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Wednesday, August 4th 2010, 11:31pm

Episode 92 - Excalibur und die goldene Maske, Part 3



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Fortress Stonerock" von l.m.



Lara's Adventure Tagebuch, Part 92

Level 3: Deep Awareness

Da stehe ich nun also, in einer großen Höhle, die teilweise künstlich bearbeitet wurde, weiterhin auf der Suche nach den begehrten Artefakten, welche durch doppelte Schutzmaßnahmen gesichert sind, sowohl durch die Götter selbst, als auch durch eine meiner Vorfahrinnen, Emilia Croft. Aber bisher habe ich den Weg gemeistert, und hoffentlich gelingt mir das auch weiterhin...



Manche Gegenstände sollte man besser liegen lassen, vor allem, wenn dadurch möglicherweise ein Skelett zu neuem Leben erwacht...



Da klettere ich doch mal lieber an diesen Felsen empor, um aus diesem Kessel wieder herauszukommen...



Ein Blick zurück, rechts der Eingang, aus dem ich gekommen bin, links der Rest einer alten Brücke, die zu weit entfernt ist, um sie mit einem auch noch so kühnen Sprung erreichen zu können. Ich muß einen anderen Weg finden...



Okay, ich habe mich ein wenig umgeschaut und bin fündig geworden, zumindest habe ich jetzt mal einen größeren Wasserschlauch. das wird mir helfen später die gebrauchten vier Liter abzumessen...



Und interessant, als ich den Schlauch an mich nahm wurde dadurch ein Mechanismus ausgelöst, in der großen Höhle hängt nun ein Seil von der Decke. Das wird mir helfen die Brücke zu erreichen...



...vorausgesetzt ich bin schneller als diese aus dem Boden erstehende Skelette, die mir an den Kragen wollen...



Geschafft! Jetzt noch genug Schwung, und ich habe die Brücke erreicht, und die Ruine eines kleinen Tempels in dieser Ecke...



Ich sehe wieder Tageslicht. Die Ruine gibt den Zugang frei zu einem Schacht, in dem ich nach oben klettern und springen kann, durch an den Wänden angebrachte Blöcke. Dann will ich mich mal hocharbeiten...



Ich habe den letzten Block erreicht, in schwindelerregender Höhe, und daneben ist ein Ausgang. Der führt offensichtlich wieder in die Festung hinein, in einen neuen Bereich davon...



Und ich mache mir den Weg frei...



Nun denn, es geht wiederum ans erforschen, denn ein neuerlicher, riesiger Abschnitt dieser unglaublichen Anlage liegt vor mir...



Ein kleines Zahnrad auf einem Podest, das nehme ich natürlich mit. Möglicherweise ein Hinweis auf noch mehr solcher Objekte, die zu finden sind, und bestimmt für einen Mechanismus irgendwo. Mal sehen...



Ich laufe zurück, weiterhin auf der Suche nach den Artefakten, Excalibur und der goldenen Maske. Und immer wieder denke ich darüber nach, wie sehr ich getäuscht worden bin, als ich mich schon einmal so gefreut habe, Excalibur und auch den Heiligen Gral gefunden zu haben, aber alles war nur eine einzige große Täuschungsaktion. Darüber komme ich nicht hinweg, auch wenn ein Rest meines Verstandes noch immer zweifelt, solange ich die wahren Artefakte noch nicht gefunden habe. Aber ich glaube Gontu und Wiwi, ich glaube ihnen, und deshalb suche ich...



Zeit den zweiten Wassersack zu füllen, der fünf Liter faßt. Da muß ich ein wenig hin und her füllen, um die gewünschten vier Liter zu erhalten, aber kein Problem. In Mathematik war ich ja noch nie schlecht...



Zurück bei der großen Waage, mit den vier Litern Wasser im Gepäck. Nun bin ich aber gespannt, was passieren wird...



Gut denn, die Tür zu dem Monster bleibt geschlossen, die Tür daneben hat sich geöffnet. Schon wieder ein neuer Bereich dieser Burg...



Nein, kein Bereich, nur ein Raum mit einem Kristall. Damit habe ich zwei von dieser Sorte, und ich weiß auch wofür. Nämlich für ein großes Tor im Innenhof der Burg, das hatte ich schon beim betreten gesehen...



Sie passen in die Fassungen, gut...



Nun, das ist wohl das Haupttor zur Burg, welches von der anderen Seite, von wo ich gekommen bin, nicht zugänglich ist. So führt mich der Weg also schließlich doch wieder aus der Festung heraus...



Eine seltsame Idee, das Haupttor an einer Seite anzubringen, die überhaupt nicht offen zugänglich ist. Da ist nur der Eingang zu einer Höhle, offensichtlich wurde diese Burg tatsächlich von Anfang an so erbaut, daß man wichtige Dinge darin verstecken konnte, sicher vor Eindringlingen...



Sieht so aus, als muß ich wieder einmal tauchen. Also gut, tief Luft holen und schauen, wohin mich der Weg dieses mal führt...



Ich befinde mich in einem Unterwasserlabyrinth, und irgendwie muß ich einen Weg hier heraus finden, ohne dabei zu ertrinken...



Auf der Suche...



Ein Hebel, der hoffentlich einen Ausgang öffnet...



Geschafft! Ein neuer Bereich liegt vor mir, wieder einmal. Ich kann kaum glauben, wie gigantisch diese gesamte Anlage tatsächlich ist...



Und noch ein zweites Zahnrad, wie vermutet...



Tja, dann geht es wieder einmal daran, die neue Umgebung zu erforschen. Das kostet wahrlich sehr viel Zeit, aber kein Problem...



Ein großer Innenhof, und ein alter Karren verbirgt einige Fackeln. Sicherlich werde ich zumindest eine davon noch brauchen können...



Und wieder mal ein Schalter...



...der einen Raum mit Ritter freigibt, daß wieder mal meine Kampfkünste gefragt sind. Zum Glück sind diese Ritter sterblich...



Ein weiterer Kristall, den nehme ich mit...



Der Schlangenkopf gibt mir Feuer für die Fackel. Jetzt brauche ich nur noch etwas, das ich damit entzünden kann, wenn mich mein Gefühl nicht täuscht...



Da stehe ich, in diesem neuerlichen, riesigen Innenhof, wie meine Kamera von oben zeigt. Ich schaue mich mal weiter um hier...



Das ist es, Kerzen in einer Art kleinen Kapelle. Ich bin sicher, daß die wieder einen verborgenen Mechanismus auslösen...



...oder einen Block, der hochfährt und mir Zugang zu einer Hangelstrecke gibt. Und ich sehe wieder ein Podest vor mir...



...ein Podest mit einem neuen Schlüssel...

Viele Grüße,

Lara for ever

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Wednesday, August 4th 2010, 11:32pm

Ich habe einen weiteren Hebel entdeckt im Innenhof, aber er hängt zu hoch, als daß ich ihn vom Boden aus erreichen könnte. Aber vielleicht geht es mit einem Block? Ich schiebe ihn jedenfalls mal zum Zielpunkt...



Und Tatsache, ich habe den Hebel erreicht...



Ich kann nun zurück in den Gang klettern, in dem ich zuvor das erste kleine Zahnrad gefunden habe, die Verbindungstür ist offen...



Ein neuer Raum steht mir offen, allerdings wenig einladend. Dunkel und düster, trotzdem werde ich ihn unter die Lupe nehmen...



Ich zähle die Bereiche dieser Anlage nicht mehr, genausowenig wie die gefundenen Schlüssel oder Schalter und Hebel, es sind zu viele...



Mein Kristall hat mir wieder mal Türen geöffnet, dieses mal zu einem Turm. Auch den werde ich mir natürlich genauer anschauen...



Unter dem Dach angekommen, von einem Fenstersims aus kann ich per Visier meiner Waffe eine Glocke in einem höheren Turm sehen. Und treffen. Aus Erfahrung könnte auch so etwas einen Mechanismus auslösen...



Und so ist es auch, das Glockengeläut hat mir die Tür zur großen Kirche der Festung geöffnet. Nun stehe ich im Inneren und werde mich umschauen...



Ich habe mich ein wenig umgeschaut und ein Geheimnis entdeckt. Manchmal sind die Dinge nicht unbedingt das, was sie scheinen. Und so wurde ein Geheimraum offenbar, in dem ich dieses Kreuz gefunden habe...



Und hier wird es eingesetzt...



Über einen hochgefahrenen Block und ein paar Sprünge bin ich weitergekommen, eine Ebene höher innerhalb dieser Kirche. Doch das reicht noch nicht, denn wie es scheint muß ich noch höher gelangen...



...nämlich bis unter das Dach, um wieder einmal einen Schlüssel einzusammeln. Emilia Croft, wie viele Schlüssel hast Du hier nur verteilt?



Zurück auf dem Boden kann ich den Schlüssel nunmehr in einem zuvor schon entdeckten Schloß verwenden. Und schon wird mir wieder ein neuer Bereich offenstehen, Schritt für Schritt kämpfe ich mich voran...



Hm, ein leerer Raum mit Bretterboden? Darunter ist irgend etwas, aber ich kann so nichts erkennen. Doch wofür habe ich schließlich eine Fackel? Dann brenne ich diese Holzbalken einfach weg...



Nur noch ein wenig Geduld...



Na, also, die Balken sind weg, und die Reste krachen in sich zusammen. Dann kann ich ja mal einen Blick riskieren was dort unten ist...



Wunderbar, noch ein Zahnrad. Damit sind es nunmehr schon drei. Ich weiß nicht, wie viele ich davon brauchen werde, aber das wird sich zeigen...



Mist, die Tür hat sich geöffnet, zu einem Nebenraum. Und dort war wieder einer der Geisterritter als Wächter stationiert. Es bliebt nur der Kampf...



Der Ritter hat mir einen weiteren Schlüssel hinterlassen. Ich hoffe, ich finde alle Schlösser für diese vielen Schlüssel, die ich hier finde...



Hier ist schon mal eines, das hatte ich zuvor schon in dem großen Turm entdeckt. Aber noch sind mehrere Schlüssel übrig...



Nun bin ich endgültig auf dem Dach dieses Turmes gelandet, eine tolle Aussicht von hier oben. Und wieder hat sich mir ein neuer Weg eröffnet...



...durch einen weiteren Schalter. Einer von so vielen. Wahnsinn, so viele Schlüssel und Hebel habe ich zuvor noch in keinem meiner Abenteuer gebraucht...



Tja, dieses Rätsel ist gelöst. Ich glaube, ich stehe am Ziel, und an dieser Stelle, für einen neuen Raum, müssen noch vier Schlüssel im Gepäck sein, um weiterzukommen - und ich habe noch vier Schlüssel übrig. Dafür habe ich sie also gesammelt, und nun kann ich den entscheidenden Raum betreten.
Ich bin sehr aufgeregt. In diesem Augenblick entscheidet sich wohl mein Schicksal, da ich endgültig erfahren werde - nach allen Worten - ob ich tatsächlich all die Zeit zuvor nur Lügen nachgejagt bin. Ob ich tatsächlich so getäuscht und in die Irre geführt wurde. Und ich fürchte mich davor einzutreten.
Doch ich habe keine Wahl, ich muß die Wahrheit erfahren. Endgültig. Ich will keiner Lüge mehr folgen, niemals wieder. Und wenn es wirklich wahr ist, wenn ich finde, was mir der Echsenkönig, Gontu und Wiwi gesagt haben, dann weiß ich warum ich meine Mutter wirklich verloren habe. nicht wegen dem Bösen, das ich in mir aufnehmen mußte, auch das war nur vorgeschoben. Nein, nicht das böse in mir, sondern das Falsche in Luuna und den anderen Göttern wäre der wahre Grund.
Nun denn, tief durchatmen und dann öffne ich die Tür...



Da ist es. Da ist es wirklich, das sagenumwobene Schwert Excalibur, sogar im Stein, wie die uralte irdische Legende es besagt. Ich weiß nicht, was mir die Götter vorgesetzt hatten, doch ich weiß und spüre, dies ist wirklich das echte, magische Schwert, das Schwert, welches einst König Artus getragen hat, und welches ihm die geheimnisvolle Herrin des Sees offenbart hat. Die Legende ist wahr, und was die Götter vor mir zu verbergen suchten, das große Geheimnis, es ist offengelegt. Ich kann gar nicht sagen, was ich nun fühle, sowohl an Befriedigung, als auch an Zorn. doch wie ich gesagt habe, mein Schicksal ist entschieden. Das Bündnis zwischen mir und dem Himmel, zwischen mir und den Göttern, es ist nunmehr endgültig zerbrochen...



Ich nehme das Schwert nun an mich - und gebe es nicht wieder her. Es fehlen noch die goldene Maske und der Heilige Gral, von denen ich daher weiß, daß sie ebenfalls noch irgendwo verborgen liegen. die Maske ebenfalls in dieser Festung - und ich ahne bereits, um welche Maske es sich dabei handelt - und der Gral an einem mir noch unbekannten Ort, den ich noch ausfindig machen werde...



Ein wenig weiter, eine weitere Tür, und hier kann ich meine zwei letzten goldenen Bälle einsetzen. Ich bin mir ganz sicher, daß ich nun kurz davor stehe die goldene Maske zu finden und diesen Teil der Suche zu beenden. Ein großer Erfolg für mich, und der Beginn eines ganz neuen Bundes. eines Bundes, den ich vor kurzem noch niemals für möglich gehalten hätte. Aber so ändert sich alles...



Noch ein verschlossenes Tor, allerdings dieses mal ohne Schloß. Dafür ein Mechanismus mit Zahnrädern, und siehe da, es fehlen genau drei Stück. Dann werde ich also meine gefundenen Zahnräder gleich mal einsetzen...



Meine Aufregung nimmt nicht ab, denn ich weiß, ich stehe kurz vor dem Auffinden der goldenen Maske. Und ich bin sehr gespannt, ob meine Vermutung richtig ist, um welche Maske es sich dabei handelt...



Nun kann ich den Schalter hier bedienen, um die Tür zu öffnen, da der Mechanismus nun wieder funktionieren wird...



Und das Tor geht auf...



Ich stehe vor einem weiteren Tor, und hoffentlich nunmehr vor dem letzten Hebel, der mir in dieser Burg begegnen wird. Dann mal weiter...



Ein riesiger Innenhof mit großen Statuen. scheint so, als muß ich doch noch ein wenig Arbeit verrichten, bevor ich die Maske an mich nehmen kann. Aber jetzt kann mich wahrlich nichts mehr aufhalten...



Ich glaub es ja nicht, diese verflixten Statuen werden eine nach der anderen lebendig. nun muß ich doch noch harte Kämpfe ausfechten...







Puh, das war heftig, aber ich hab es überstanden, mit einigen wenigen Schrammen. Und die Statuen haben zwei Kristalle hinterlassen. Ich denke mal, das wird es nun gewesen sein, der Weg zur Maske ist frei...



Ich nehme sie nun an mich...





Mir zittern ein wenig die Hände. Aber das kann ja selbst einer Lara Croft einmal passieren, in solcher Aufregung. Tief durchatmen, Lara...



In der Tat, ich sehe sie, ich sehe die Maske. Nur noch einige Schritte entfernt von dem zweiten gesuchten Objekt. Ich gehe nur noch ganz langsam weiter, und irgendwie hängen mir plötzlich Bleigewichte an den Beinen...



Ich weiß es nicht, warum. Ich weiß es wirklich nicht, warum ich es wußte. Aber das Gefühl war richtig, und ich bin nicht einmal großartig überrascht. Jetzt nicht mehr. Niemand würde darauf kommen, aber ich weiß es besser. Die Maske zeigt das Bildnis von Gontu, meinem außerirdischen Freund. Und das hier in einer Festung auf der Erde. Damit hat Emilia Croft damals alles gewußt. Sie hatte Kontakt mit Gontu und hat seine Wünsche umgesetzt, und sie hat Excalibur und die Maske hier sicher verschlossen. Zwei von drei gesuchten Artefakten, die nun in meinem Besitz sind.
Und ich weiß nun noch etwas. Gontu spielt eine größere und zentralere Rolle in dem ganzen Geschehen als ich jemals geahnt habe...



Nun gut, ich nehme die Maske nun an mich. Dieses Abenteuer ist überstanden, die Frage ist nur, wie und wo soll es jetzt weitergehen? um die letzte Antwort zu bekommen brauche ich noch den Heiligen Gral, nur mit ihm zusammen ergeben alle drei Artefakte den Hinweis auf das letzte, gesuchte Artefakt...



Hinter mir hat sich eine Tür geöffnet. Und eine Schräge wurde offengelegt, eine Schräge in eine unbekannte Tiefe. Das ist wohl die Antwort auf meine Frage, eine Einladung an mich für den nächsten Schritt meiner Reise...



Nun gut, ich rutsche ja des öfteren in unbekannte Tiefen, ohne zu wissen, wo ich lande. Dann kommt es auf einmal mehr nicht mehr an. Also werde ich gleich herausfinden, wo mein großes Abenteuer weitergeht...



Auf dem Weg in die Tiefe, auf einer langen Schräge entlang, um Ecken und Kurven. Ich bin sehr gespannt, was mich nun erwarten wird. Doch wie auch immer, ich bin zu allem bereit, um auch noch den Gral zu finden.
Und dieses mal den echten Heiligen Gral...

Ende Episode 92
Viele Grüße,

Lara for ever

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