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Monday, August 30th 2010, 10:42am

Episode 95 - Schmerzliche Vergangenheit



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Lara's Nightmare" von Clara



Lara's Adventure Tagebuch, Part 95

Meine Reise geht weiter. Ich durchschreite ein weiteres Tor, das mich wieder zurück in meine Realität bringen wird, zurück in meine Welt. Dort, auf der Erde, muß ich nunmehr endgültig den Heiligen Gral finden, den echten, und jetzt weiß ich ja schließlich, wo ich mit dieser Suche beginnen muß. Dazu bin ich auch mehr als bereit, das könnt ihr mir glauben, nach dieser langen Zeit der Irreführung. Denn wenn ich den Kelch erst einmal habe, dann erschließt sich mir ein weiteres großes Geheimnis, der Weg zu einem noch bedeutenderen und mächtigeren Artefakt.
Um was es sich dabei wohl handeln mag? Ich habe, ganz ehrlich, nicht die geringste Ahnung. aber ich werde es herausfinden, bald schon...

Doch momentan höre ich etwas, die Stimme des Echsenkönigs. Sie spricht zu mir, einmal mehr, in ernsthaften Worten...


Lara Croft, hört mich an. Ihr habt auch diese wichtige Aufgabe gelöst, und der Weg zum realen Heiligen Gral ist nun frei. Fast, denn bevor ihr euch ihm zuwenden könnt wartet noch eine andere Aufgabe auf euch. Ihr müßt euch noch einmal eurer Vergangenheit stellen, eurer und jener der Familie Croft, die leider noch immer nicht ganz abgeschlossen ist, im Gegensatz dazu, was ihr zuvor noch dachtet. Doch solange nicht alle Zusammenhänge geklärt sind bleibt der rachsüchtige Geist lebendig und wird erneut auferstehen, den ihr in der Vergangenheit ausgelöscht zu haben glaubtet. Doch er hat ebenso viele Gesichter wie Leben, und das letzte, das entscheidende, erwartet euch nun...

Es tut mir leid, Echsenkönig, aber das verstehe ich nicht. Lord Kedrick Berthold war der rachsüchtige Geist, der meine Familie verfolgte, im Leben wie im Tode, doch ich habe ihn besiegt - endgültig. Wovon sprecht ihr also?

Lord Kedrick Berthold war derjenige, welcher den Fluch auslöste, das ist richtig. Ihn habt ihr besiegt, doch nicht für immer ausgelöscht. Der böse Geist wartet darauf, aus der Hölle zurückzukehren, wenn ihm der Raum dafür geboten wird, und es gibt sie noch, die eine Hintertür, die offensteht solange die Wahrheit nicht endgültig offenbar wird. Dafür ist es nun an der Zeit, endgültig. Ihr müßt euch dieser Wahrheit stellen, bis zum Ende, um zu begreifen, und um das Buch der Vergangenheit ein für alle mal zu schließen. Das, Lara Croft, ist der einzige Weg...

Mit anderen Worten, dieses grausame Wesen verfolgt mich immer noch - oder wird es wieder, wenn ich mich nicht dem stelle, was ihr von mir verlangt. Dann scheine ich keine Wahl zu haben...

In der Tat, die habt ihr nicht, wenn ihr endgültig Frieden finden wollt. Dann müßt ihr den bösen Geist nun endgültig vertreiben, ihn nicht nur zur Hölle schicken, sondern seine ganze Existenz auflösen, und darüber hinaus. Denn es fehlt noch ein wichtiges Rädchen im Getriebe, und das müßt ihr nun finden...

Nun gut, es sei! Dann sagt mir, wohin muß ich gehen, und was habe ich zu tun? Wie kann ich mich endlich von diesem Schrecken befreien?

Indem ihr ihn erlebt. Die wahre Geschichte, die Geschichte eurer Schwester Lara Croft. Jene Frau, die einst als wahre Tochter der Crofts galt und doch ebenso nicht leiblich war, jene Frau, deren Mission für die Antics ihr dann vollendet habt. Und jene Frau, die einem grausamen Mord zum Opfer fiel, und die spurlos verschwand, bis ihr damals ihre Leiche in dem See beim Bates Motel gefunden habt. Diese Frau, die ihr nicht kennenlernen durftet, außer einem Teil ihrer Geschichte, die ihr während eines Teils eures Antics Abenteuers nacherlebt habt...

Lara Croft! Die eigentliche Lara Croft, bis ich in ihre Fußstapfen trat und dort weitermachte, wo sie gescheitert ist. Meine Schwester! Und wie könnte ich das ablehnen, noch mehr zu erleben, was sie erlebte, natürlich werde ich diese Chance ergreifen, schon um ihretwillen. Und für mich selbst...

Es wird nicht einfach sein, Lara. Ihr erlebt nun das Ende, die letzten Stunden eurer Schwester, und ihren Tod, ihr erlebt die ganze Wahrheit, die sehr schmerzlich für euch sein wird. Doch es gibt keine Alternative. Für euch wird sie noch einmal lebendig, und ihr werdet aus ihren Augen sehen und ihre Gefühle fühlen. Ihr werdet sie sein. Erst der Tod eurer Schwester wird euch wieder zurückbringen - mit der Erkenntnis die ihr benötigt, um Frieden zu finden...

Es sei, ich bin bereit...

Gut, dann schreitet nun weiter, durch das Portal. Wenn ihr auf der anderen Seite ankommt, dann seid ihr nicht mehr ihr selbst, sondern eure Schwester. Laßt die Dinge geschehen und tut, was getan werden muß. Für euch und euer Schicksal...


Die Stimme ist wieder verstummt, und mein Weg nimmt wieder mal eine unverhoffte Wendung. So werde ich also noch einmal mit meiner Schwester konfrontiert, ein weiteres mal erlebe ich sie leibhaftig. Ich erlebe die Geschichte ihres Todes, nach den Ereignissen mit den Antics damals.
Schrecklich. Aber da muß ich nun durch. Und so schreite ich weiter durch das Dimensionstor, meinem Schicksal entgegen...


Level 1: Lara's Nightmare

Ich glaube es nicht. Das geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Eigentlich habe ich doch so viel wichtigeres zu tun, die Antics erwarten meine Hilfe, nachdem ich aus dem ewigen Eis und Schnee zurückgekehrt bin, und ich muß mich meiner Mission und Verantwortung stellen. Aber da ist auch Lynn, meine beste Freundin, die mich nie belügen würde, und die nicht um Hilfe rufen würde, wenn sie nicht wirklich in Gefahr wäre. Deshalb kann ich nicht anders, nachdem ich ihren Brief erhalten habe, ich muß sie suchen und retten. Ich muß meine Mission aussetzen, bis Lynn in Sicherheit ist, und ich weiß, die Antics werden das verstehen. So viel Geduld werden sie haben mit mir...



Und so habe ich die Spur meiner Freundin bis hierher verfolgt, an einen einsam abgelegenen Ort, den ich nun untersuchen werde. Wenn sie hier ist, und wenn sie noch lebt, dann werde ich sie finden und retten, ganz sicher. Wer immer der Entführer sein mag, und sei es wirklich der Teufel selbst, ich werde Lynn retten...



Nun gut, ich untersuche die Umgebung. Augenscheinlich komme ich erst mal nicht in das Haus, das ich hier entdeckt habe, also suche ich nach einem alternativen Weg. Und ich habe etwas entdeckt...



...eine Falltüre. Und die verbergen meistens etwas Interessantes. Also werde ich mir das mal näher anschauen...




Ein Hebel, das ist gut. Ich würde etwas darauf wetten, daß der mir nun Einlaß in das Haus gewährt, aber gleich werde ich es wissen...



Ein offenes Fenster, und eine Art Ranke, an der man hochklettern kann, so eine Einladung lasse ich mir nicht entgehen...



Das ist wirklich nur eine kleine Hütte. Aber immerhin hatte sie ein kleines Versteck mit Waffen, die jemand hier deponiert hat, und sie funktionieren noch. Sehr schön, da nämlich meine Pistolen ausgerechnet jetzt den Dienst verweigern. So bin ich nun wiederum zu allem bereit...



In einem Nebenbereich zerschi9eße ich auch sogleich eine Kiste, die mir einen Schlüssel freilegt. Den nehme ich an mich...



Somit kann ich diesen Bereich erst einmal verlassen, der Schlüssel paßt zum einzigen Tor, das von hier aus weiterführt. Ich bin gespannt...



Ich habe einen neuen, großen Bereich betreten, wie mir scheint ein ehemals kleiner Ort, mit ein paar Häusern und einer Kirche. Der Ort ist nun verlassen, ein idealer Schlupfwinkel für einen Entführer...



Ich habe einen kleinen Hügel bestiegen, für eine bessere Aussicht auf diese Umgebung. Es ist ein geschlossenes Tal, aber scheinbar nicht ganz ausgestorben. Die Windmühle ist jedenfalls noch in Betrieb...



...und hier sehe ich Laternen brennen. Vielleicht der Entführer mit Anhängern, das würde wohl passen. Ich muß vorsichtig sein...



Auf dem Gipfel habe ich eine Falltür entdeckt und geöffnet, und ich klettere eine Leiter hinunter. Mal schauen, wohin mich das führt...



...zu einem versteckten Sprungschalter, sehr schön. Ich hoffe, daß der mich wieder ein Stückchen weiterbringt...



Eigentlich ein schöner Anblick, wäre die Gegend nicht andererseits ziemlich unheimlich. Nichts regt sich hier, und doch weiß ich, daß ich nicht alleine bin. Jemand oder etwas erwartet mich ganz sicher...



Ich kann hier eine weitere Türe öffnen, und abermals öffnet sich mir dadurch ein neuer Bereich. Den werde ich nun näher erforschen...



Hm, ich würde sagen, ein Teich ohne Wasser. Und ein Unterwasserhebel. Damit weiß ich zumindest schon mal eines, was hier zu tun ist...



Und ein Skelett am Boden des trockenen Teiches verbirgt einen Schlüssel. Den lasse ich mir natürlich auch nicht entgehen...



Die Kirche. auf den ersten blick ist sie dicht, kein Hineinkommen möglich. Aber ich werde einen Weg finden, denn sicherlich verbirgt sie das eine oder andere Geheimnis. aber nicht mehr lange...



Und ein großes Wohnhaus, aber auch hier alles still. Zu still dafür, daß hier überall Laternen leuchten, das paßt einfach nicht...



Nun gut, ich habe den Schlüssel für das Haus. Also gehe ich hinein und schaue mich genauer um. Ich muß das Geheimnis ergründen, und ich muß Lynn finden. Jede Minute dabei ist kostbar...



Tatsache, hier ist keiner. Aber das Haus ist weder schmutzig, noch verwahrlost, so, als ob hier jemand Ordnung hält. Seltsam, sehr seltsam...



Also durchsuche ich mal das Anwesen...



Verdammt, wer ist das? Ein total schwarz vermummter Kerl, der um das Haus schleicht? Na, warte, du entkommst mir nicht...



Er hat den Holzkarren entzündet. Aber den erwische ich, wer immer es auch sein mag. Vielleicht sogar der Entführer selbst...



Mist, er ist verschwunden. Hat sich einfach in Luft aufgelöst. Aber ich werde dich finden, das verspreche ich. Und ich werde meine Freundin retten...



Zurück bei der Kirche. Da ich im Haus nicht weiterkomme, muß ich da hinein, aber wie? hm, ich glaube, ich habe da eine Idee...



Dachte ich es mir doch, Glocken, die sich zerschießen lassen, und die so die Türe öffnen. Ein raffinierter Mechanismus, aber nicht raffiniert genug...



Und die Kirche steht mir offen. Jedenfalls bedingt, denn ich blicke bereits wieder auf ein neues Hindernis, in Form einer Gittertür...



Okay, ich muß ein wenig klettern, aber die Mühe lohnt sich. Denn ich sehe einen versteckten Schalter über mir...



Zwei Türen im Kirchturm wurden geöffnet, aber noch führt kein Weg weiter. Ich hangle mich erst mal am Turm entlang, in gefährlicher Höhe...



Noch ein Schalter, der hat mir dieses Gitter angehoben. sehr schön, damit kann ich einen weiteren Bereich des Kirchendaches erreichen...



...und eine Fackel. Die kann ich brauchen, denn im Haus gab es eine Feuerstelle im Kamin, die werde ich doch gleich mal entzünden...



Abwärts...



Dann mache ich es mir doch mal etwas gemütlicher...



Ein freigelegter Hebel, wunderbar. Mal sehen, was passiert...



Ich bin in den zweiten Stock hinaufgelangt. Aber hier scheint es nichts Interessantes zu geben, auf den ersten Blick jedenfalls...



Die Durchsuchung eines Regals hat mir aber einen weiteren Schlüssel eingebracht, sehr schön. Mal sehen wo der paßt...



Um das Haus herum ist eine Kellertreppe, und in diesem Schloß kann ich den Schlüssel verwenden. Also gut, dann der Keller...



...der komplett unter Wasser steht, na großartig. Ich muß ihn durchsuchen, also bleibt mir nichts anderes übrig als zu tauchen...



Ein Unterwasserhebel...



Und ein Luftloch zum durchatmen. Zum Glück ist der Keller überschaubar, weite Tauchstrecken bleiben mir hier erspart...



Dann mal wieder zurück ins Trockene...



Der Hebel hat das Gitter in der Kirche geöffnet. Nun steht einer Erforschung dieses Gemäuers endlich nichts mehr im Wege...



Puh, da ist ja ein Bewohner, eine schwarze Katze. die sprang gerade neben mir herunter und hat mich beinahe zu Tode erschreckt...



Nun gut, mein Herz schlägt noch. Ich sehe hier wieder allerlei, was ich anzünden kann, also gleich mal frisch ans Werk...







Und ein verschiebbarer Block, so was ist immer gut, um Geheimnisse aufzudecken. Mal schauen, ob das hier genauso ist...



Ein Hebel - der den Boden unter mir öffnet. Eine Falle, verdammt...



Wenigstens eine wiche Landung, aber nun bin ich in einem Unterwasserlabyrinth. Ich hasse das, aber da muß ich nun durch...



Eine versteckte Kammer, mit Hebel und Schalter, die Mühe hat sich wenigstens gelohnt. Hoffentlich hilft mir das weiter...



Und ich tauche wieder zurück...



Endstation Teich, an dem ich schon mal gewesen bin. Dann kehre ich in die Kirche zurück, in der Hoffnung, daß sich da etwas getan hat...

Viele Grüße,

Lara for ever

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Monday, August 30th 2010, 10:42am

Nun denn, es hat! Der Schalter an der Kirchenwand ist nun zugänglich, dann will ich mich gleich mal hinaufschwingen...



Ich kann mir schon denken, was der Schalter bewirkt...



Genau, eine weitere Tür. Dahinter Schlüssel und Hebel...





Nun konnte ich mich auch auf die zweite Plattform schwingen. hier breche ich ein Kreuz aus der Wand, das kann ich sicher noch brauchen...



Und hier kann ich den Schlüssel verwenden...



Noch ein Schalter, dieser Weg will mühsam erkämpft sein. 'Aber ich arbeite mich Stück für Stück voran...



Der trockene Teich bei der Windmühle, nun ist er nicht mehr trocken. Somit kann ich den Unterwasserhebel hier benutzen...





Ein Kristall, ich hatte ihn schon hinter dem Gitter liegen sehen. Nun gehört er mir, auch den werde ich sicherlich noch verwenden können...



Zurück im Keller des Hauses, und nun geht es ums Ganze. Ob Entführer oder nicht, der schwarze Vermummte ist wieder da. Aber den werde ich mit meinen Pistolen umnieten, so wahr ich Lara Croft bin...





Verdammt, das ist kein normaler Mensch, der verfluchte Typ steckt Treffer um Treffer weg. Aber ich gebe nicht auf...





Endlich, geschafft. Die Gestalt ist umgefallen und löst sich vor meinen Augen in Luft auf. Habe ich gegen einen Geist gekämpft?



Und wieder zurück in den Keller. Nun, da er trockengelegt ist, werde ich ihn mir noch mal ganz genau unter die Lupe nehmen...



Die Waschmaschine muß mal zur Seite...



Tatsache, die Wand war nicht echt an einer Stelle, und ich habe dahinter einen geheimen Gang entdeckt. Den erkunde ich jetzt...



Puh, ein Folterraum. Abstoßend, das ist kein Ort, an dem man sich gerne aufhalten möchte. Mal sehen, wo es weitergeht...



Die Holztür läßt sich in Brand setzen, so kann ich hoffentlich weiterkommen. Nur Geduld, bis sie in sich zusammenfällt...



Da unten geht es weiter, aber eine Gittertür ist verschlossen. Ich muß eine Möglichkeit finden, sie irgendwie aufzubekommen...



Auch nicht sehr einladend, dieser Raum. Aber ich werde ihn trotzdem betreten, irgendwie. Also suche ich erst mal weiter nach einem Öffnungsmechanismus...



Hm, die Fackel an der Wand könnte helfen, wäre sie nicht mit einer Falle gekoppelt. Diese Kugel hätte ich nicht gerne auf meinem Kopf...



...aber ein schneller Sprung zur Seite kann Leben retten, und die Kugel rollt hoffentlich zum richtigen Ziel hinunter...



Na also, der Weg ist frei...



Und was nun? Verschlossene Türen, und absolut gar nichts, um sie irgendwie öffnen zu können. Das kann nicht sein...



Nun gut, wenn sonst nichts geht, dann zerschießt man eben Statuen...



Wow, was für ein Höllenraum, unter diesem an der Oberfläche so schönen Gelände. Da läuft es einem kalt den Rücken hinunter...



Ein genauerer Ausblick in die unterirdische Höhle hinein...



Dort oben ist Lynn, sie lebt, aber ist in einem Käfig gefangen. Die Mühe hat sich gelohnt, ich werde sie befreien. Und Lynn freut sich sehr über meine Ankunft...



Was Ferngläser nicht alles aufdecken können? Der Schlüssel zum Käfig liegt auf seinem Dach. Und im Hintergrund wartet ein wenig vertrauenerweckender Typ, ich würde sagen, ein Dämon...



Nun gut, auf in den Kampf! Ich klettere an einem seltsamen Ast nach oben, der hier so gar nicht hineinpassen will...



Hier ist ein wenig Akrobatik gefragt...



Der Dämon - oder was auch immer - scheint harmlos, da er dort nicht wegkann, und mit seinem Hammer kann er auch keinen Schaden anrichten. Seltsam, ich war auf einen Kampf eingestellt...



Ich kann mit Lynn sprechen, sie bittet mich darum mich zu beeilen. Der Wächter dort oben ist nicht die eigentliche Gefahr, und ich kann ihn mit dem Kreuz ausschalten. Aber ich muß Lynn befreien, bevor der wahre Feind zurückkehrt, ein Höllenfürst, wie mir Lynn sagte. Ihm solle sie geopfert werden...



Also, schnell weiter...



Weitere Akrobatik, ich muß die höher gelegene Stelle erreichen, wo ich mein Kreuz einsetzen kann. Und ich bin zuversichtlich...



Eine gefährliche Kletterei...



...und noch gefährlichere Sprünge, auch gegen die Zeit, solange die Feuerfalle aus der Wand heraus aus ist. Nur schnell weiter hier...



Harte Arbeit, aber ich komme voran...



Geschafft, hoffentlich hat Lynn recht. Ich frage mich nur, wer ihr das verraten hat, aber gut, Hauptsache der Dämon verschwindet...



Tatsache, er geht in Flammen auf...



Okay, der Dämon ist Geschichte. Und das Seil rechts wird mir helfen den Käfig von Lynn zu erreichen, ich brauche diesen Schlüssel vom Dach...



Dann mal los...



Wiederum geschafft, nun kann ich den Käfig öffnen. Jedenfalls sofern es mir gelingt ihn irgendwie nach unten zu befördern...



Ich muß die Plattform des Dämons erreichen. Mir scheint, das ist die richtige Stelle für den Kristall, den ich gefunden habe...



Hier ist genaues Timing gefragt. Ein kleiner Fehler würde den Tod bedeuten. und ich habe nur einen einzigen Versuch...



Puh, das war knapp. Nun schnell den Kristall eingesetzt...



Der Lavasee unter dem Käfig ist trockengelegt. 'Nun muß nur noch der Käfig auf den Boden hinab, aber wie?



Hm, ich habe eine Idee. Und ich sage Lynn mal, daß sie sich gut festhalten soll, denn es wird keine sanfte Landung geben...



Da hilft mein Laservisier...



Na, also, das hat geklappt, und Lynn ist unversehrt. Na ja, von einigen Beulen abgesehen. Aber wenigstens gerettet. Nun müssen wir schnell hier weg...




Lynn, meine beste Freundin! Was bin ich froh dich wiederzuhaben. Ich dachte schon, ich würde zu spät kommen und dich nicht retten können...



Rasch, Lara, keine Zeit zum plaudern. Befreie mich, bevor der Höllenfürst erscheint, und dann laß uns verschwinden...

Natürlich, sofort, ich schließe das Schloß auf...



Nun laß uns laufen, Lynn...



Natürlich, geh voraus, Lara...


Ich bin wieder...ich selbst, Lara Croft, die zweite Lara Croft. Aber warum, es ist doch noch nicht zu Ende? Was geschieht nun...?
Ich sehe wie durch eine Kamera, als ob jemand läuft und läuft. Aber wohin, und wer ist es? Die beiden Frauen...?







Der Teich vor der Windmühle, er ist wieder trocken. Warum? Und wo sind die zwei Frauen? Ich verstehe das nicht...



Oh, nein, Lara! Was ist passiert? Wie, warum...?



Lynn...?



Ich höre sie, ich höre sie sprechen, zu sich selbst...


Lara Croft, wie dumm und einfältig! Du bist mir auf den Leim gegangen, wie erhofft, die Freundschaft hat dich blind gemacht. Natürlich gibt es keinen Höllenfürsten, sondern nur mich. Mich allein, die über Dämonen gebietet. Und sie haben meinen Willen gut umgesetzt, du bist uns in die Falle gegangen.
Dein Leben ist vorbei, du wirst für mich geopfert. Für mich und dem, dem ich verpflichtet bin. Das wird unsere Macht stärken, enorm stärken. Dafür bin ich dir und deiner Naivität sogar dankbar...




Die Rache an den Crofts, sie gelingt. Ich führe das Werk meiner Nachfahren fort, deshalb bin ich zurückgekommen. Und in Zukunft werde ich noch mächtiger sein als jemals zuvor. Das verdanke ich den Taten meinen beiden Nachkommen, Natla und Samantha, die meinem Weg gefolgt sind und es geschafft haben ebenso über Macht und Einfluß verfügen wie die Crofts. Ihre Aufgabe erfüllt sich bald an einem neuen Feind, der um jeden Preis vernichtet werden muß, meine hier ist erst einmal getan, denn ich habe dieses wichtige Opfer nun dargebracht. Nun harre ich der dinge, die kommen, und werde mich vorbereiten...
Die mächtigen zwei, Samantha und Natla, sie werden den Weg für mich bald vollenden. Und dann geht es weiter, wenn wir noch mehr Einfluß im Dämonenreich gewinnen. Dort und hier, bis der Tag kommt, um auch die restliche Croft Familie noch auszulöschen. Lord Kedrick Berthold, ihm verdanken wir dabei viel, wenn er am Ende auch nur ein unwissendes Werkzeug war. Sein Rachedurst war unsere Erfüllung.
Wir werden diese Rache zu unserem Nutzen vollenden. Bald, sehr bald. Die Crofts werden aufhören zu existieren, für alle Zeit, und am Ende werde ich endlich wieder den Thron einnehmen, der mir gebührt, und der mir zu Unrecht geraubt wurde. Dieser Tag wird kommen, wenn mir Samantha und Natla schließlich den Weg bereitet haben...



Lynn, ich höre ihr schauerliches Lachen über das ganze Gebiet hallen. Und es gibt nichts, was ich tun kann, während sie auf ihre Schwestern wartet, um die bewußtlose erste Lara Croft hinwegzutragen. Um sie dann zu opfern...

Ein grausames Erwachen, nun sind viele Zusammenhänge klar. Der dunkle Lord, er war wohl mit den drei Frauen verwandt, sie alle stehen tatsächlich in Verbindung. Die Rolle und wahre Identität von Lynn ist mir noch nicht ganz klar, aber deshalb hatte mich Natla damals auch mit der Sache um den Scion in die Falle gelockt, um mich zu beseitigen, und Samantha setzte den Versuch in meinen Abenteuern dann später fort. Ich bin dieser weitere Feind, von dem Lynn hier sprach. Das alles diente letztlich dem Zweck die Croft Familie endgültig auszulöschen, aber es ist ihnen nicht gelungen. Natla und Samantha haben am Ende versagt, aber Lynn ist noch irgendwo da draußen. Ich fürchte, diese Geschichte ist noch nicht zu Ende, irgendwann werde ich mich wohl auch Lynn stellen müssen, deren mysteriöse Existenz wohl über mehrere Zeitebenen reicht...

Nun weiß ich also, was Sache ist. Der Lord, Samantha und Natla, sie sind alle tot und Geschichte, nicht aber Lynn. Das konnte mir der Echsenkönig nicht sagen, ich mußte selbst die Wahrheit finden. Und es wird erst enden, wenn auch Lynn nicht mehr ist, erst dann wird auch der Geist des Lords endgültig Ruhe finden.
Erst dann. Und ich muß das Geheimnis von Lynn, wer sie wirklich ist, eines Tages lösen, denn am Ende scheint sie die eigentliche Kraft hinter allem zu sein, und der dunkle Lord auch nur ein weiteres Element in ihrem Plan...

Also gut, eines Tages. Eines Tages muß ich auch das noch zu Ende bringen. Der Lord und die beiden Schwestern sind fort, aber Lynn kann dunkle Seelen wieder zurückbringen, wie ich das in der Festung der dunklen Seelen schon erlebt habe. Das darf nicht noch einmal passieren, ganz gleich mit welcher dieser verlorenen Seelen. Aber Lynn kann nicht obsiegen, solange ich lebe, das weiß ich nun.
Ich werde mich vorsehen, und ich werde bereit sein, an jenem Tag, wenn sie es wieder versucht. Daß sie mich erneut angreifen wiir ist klar. Irgendwann muß der Tag kommen, der Tag der Entscheidung. Nun bin ich bereit dafür, endgültig...

Und meine große Mission, sie geht weiter...

Ende Episode 95
Viele Grüße,

Lara for ever

This post has been edited 6 times, last edit by "Lara for ever" (Mar 7th 2016, 9:17am)


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