwarze Mann wieder auf! Ich versuchte auf ihn zu schießen, aber welch eine weitere böse Überraschung, die Waffe des Wächters funktionierte nicht mehr länger! Nun bekam ich wirklich Angst, und ich konnte nur davonrennen, so schnell wie möglich! Irgendwie war dieser verdammte Horrorfilm Wirklichkeit geworden, denn der schwarze Mann daraus war in diesem Kino! Irgendwie war er hier materialisiert, direkt vom Film in die Realität! Aber keine Zeit nun, um Antworten zu suchen, ich rannte nur um mein Leben. Und schließlich konnte ich entkommen, der Schatten folgte mir nicht mehr länger...



Nach einer Weile kehrte ich in die Toiletten zurück. Der schwarze Mann war verschwunden und tauchte nicht mehr auf. Aber er hatte etwas zurückgelassen, ein Zettel lag auf dem Boden. Natürlich las ich ihn, und das stand darauf geschrieben:

“Du bist in diesem Kino gefangen, und ich habe dich nun in meiner Hand. Du hast keine Chance zu entkommen, wenn ich dich nicht gehen lasse. Es gibt für dich nur einen Weg, um zu überleben, indem du mir gibst, was ich will. Finde für mich das goldene Medaillon, dann wirst du am Ende wieder frei sein. Aber ich warne dich, um das zu schaffen mußt du selbst Teil des Filmes werden. Wir werden uns dort wieder treffen, aber ich kenne dich dann nicht. Dein Leben wird dann immer in Gefahr sein, deshalb sei vorsichtig. Nur wenn du das Medaillon findest kannst du in die Realität zurückkehren, und nur wenn du es mir übergibst kannst du überleben. Dann kann ich am Ende in Frieden ruhen und werde für immer verschwinden – oder andere werden meinem Pfad der Verdammnis nach dir folgen...”

Nun, schön, nicht wahr? Ein Geist, ein wirklicher Geist, der direkt aus einem dummen Horrorfilm in unsere Realität gelangte! Ich war ratlos, wie das geschehen sein mochte, aber nun war ich ein Teil von all dem. Und ich hatte keine Chance als diesen Anweisungen zu folgen. Anderenfalls, das wußte ich, würde ich in diesem verdammten Kino mein Leben lassen.
So begann meine Suche nach dem Medaillon – mit einer weiteren zeitgesteuerten Herausforderung. Ich mußte hier eine höhere Ebene erreichen, um einen weiteren Schlüssel zu bekommen...



Schließlich bekam ich Zugang zum Projektionsraum. Ich wußte, was ich zu tun hatte, der Film mußte von Neuem beginnen – mit mir als einem Teil davon. Und so aktivierte ich ihn, um im nächsten Moment zu boden zu fallen. Ich verlor das Bewußtsein...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (24. Februar 2016, 10:53)


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Sonntag, 21. Februar 2016, 15:48

Level 2: The Movie

Tja, ich erwachte wieder an einem fremden Ort, und alles hatte sich verändert. Sogar mein Aussehen, wie ihr hier sehen könnt. Und ich war nicht mehr länger Lara Croft, mein Name war nun Julie. Ich spielte hier nicht nur eine Rolle, ich WAR tatsächlich diese Julie. Ich war mir der eigentlichen Realität in keiner Weise mehr bewußt, und nur meine Kamera bewahrte die dinge, welche nun geschahen. Und so kommen hier die weiteren Details dieser wirklich unheimlichen Geschichte...



Und das ist es, was ich über die Dinge, die im Film geschehen waren, wußte, bis zum Zeitpunkt meines Erwachens als Julie. Sie und drei ihrer Freunde hatten einen Mann durch einen Autounfall umgebracht, aber sie entschieden sich die Leiche beiseite zu schaffen, daß niemand diesen Mann je finden würde. Und die Teenager lebten mit ihrer Schuld, bis eine Nachricht auftauchte. Eine Nachricht auf einem Zettel, der in Julies Raum lag. In meinem Raum! Deshalb nahm ich ihn an mich und las ihn, und das war es, was ich auf dem Papier fand:



Welch ein Schock! Irgend jemand wußte bescheid über uns, jemand wußte tatsächlich, was wir getan hatten! Und dies war offensichtlich eine Warnung, so daß ich gleich reagieren mußte. Ich lief nach unten, um meine dort wartenden Freunde zu treffen und mit ihnen zu sprechen...



Nun, das Gespräch war kein angenehmes. Ich fühlte eine tiefe Angst in mir, obwohl die anderen den Vorfall herunterzuspielen versuchten. Aber irgendwie wußte ich es besser, irgendwie verstand ich diese Warnung. Irgend jemand war hinter uns her, wir alle befanden uns in großer Gefahr...



Meine Freunde wollten nicht auf mich hören. Deshalb verließ ich allein das Haus, weil ich das Mysterium lösen wollte. Unabhängig von meiner Angst und der Gefahr, aber herumsitzen und nichts zu tun würde überhaupt nicht helfen. Deshalb war das einzige, was ich tun konnte, die wahre Identität des Mannes herauszufinden, den wir umgebracht hatten...



Ich lief die Straßen des nächtlichen Fischerdorfes entlang. Aber ich kam nicht sehr weit, weil die Warnung so schnell ernst wurde...



Ein dunkler Wagen griff mich plötzlich an! Ich konnte nur davonlaufen, um mein Leben rennen! Aber es schien so, als hätte ich keine Chance dieser Todesfalle zu entrinnen...





War das schon das Ende meiner Suche?



Nein, war es nicht! Ich konnte im letzten Moment entkommen, indem ich mich auf das Dach eines Gebäudes rettete. Das Auto verschwand schließlich...



Für den Moment gerettet! Aber meine Gefühle waren richtig, jemand war hinter uns her, jemand versuchte uns zu töten! Meine Freunde glaubten es nicht einmal, deshalb lag es nun allein an mir. Ich mußte schneller als der Killer sein, um ihn zu besiegen, bevor er zuerst meine Freunde töten würde. Ein Wettlauf gegen die Zeit hatte begonnen...

Ich fand einen Schlüssel, der mir Zugang zu einem Gebäude des Dorfes gab. Das Haus war verlassen, es fanden sich nur Blutspuren darin! Meine Gefühle über all das wurden immer düsterer, weil es schien, daß der fremde ein wahnsinniges spiel mit uns trieb. Ein Spiel, in dem er erst alle anderen Bewohner hier getötet hatte, um nun mit uns seinen großen Spaß zu haben...





Wieder draußen in der kalten Nacht. Ich konnte die Präsenz des Fremden fühlen, ich wußte, er war nicht weit entfernt. Meine einzige Chance war es zu versuchen dieses ganze Mysterium zu lösen und etwas zu finden, um diesen wahnsinnigen Menschen zu besiegen. Irgend etwas...



Eine gefährlicher Fallenraum. Ich brauchte hier einen Gegenstand, deshalb mußte ich diese Fallen überwinden. Und schließlich fand ich einen Weg...



Bevor ich Zugang zu einem neuen Gebiet bekam kehrte ich nach Hause zurück. Ich wollte ein weiteres mal versuchen meine Freunde zu überzeugen – doch welch ein Schock, sie waren verschwunden! Keine spur von ihnen, überhaupt kein Lebenszeichen, außer mir selbst.
Mein Herz war kurz davor stillzustehen in diesem Moment, und ich kann die angst, die ich fühlte, nicht beschreiben. Die Zeit lief ab, ich mußte mich beeile...



Das neue Gebiet. Was würde ich hier nun finden? Konnte ich dieses Mysterium noch lösen und meine Freunde retten? Ich war mir nicht mehr sicher, ganz und gar nicht...



Ein schöner Anblick, denkt ihr nicht? Wenn es mir nur möglich gewesen wäre diese Szene zu genießen. Aber statt dessen wartete der Tod, und die Atmosphäre beinhaltete nur Horror und Angst...



Ein Schiff im Hafen. Ich hatte das Gefühl, daß ich etwas darauf finden konnte, aber momentan gab es keine Chance dorthin zu gelangen...



Ein weiteres Rätsel. Ein Schlüssel lag unter dieser Lore, aber wie konnte ich die flammen löschen? Aber ich konnte wieder einen Weg finden...

Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (22. Februar 2016, 11:41)


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Sonntag, 21. Februar 2016, 15:48

Keine Zeit sich darüber zu freuen. Der Fremde tauchte auf, und nun begann die Jagt auf mein Leben richtig. Ich hatte überhaupt keine Waffen, ich konnte nur weglaufen. Und der schwarze Mann folgte. Mein einziger Vorteil war, daß er scheinbar nur langsam gehen konnte...



Schrecklich! Weitere Blutspuren, die in das Haus hineinführten, dessen Schlüssel ich gerade gefunden hatte. Also, es gab erneut keine Wahl, ich mußte eintreten, wenn ich dieses Mysterium wirklich lösen wollte...



Aber es war wiederum eine Todesfalle! Die Tür schloß sich hinter mir, und es gab keinen anderen Fluchtweg, den ich finden konnte. Dafür war der unheimliche Fremde ebenfalls im Haus, und die Jagt nach meinem Leben ging weiter...



Nun, es war eine harte Herausforderung, und ich mußte all meine Fähigkeiten einsetzen, um zu überleben, aber schließlich konnte ich einen Aufzug erreichen und entkommen...



...nur um mich in einigen engen Korridoren wiederzufinden, wo die Jagt weiterging. Ich rannte weiter um mein Leben...



Schließlich war ich wieder sicher für einige Momente! Nun, aber dieser Raum war überhaupt nicht besser für mich. Um einen Schlüssel auf einer höheren ebene zu erreichen mußte ich hier eine doppelte Zeitaufgabe bestehen. Wie ich dachte, dies alles war ein wahnsinniges Spiel dieses Fremden, und ich war das Opfer, mit dem er spielte...



Eine weitere Runde! Ich mußte zwei Hebel aktivieren, während mir der schwarze Mann folgte...



Und ein weiteres mal gerettet, indem ich direkt durch ein Fenster sprang! Ich war nur geringfügig verletzt, aber ich konnte vorerst entkommen...



Aber mein Martyrium ging weiter. Ich mußte diesen Fallenraum mit tödlichen Bodenplatten durchqueren. Und die sicheren Platten änderten in einem bestimmten Rhythmus ihre Positionen. Grausig...



Nachdem ich wieder erfolgreich war konnte ich zwei Pfeiler im Wasser ausfahren, die mir schließlich Zugang zum Schiff im Hafen gewähren würden. Auf meinem Weg dorthin traf ich plötzlich einen meiner Freunde, Ray. Er hatte die anderen auch aus den Augen verloren, wollte aber nirgendwo anders hingehen. So blieb es nur an mir, und ich machte alleine weiter...



Das Schiff schien verlassen, genau wie das Dorf. Kein Lebenszeichen, und doch wußte ich es besser. Ich wußte, ich war nicht allein auf diesem unheimlichen Schiff...



Tatsächlich, der Fremde tauchte wieder auf, und dieses mal demaskierte er sich selbst. Ich kannte diese Person, ich kannte sie wirklich! Es war einer der Bewohner unseres Dorfes, und der Mann, von dem wir gedacht hatten ihn umgebracht zu haben. Aber er war ganz und gar nicht tot, und nun suchte er seine Rache. Er wollte uns alle töten – Showdown! Ich rannte wieder davon und suchte eine Waffe auf diesem verdammten Schiff, irgend eine Waffe...



Ein weiterer Schock! Meine beiden anderen Freunde, sie waren bereits umgebracht worden! Traurigkeit und Haß wurden größer und größer in mir, und trotz meiner eigenen Schuld wollte ich das alles einfach nur noch beenden – indem ich den Killer tötete...



Schließlich fand ich zwei Pistolen in einer Kabine. Und in panischer Angst schoß ich auf den Killer, bis er schließlich starb. Und dieses mal wirklich...

Viele Grüße,

Lara for ever

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Sonntag, 21. Februar 2016, 15:48

Nun, da war keine Freude oder ein Gefühl der Erleichterung am Ende. Wir waren ebenfalls schuldig, wir alle. Und zwei meiner Freunde hatten den Preis für das, was wir letzten Sommer getan hatten, bezahlt.
Ein goldenes Medaillon war am Ende alles, was übrig blieb, ein Medaillon des Killers, der nun selbst getötet worden war. Sehr traurig und einsam konnte ich nun nach Hause gehen, während Ray das Dorf zwischenzeitlich verlassen hatte. Ich war ganz sicher ihn niemals wiederzusehen in meinem Leben...



Schließlich wieder Zuhause. Zeit für eine kleine Dusche, um all den Schmutz und die Schuld von mir abzuwaschen. Der Dampf füllte das Bad aus, und auch der Spiegel war völlig beschlagen...



Und dann erschrak ich zu Tode! Der Spiegel...



Der schwarze Mann kehrte aus dem Tod zurück! Zuvor ein normaler Mensch, aber nun ein tödlicher Geist! Und ich wußte, ich würde nun sterben, für seine letzte Rache! Ich wußte es und tat nichts, denn ich wollte nur noch Erlösung finden, das Ende dieses grausamen Albtraums...



Also, wirklich das Ende eines schrecklichen Albtraums, eines wahren Albtraums? Und das Ende meines Lebens? Würde ich schließlich als Julie sterben???


Level 1: The Movie Theatre

Nein, ich starb nicht! Im selben Moment, als der Geist mich zu töten versuchte, erwachte ich wieder aus diesem furchtbaren Albtraum. Ich war zurück in der Realität, zurück in meinem eigenen Leben, und zurück als Lara Croft! Mit allen Erinnerungen daran, was zuvor geschehen war.
Zuerst einmal atmete ich tief durch, bevor ich vom Boden aufstand. Und dann hörte ich die Stimme des Geistes – des Geistes, den die Teenager im Film umgebracht hatten. Der Geist aus dem Film, der einen Weg in unsere Realität gefunden hatte. Und ich konnte ihn am Ende zu ewiger Ruhe führen, indem ich ihm sein Medaillon zurückgab. Das Medaillon aus dem Film, das sich nun tatsächlich in meinem Rucksack befand...



Zurück am Eingang des Kinos. Der schwarze Mann wartete dort bereits, und ich tat, was ich tun mußte. Er griff mich wirklich nicht mehr an, und ich gab ihm das Medaillon...



Ich hatte es nicht wirklich geglaubt, aber der Geist hielt sein Wort. Der Eingang öffnete sich, so daß ich das Kino verlassen konnte. Der Geist dagegen verschwand endgültig in einem strahlenden Licht. Aber trotzdem war da immer noch Angst in mir, wie ihr sehen könnt, denn ich rannte wirklich davon, so schnell ich konnte...



Als ich mit meinem Wagen wegfuhr sah ich, was ich niemals hatte sehen wollen. Aber mein Rückspiegel zeigte es mir allzu deutlich! Der Geist war nicht verendet, ganz und gar nicht! Statt dessen sah ich den schwarzen Mann in den Nebel entschwinden – und schließlich verstand ich alles.
Dieses verdammte Medaillon, es war niemals dazu bestimmt den eist zu ewiger Ruhe zu führen! Statt dessen hatte ich ihn nur aus seinem Gefängnis befreit, dem Kino! Nun konnte er über diesen Ort hinausgehen, in unsere ganze Welt hinein! Und er konnte fortfahren zu morden...



Was für ein Schock für mich! Ich habe es bisher niemandem erzählt, aber ich bin schuldig. Ich befreite diesen grausamen Geist, um mein eigenes Leben zu retten, ich brachte ihm sein Medaillon, das er selbst nicht erlangen konnte. Aber es gab keine andere Wahl, außer zu sterben. Das macht natürlich nichts besser, aber zumindest mußte ich nun einfach die Wahrheit erzählen. Und wenn wirklich noch weitere Personen sterben müssen, dann ist es auch meine Schuld!
Wie ihr sehen könnt, auch Lara Croft ist nicht unfehlbar, ganz und gar nicht! Vorerst muß ich mit dieser Schuld leben, und ich kann nur hoffen, daß die Chance kommt diesen Fehler eines Tages zu korrigieren. Und somit ist diese Geschichte noch nicht zu Ende. Ich werde meine Augen immer offenhalten und nach spuren dieses wahnsinniges Geistes suchen. Vielleicht kann ich ihn eines Tages wiederfinden, und dann mit besserer Ausrüstung und Chancen. Zumindest muß ich es versuchen, um diese Geschichte irgendwie zu beenden.
Ich weiß, ich kann mit dieser Schuld nicht ewig leben. Aber ich werde nicht die Hoffnung aufgeben, diesen Geist eines Tages doch noch zu vernichten. Und wenn es geschieht, dann erzähle ich es euch natürlich...

Also, damit endet eine weitere Geschichte. Eine, die ich lieber für immer im tiefsten Ozean begraben würde, aber ich kann es nicht. Vielleicht eines Tages, aber nicht jetzt. Ganz und gar nicht!
Und übrigens, dieser Film entstand nach realen Tatsachen, wie ich herausfinden konnte. Zumindest diese vier Teenager, sie hatten wirklich gelebt. Aber sie waren alle von einem unbekannten Killer vor einiger Zeit ermordet worden.
Erschreckend, nicht wahr?

Okay, genug nun von dieser Tragödie! Ich hoffe, wir treffen uns bald wieder für eine andere Geschichte, und glaubt mir, sie wird absolut nichts mit Horror zu tun haben! Versprochen...

Ende Episode 10
Viele Grüße,

Lara for ever

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lara for ever« (23. Februar 2016, 18:22)


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