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Monday, August 2nd 2010, 3:27pm

Episode 90 - Excalibur und die goldene Maske, Part 1



Anmerkung: Dieser Story Teil basiert auf dem Level "Fortress Stonerock" von l.m.



Lara's Adventure Tagebuch, Part 90

Wieder Zuhause. Na ja, nicht ganz, da ich nicht wieder zurück zum Croft Anwesen gereist bin. Ich habe mich sogleich auf den Weg gemacht, um mit meiner neuerlichen Suche zu beginnen, die nun drei Artefakte umfaßt. So wurde es mir berichtet, das magische Schwert Excalibur, der Heilige Gral, und noch eine unbekannte goldene Maske, diese drei Teile muß ich zusammentragen, um ein noch größeres Geheimnis zu lüften - wohl das größte überhaupt in diesem ganzen Konflikt. Denn die drei Artefakte sollen zusammen einen Hinweis ergeben auf ein weiteres, noch bedeutenderes Artefakt, von dem ich nicht die geringste Ahnung habe, um was es sich handeln könnte. Zwar denke ich, meine neuen Verbündeten wissen es schon, aber ich muß und will es allein herausfinden. Es nützt nichts, wenn ich immer nur wieder Fakten von verschiedenen Seiten höre und mir dann aussuchen muß, wem ich glaube, ich muß die Dinge mit eigenen Augen sehen und erfahren. Das hat mir Gontu in unserem Gespräch auch geraten, und ich stimme ihm zu...

Trotzdem, ich gebe gerne zu, daß mein Vertrauen in die Götter, und in meine eigene Mutter, nachhaltig erschüttert ist. Das Band ist zerrissen, weil ich so sehr getäuscht wurde - dies zumindest steht nun für mich außer Zweifel. Ich verstehe - ich muß verstehen, daß die Götter nicht genug vertrauen in ihr eigenes Kind hatten, um mir die Wahrheit zu sagen, statt dessen haben sie falsche Fährten gelegt und mich Odysseen veranstalten lassen, um die wahren Artefakte in Sicherheit zu belassen, und noch schlimmer. Meine Mutter Luuna hat mich bewußt ausgesandt, um vom Unheiligen Kelch zu trinken, damit mich das Böse für immer von ihr scheidet, und daß niemals wieder die Versuchung da sein sollte, daß ich das Geheimnis der Götter doch noch ergründe...

So stellt sich mir die Wahrheit im Augenblick, und jener, den ich eigentlich vernichten sollte, der angeblich so finstere Echsenkönig, entpuppt sich als der einzig scheinbar Aufrichtige in diesem Spiel. Er mag selbst negative Mittel eingesetzt haben, aber er hatte doch recht, denn nur so konnte die Aufmerksamkeit anderer auf das Treiben der Götter gelenkt werden, und meine. Des weiteren haben sich ihm auch die Antics und ein Teil der Völker der Zwerge, Kobolde und Wichtel angeschlossen, indem sie die himmlischen Sphären verließen und ins Exil gingen. Der Konflikt nimmt immer epischere Ausmaße an, und ich glaube nun, ich bin auf dem richtigen Wege...

Nur eines bleibt im Dunkeln - warum das alles? Das kann oder will mir niemand beantworten, und vielleicht wissen es die anderen auch nicht. Nur der Echsenkönig weiß es sicher, und er sagt, es ist meine Aufgabe das selbst zu ergründen. auch damit gebe ich ihm recht, ich will die Wahrheit selbst finden, mit meinen eigenen sinnen. Erst dann werde ich sie ganz sicher und zu hundert Prozent glauben können. Und deshalb habe ich diese neue Suche begonnen, daher bin ich auf die Erde zurückgekehrt, weil hier alles anfängt. Wie schon einmal, nur dieses mal ohne falsche Fährten. Dieses mal bin ich den echten Artefakten auf der Spur, und ich werde sie finden - ganz bestimmt...

Das Schwert Excalibur und die goldene Maske, damit beginne ich. Wiwi und Gontu konnten mir Hinweise geben, durch ihre eigenen Nachforschungen, wo diese Artefakte verborgen sein könnten. Es handelt sich um eine verlassene und vergessene Burg mit dem übersetzten Namen "Steinfels", gelegen in einem ziemlich unzugänglichen, weil von hohen Felsen umgebenen Tal in England...


Level 1: The Beginning

Wie auch immer, ich habe den Weg dorthin gefunden und die Felsen erklettert, und nun rutsche ich gerade eine natürliche Rampe hinunter, der Burg entgegen. Das neue Abenteuer kann also beginnen...



Der erste Blick auf die Burg, ein imposantes Bauwerk, das wahrlich riesig ist und die Narben der Zeit gut überstanden zu haben scheint, trotzdem sie von der Gesellschaft vergessen wurde. Aber das ist auch gut so, damit die Artefakte nicht in falsche Hände gefallen sind. Und nun werde ich sie finden...



Ein im Gras versteckter Schlüssel, wie mir aufgetragen wurde danach zu suchen. Ihn werde ich brauchen, auch wenn er mittlerweile nicht nur alt, sondern auch schon ziemlich rostig ist. Ich hoffe nur, er verrichtet noch seinen Dienst...



Ich komme mir wirklich klein vor im Angesicht dieser Mauern. Ein wenig Zeit zur Bewunderung muß schon sein, bevor ich mich daran mache mich umzuschauen und nach einem Einlaß zu suchen...



Tja, es gibt keinen, auf den ersten Blick. Das Gemäuer scheint gut geschützt worden zu sein, jedenfalls ist der Haupteingang, wenn es ihn denn gab, nicht mehr zu erkennen. Die kleine Tür zu einem Nebeneingang ist ebenso stabil wie verriegelt, sie bekomme ich nicht auf. Ich konnte allerdings Fußspuren davor finden, was mich vorsichtig macht, vielleicht haben andere ungebetene Gäste vor mir diese Tür schon einmal benutzt. Zur Sicherheit gehe ich lieber davon aus hier nicht der einzige Besucher zu sein.
Doch wie auch immer, ich habe ein kleines Geheimnis entdeckt und lege mir nun gerade meinen eigenen Nebeneingang frei...



Der Weg ins Innere ist frei, doch erst einmal für meine Kamera, für einen ersten kleinen Überblick. Noch scheint alles ruhig und verlassen...



Okay, der Weg tiefer hinein in die Burg ist durch ein verriegeltes Tor versperrt. Da komme ich so nicht durch, ich muß einen anderen Weg finden. Also schaue ich mich weiter um, nach versteckten Nebenwegen...



...und ich habe das Schloß für meinen gefundenen Schlüssel entdeckt. Mal schauen, ob mich das vielleicht weiterbringt...



In der Tat, aber der Weg führt nach unten, in die Kanalisation. nicht gerade der angenehmste Aufenthaltsort, aber egal, Hauptsache ich komme weiter. Vielleicht gelange ich auf diese Weise tiefer in die Burg hinein...



Düster, muffig, staubig, wie gesagt, ich könnte mir etwas schöneres vorstellen. aber wenn es denn eben sein muß, gehe ich weiter...



...nachdem ich im Wasser getaucht bin. Normales, klares Wasser, kein Blut mehr wie im Fluß des Blutes. Und ich habe etwas gefunden, ein rundes Objekt aus Metall und Kristallen, es scheint wertvoll zu sein. Natürlich nehme ich es mit, wer weiß, wozu es vielleicht noch gut sein mag...



In der Tat, wieder das Tageslicht, und ich befinde mich nun auf der anderen Seite des verriegelten Tores. Hier habe ich einen Schalter gefunden, und meine Suche nach den Artefakten kann weitergehen...



Ein Blick hinauf in die nächste Etage. Ich werde alles erforschen und keine Ecke auslassen. Denn ich darf hier nichts übersehen...



Und ich habe einen weiteren Schalter entdeckt, der jedoch vom boden aus nicht zu erreichen ist. Also ist mal wieder Akrobatik gefragt...



Und geschafft, wieder ein neuer Zugang geschaffen...



Ich hasse Spinnen...



Noch so ein rundes Objekt, damit wären es jetzt bereits zwei. Wofür ich die wohl gebrauchen kann? Ich werde mich weiter umschauen...



Der obere Bereich - und links neben einem verschlossenem Tor sehe ich zwei künstliche Hände aus den Wänden ragen, als ob sie um etwas bitten. Vielleicht um zwei kleine Bälle, wie ich sie gefunden habe?



In der Tat, sie passen genau hinein. Das ist auch eine Möglichkeit Tore zu öffnen, ich hoffe nur, der Mechanismus funktioniert noch...



Ein kleiner Vorraum mit Brunnen, doch der Eimer läßt sich nicht hochziehen ohne eine Kurbel. Statt dessen schaue ich mich weiter um, und um weiterzukommen kann ich hier zumindest eine brüchige Tür zerschießen...



Noch ein Schalter, einer nach dem anderen. Doch gut, denn so lege ich mir nach und nach die gesamte Festung frei...



Wie schon anfangs gesagt, die Burg ist für ihr mögliches Alter in einem erstaunlich guten Zustand, obgleich hier niemand lebt, der sie instand hält. Das deutet sehr auf übernatürliche Künste hin, auf den Einfluß der Götter. Aber das war auch nicht anders zu erwarten, nach allem, was ich nun weiß...



Ähm, ein Schalter eben...



Und ein großer Innenhof. Der Baustil gefällt mir, mittelalterlich eben, wo die Könige und Herrscher noch so reich waren, um solche Prunkbauten erstehen lassen zu können. Ich liebe solche Architektur...



Fledermäuse, auch immer zu finden in alten Burgen und Ruinen. Leider wollen sie diese Bauwerke nicht mit mir teilen...

Viele Grüße,

Lara for ever

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Monday, August 2nd 2010, 3:28pm

Ich habe mir durch den letzten Schalter eine weitere Türe öffnen können, und es handelt sich scheinbar um einen neuen, großen Außenbereich. Daher lasse ich erst einmal wieder meine Kamera fliegen und Bilder machen...



Ein toller Anblick, fürwahr...



Das hat mir noch gefehlt, zwei Ganoven, die sich hier eingenistet haben, nachdem sie irgendwie ihren eigenen weg in die Burg hinein gefunden hatten. Und reden wollen sie nicht, hier müssen Taten sprechen...



Nun habe ich Zeit, mich noch einmal genauer umzuschauen. Und ich bin sehr beeindruckt, diese Burg ist einfach wunderbar...



Gut, genug davon, die Arbeit ruft. Ich muß das große Gelände erforschen, da bleibt noch viel zu tun. Daher ans Werk, und ich fange mit dieser Leiter an, die ich an einem der Gebäude gefunden habe...



Das war schon einmal eine gute Idee, eine Kurbel. Eine Kurbel für den Brunnen, dorthin werde ich später natürlich zurückkehren. Doch erst einmal schaue ich mich hier noch weiter um...



...um nichts zu übersehen, und schon gar keinen Hebel oder Schalter. Die Burg ist so groß, da darf ich keinen Bereich und keine Ecke auslassen...



Hm, ein Faß hinter einem brüchigen Gitter. Wenn ich letzteres zerschieße rollt es herunter, und wenn ich nicht schnell genug bin über mich hinweg. aber eine Lara Croft IST schnell genug, immer...



Feuer frei und weg...



Das Faß ist zerbrochen und hat Wasser in ein kleines Becken fließen lassen. Gut zu wissen, daß ich hier eine Wasserstelle habe, das könnte ja mal noch wichtig sein. Aber nun erkunde ich weiter die Festung...



Ähm, habe ich schon erwähnt, daß Schalter wichtig sind? Ja? Macht nichts, sie bleiben auch weiterhin wichtig, und sogar entscheidend...



Eine Deckenluke hat sich geöffnet, doch leider nützt mir das momentan überhaupt nichts. Es ist zu hoch, ich komme da nicht rauf. Es muß eine andere Möglichkeit geben, und ich denke, hier muß ein Block ausgefahren werden. Aber wie und wo?



Weiter im Text, ich habe längst noch nicht alle Bereiche dieser immensen Burg erforscht. Das dauert eben doch seine Zeit...



Was noch alles? Fledermäuse, Ganoven und nun ein verwilderter Hund, der leider so gar nicht auf "Bello" oder "Platz!" hört. Ich muß ihn erschießen...



Ich habe einen Hangelspalt entdeckt, der zu einer Öffnung in einer Mauer führt. Das muß ich natürlich näher untersuchen...



Ein Wasserschlauch, auch den nehme ich mal an mich. Und womit füllt man den? Richtig, mit dem Wasser aus dem Becken zuvor. Vielleicht brauche ich das auch noch für etwas, oder ich frische zumindest meinen Trinkvorrat auf...



Nun denn...



Zurück beim Brunnen, Zeit herauszufinden, ob der Eimer darin etwas nützliches birgt. Die Kurbel paßt jedenfalls wie angegossen...



Ein weiterer Schlüssel, sehr gut. Ich denke mal, es geht gut voran. Mal sehen, wo der wieder paßt, ein Schloß dafür habe ich noch nicht...



...aber jetzt. Noch eine verriegelte Tür, diese wird mich wieder ins Innere eines Gebäudes zurückführen...



Puh, diese Festung ist voll von Schaltern und Hebeln, Meter und Meter kämpfe ich mich hier innerhalb dieser gewaltigen Festung voran...



An manchen wänden hängen brennende Fackeln, und wenn eine dazwischen ist, die nicht brennt, dann entzünde ich sie. Man kann ja nie wissen wozu es gut ist, alles kann hier wichtig sein...



Und noch eine Fackel zum anzünden...



Im Gang vor mir hat sich ein Block gesenkt, das war es also mit den Fackeln. sie hatten tatsächlich ihren tieferen Sinn...



Ein neuer Schlüssel. Meine Güte, die Götter haben sich das hier wahrlich gut ausgedacht. Es ist wie ein riesiges Labyrinth, das man nur schwerlich entwirren kann. Jeder andere würde daran wohl verzweifeln, aber nicht eine Lara Croft...



Noch ein Schalter, ich zähle sie schon nicht mehr...



Aha, gut, der Block ist hochgefahren, den ich zuvor schon angedeutet hatte. Nun kann ich von hier aus die nächste Etage erreichen...



Auf der Dachebene der Burg, und durch ein Gitter sehe ich einen weiteren Schlüsselbund. So komme ich nicht da dran, und scheinbar führt von hier aus kein Weg dorthin. Eine Sackgasse?
Das kann nicht sein...



Ein Blick auf den riesigen Innenhof hinunter. Fantastisch, ich denke, hier konnte man früher einmal wirklich gut leben...



Gut, kein regulärer Weg zu diesem Schlüsselbund. Dann eben irregulär, ein Bananensprung um die Mauer herum auf die andere Seite...



Na also, Mauern halten eine Lara Croft nicht auf. Der Schlüsselbund gehört mir, und meine Suche kann weitergehen...



Ein Loch im Boden führt wieder hinunter. Auf dem Dach bin ich jedenfalls fertig, ich werde mich untern weiter umschauen...



Hier paßt ein Schlüssel, wieder zurück ins den Gebäudekomplex. Auch hier darf ich nichts auslassen, keinen Innen- und keinen Außenraum...



Ich stehe in dunklen Kellerräumen, wie gut, daß ich eine Fackel dabei habe. Eine düstere Atmosphäre, unheimlich und absolut still...



Ein Rätselraum. Hier müssen weitere Fackeln entzündet werden, um wiederum eine Türe zu öffnen, doch welche? Es sieht so aus, als wären zwei richtig und zwei falsch. Und die falschen könnten eine Todesfalle auslösen.
Ich muß das Rätsel lösen, denn ich habe nur einen Versuch...



Nun denn, ich bin mir ganz sicher. Also los...



Die Wahl war richtig, und ein Schalter ist zugänglich geworden. und weiter geht es auf meinem Weg durch die Burg...



Ein dritter Ball, dieses mal aus Gold. Der wird natürlich mitgenommen, ich kenne ja nun bereits diese Art von Mechanismus...



Ich befinden mich weiter im Kellergewölbe der Festung. Es gilt sich hier weiter genau umzuschauen. Nun ist mir klar, daß es weitere Bälle geben muß, wenn so wie zuvor zumindest noch einen...



Ein Sprung über ein Geländer, auf eine Treppe gegenüber. Dort ist ein weiterer Kellerbereich, den ich mir anschauen möchte...



Aha, weitere Fackeln zum entzünden...



Und wieder ein Schalter. Ich hätte sie doch zählen sollen, das hätte sich in dieser Festung gewißlich gelohnt...



Nun folge ich der Treppe nach oben...



...und klettere dem Dach entgegen. Puh, da sind Kämpfe doch leichter zu bestehen als diese labyrinthartige Burg...



Na, toll, ein weiterer Ball, tatsächlich, aber von Feuer geschützt. Er verbrennt nicht, ich jedoch schon, wenn ich ihn mir greife. doch für jedes Problem gibt es ja bekanntlich auch eine Lösung. Zum Beispiel ein Schlauch mit Wasser, den ich zuvor in weiser Voraussicht gefüllt hatte...



Hm seltsam, eine weitere Hand, doch nur eine. Gut, dann nur ein Ball eingesetzt, den anderen behalte ich eben noch...



Ein Schalter auf einem höheren Stockwerk, auf normalem Wege komme ich nicht heran. Dann eben anders, ich klettere und hangle an einem der Gebäude entlang, dem Schalter entgegen...





Geschafft, der Weg in einen weiteren Bereich dieser so riesigen Festung ist frei. Und meine Suche kann weitergehen...



Ich denke, ich bin den gesuchten Artefakten ein gutes Stück nähergekommen. Und ich spüre es auch in mir. Egal wie lange es dauert, ganz gleich, was es mich auch noch kosten mag, ich werde sie finden...

Ende Episode 90
Viele Grüße,

Lara for ever

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